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31.10.2018

Dr. Klaus-Peter Lorenz (vhs) führte am Montagabend Joachim Arndt (Musikschule Baunatal) und Loreta Lieber (Spielmobil Augustine), die ebenfalls zur AG „Kulturelle Bildung“ gehören, durch die Ausstellung im Rathausfoyer
Dr. Klaus-Peter Lorenz (vhs) führte am Montagabend Joachim Arndt (Musikschule Baunatal) und Loreta Lieber (Spielmobil Augustine), die ebenfalls zur AG „Kulturelle Bildung“ gehören, durch die Ausstellung im Rathausfoyer

Neue Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung

Wanderausstellung „Angekommen“ im Rathausfoyer eröffnet

Wer die neue Ausstellung im Rathausfoyer besucht, sollte ein bisschen Zeit mitbringen. Unter dem Titel „Angekommen“ präsentiert die vhs Region Kassel im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Heimat : Horizonte“ einen umfangreichen Einblick in die Geschichte der Flucht und Vertreibung von 12 bis 15 Millionen Deutschen bis weit nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen sei rückblickend ein Erfolg, der zu den größten Leistungen Deutschlands nach 1945 zähle. Der Weg dahin sei jedoch von einer Vielzahl menschlicher Härten, Leid der Betroffenen und Spannungen zwischen Alteingesessenen und Neuankömmlingen geprägt, so heißt es in einem Text zu der Wanderausstellung, die das Zentrum gegen Vertreibungen zusammengestellt hat.

So werfe die Ausstellung einen kritischen Blick auf die historische Ankunft der Vertriebenen und Geflohenen, erläuterte Dr. Klaus-Peter Lorenz von der vhs Region Kassel und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Kulturelle Bildung“, die die zweiwöchige Reihe mit verschiedenen Veranstaltungen zum Thema „Heimat“ in Baunatal durchführt. Im Zuge der Integration sei zugunsten der Anpassung die alte Heimat für viele der Angekommenen immer mehr in den Hintergrund gerückt. „Aus dieser europäischen Geschichte können wir heute noch lernen und unseren Horizont erweitern“, fügte Lorenz mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation hinzu. Damals wie heute gehe es um die Begegnungen mit geflohenen und vertriebenen Menschen, „das Gelingen des Ankommens gehört in die Gemeinden“, betonte er.

„Wir freuen uns, dass wir das Rathaus als öffentlichen Raum für so viele verschiedene Ausstellungen mit unterschiedlichsten Themen zur Verfügung stellen“, sagte Erste Stadträtin Silke Engler. Die neue Ausstellung, die sicher keine leichte Kost sei, zeige, dass man miteinander viel erreichen und schaffen könne, das gelte damals genauso wie heute.

Zu sehen ist die Ausstellung „Angekommen“ zu den gewohnten Öffnungszeiten des Baunataler Rathauses noch bis zum 29. November.

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