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24.08.2017

Soziale Stadt Baunsberg: Eine erste Bilanz

Stadtteilmanager fast ein halbes Jahr dabei - Erste Projekte und Erfolge

Die Stadtteilmanager Stephan Wagner und Doreen Köhler auf dem neuen Spielplatz der GWH. Im Hintergrund ist der Pilotbau der GWH zu sehen. 
Die Stadtteilmanager Stephan Wagner und Doreen Köhler auf dem neuen Spielplatz der GWH. Im Hintergrund ist der Pilotbau der GWH zu sehen.

Ende August sind die Stadtteilmanager Doreen Köhler und Stephan Wagner ein halbes Jahr im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt für das Wohngebiet Baunsberg aktiv: Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. „Wir hatten das Glück, dass wir unsere Arbeit auf ein bestehendes Netzwerk aus engagierten Akteuren aufbauen konnten“, sind sich die Stadtteilmanager einig. Das habe die Arbeit enorm erleichtert, da die Akteure wie das Stadtteilzentrum, die frühere Kirchgemeinde und der Stadtteilarbeitskreis bereits viel im Wohngebiet Baunsberg und mit den Menschen dort gearbeitet haben, berichten sie dankbar.

Ihre Arbeit besteht daraus, den Prozess zurWeiterentwicklung desWohngebiets Baunsberg zu koordinieren und organisieren, die Bewohner und Akteure weiter einzubinden, um die weiteren Veränderungen am Baunsberg gemeinsam zu erarbeiten. „Das Wohngebiet soll attraktiver werden, sein Gesicht verändern und sich weiter entwickeln“, so Doreen Köhler. „Neben den baulichen Aufwertungen soll sich auch das Image verbessern“, fügt StephanWagner hinzu. Das erreiche man, indem sich die Bewohner in ihremWohngebiet wohl fühlen und das nach außen tragen, so der Diplom Ingenieur. Damit das so ist, sind bