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Elektromobilität

Elektromobilität

Die Elektromobilität ist für den Klimaschutz und die Abkehr von Öl wichtig. Die Stadtwerke Baunatal betreiben fünf Ladesäulen in Baunatal. Diese sind momentan kostenfrei.

Ladekarte der Stadtwerke Baunatal

Die Ladesäulen in Baunatal sind mit dem Zugangssystem von „The new Motion (TNM)“ ausgestattet. Ladekarten können Sie bei den Stadtwerken Baunatal erhalten. Bevor die Karte nutzbar ist, muss diese freigeschaltet werden. Hierzu registrieren Sie sich bitte unter

Ladestationen in Baunatal

Standorte und Anschlusstypen

Standort Anschlusstyp

GenHotel

Stecker: 3 x Typ2 11 kW

Stadion

Stecker: 16 x Schuko

AquaPark
(kostenfrei)

Stecker: 3 x Typ2 11 kW

Kino

(kostenfrei)

Stecker: 3 x Typ2 11 kW

EAM

Verbund: EAM
Stecker: 2 x Typ2 11 kW, 2 x Schuko

Shell

(kostenfrei)

Verbund: NewMotion
Stecker: 2 x Typ2 22 kW, 2 x Schuko

VW-Kundencenter

Stecker: 10 x Typ2 11 kW

VW-Parkplatz

Stecker: 10 x Typ2 11 kW

Stadtwerke

(kostenfrei)

Verbund: NewMotion
Stecker: 1 x Typ2 22 kW, 1 x Typ2 11 kW, 2 x Schuko

Netto

Verbund: NewMotion
Stecker: 1 x Typ2 43 kW, 1 x CHAdeMO 50 kW, 1 x CCS 50 kW

VW OTC

Stecker: 10 x Typ2 11 kW

Privat

Verbund: Crowdfunding
Stecker: 1 x Typ2 43 kW, 1 x Typ2 22 kW, 2 x Schuko, 1 x CEE Rot
22 kW

RATIO_Land

(kostenfrei)

Stecker: 1 x Typ2 43 kW, 1 x CHAdeMO 50 kW, 1 x CCS 50 kW

Hagebaumarkt

Stecker: 4 x Schuko

 

Elektromobilitätskonzept Baunatal, Borken, Reinhardshagen

Das Elektromobilitätskonzept für die nordhessischen Kommunen Baunatal, Borken und Reinhardshagen ist ein Leitfaden zur Förderung von Elektromobilität in den Kommunen. Die drei Modell-Kommunen repräsentieren mit ihren unterschiedlichen Strukturen die am häufigsten in Nordhessen existierenden Kommunalstrukturen.

Inhalt des Konzeptes sind neben der Analyse eines bedarfsgerechten Aufbaus von Ladeinfrastruktur für Elektro-Pkw und Pedelecs auch Motivationsinstrumente, um die Menschen für Elektromobilität zu begeistern.

Das Konzept wurde erstellt von der Regionalmanagement Nordhessen GmbH. Mit einbezogen wurden:

Zusammenfassend kommt das Konzept zu dem Ergebnis, dass der Aufbau von Ladeinfrastruktur für Kommunen in einem durchaus umsetzbaren Prozess aktiv gestaltet werden kann. Dafür notwendige Ressourcen halten sich in einem Umfang, der überschaubar bleibt, insbesondere, wenn sich die Kommunen als Koordinator des Prozesses verstehen, in den viele verschiedene Akteure wie z.B. Netzbetreiber, Stromversorger, Arbeitgeber, ÖPNV-Anbieter, Wohnungsbaugesellschaften und Einzelhändler ihre Kompetenzen und Ressourcen einbringen.

Mit der Förderung und Errichtung öffentlicher Ladeinfrastruktur können die Kommunen Ziele wie z.B. die Förderung innovativer Technologien und Produkte oder das Bedienen von Alltagsanforderungen der Fahrer von Elektroautos verfolgen.

Die Kommune ist an dieser Stelle Treiber, Koordinator und Vernetzer von Lade-Angeboten für die unterschiedlichen Anwendungsfälle und Bedarfe und kann kommunalpolitische Ziele wie die Attraktivität der Kommune als Standort für Wohnen und Arbeiten erhalten und weiterentwickeln; Mobilität für alle ermöglichen; Unternehmen in der Weiterentwicklung für die Zukunft unterstützen; Klimaschutz umsetzen – dabei Elektromobilität bei zukünftigen Investitionen in Infrastrukturmaßnahen mitbetrachtet; touristische Potentiale nutzen.

Kurzfassung Elektromobilitätskonzept Baunatal Borken Reinhardshagen

1. Was ist der derzeit technische Stand und Ausblick?

Hier kommt das Konzept zu folgenden Ergebnissen:

  • Die Reichweite von Elektro-PKWs wird sich herkömmlichen Pkws annähern.
  • Die Ladeleistungen werden perspektivisch bei 3,7 kW, 7 kW, 11 kW und DC liegen.
  • Das Laden wird primär zu Hause oder am Arbeitsplatz stattfinden.
  • Strom an öffentlicher Ladeinfrastruktur wird überwiegend kostenpflichtig und teurer als der Strom zuhause werden.
  • Die technischen Details für das Laden von Elektro-Fahrzeugen ist geklärt und genormt. Eine Klärung für Ladetechnik von Pedelecs steht noch aus. Hier empfiehlt das Konzept, Schukostecker zu verwenden.

2. Wie findet eine Kommune die richtigen Standorte für Ladeinfrastruktur?

Es wird im Konzept zwischen Ladestandorten mit langer Aufenthaltsdauer (>3 Stunden), mittlerer Aufenthaltsdauer (1-3 Stunden) und kurzer Aufenthaltsdauer (< 0,5 Stunden) unterschieden.

Standorte mit langer Aufenthaltsdauer befinden sich vorwiegend in Wohngebieten, Gewerbegebieten und multimodalen Verknüpfungspunkten. Letztere sind allerdings nur dann sinnvolle Standorte, wenn der Einzugsbereich ca. 50 km umfasst. An diesen Standorten ist Ac-Ladetechnik sinnvoll.

Standorte mit mittlerer Dauer befinden sich in der Regel in Innenstadtbereichen oder bestimmten zentralen Standorten wie Einkaufszentren, Medizinischen Einrichtungen, Stadien, Schwimmbädern etc. An diesen Standorten ist AC-Ladetechnik sinnvoll.

Standorte mit kurzer Aufenthaltsdauer befinden sich an Autobahnen und Fernstraßen. Diese liegen in der Regel nicht im Zuständigkeitsbereich von Kommunen und werden mit DC-Ladetechnik auszurüsten sein.

Hinsichtlich der Nutzung von Pedelecs ergeben sich sinnvolle Standorte für diese Ladeinfrastruktur an multimodalen Verknüpfungspunkten und interessanten Orten an Radwanderwegen.

Für die Kommunen Baunatal, Borken und Reinhardshagen sind anhand dieser Kriterien sinnvolle 
Standorte für Ladeinfrastruktur gefunden worden. Diese befinden sich sowohl auf öffentlichem als auch privaten Flächen. Gleichzeitig ist die Netzkapazität für die weiteren Ausbaustufen der Elektromobilität untersucht worden. Hier hat sich ergeben, dass sich Notwendigkeiten der Netzoptimierung ergeben, allerdings beginnt dies erst in einem moderaten Umfang bei einer ca. 30%igen Marktdurchdringung.

3. Welche Instrumente für die Mobilisierung gibt es?

Ein einheitlicher Markenauftritt wird in Nordhessen für eine Wiedererkennung sorgen, die sich im Bewusstsein der Menschen verfestigen wird. Ein Logo ist bereits entwickelt worden, eine CI-Linie wird folgen.

Diese wird sich im Informationsmaterial, das haptisch als auch digital erstellt werden wird, wiederfinden. Veranstaltungen, die der Informationen der Erfahrbarkeit dienen, sollen angeboten werden. Beispielhaft seien hier gemeinsame Ausfahrten zu interessanten Energiezielen in Nordhessen wie bei der Energiereise 2017, genannt werden. Auch Informationsstände auf in Kommunen bereits stattfindenden Ereignisse, wie bspw. Gewerbe- oder Automobilschauen, erschließen neue potentielle Nutzergruppen.

Um die Entscheidung zur Nutzung eines Elektrofahrzeugs so einfach wie möglich zu gestalten, soll unter der Führung der Kommunen ein Anreizsystem entwickelt werden, dass Autohäuser, Netzbetreiber und Energielieferanten vereint. Damit kann Interessierten eine Lösung für den Kauf des Fahrzeugs und das Laden zuhause aus einer Hand angeboten werden.

Darüber hinaus gilt es, Akteure in einen regelmäßigen Austausch zubringen, um weitere Ideen für Aktionen zu entwickeln.

Langfassung Elektromobilitätskonzept Baunatal Borken Reinhardshagen

 
 

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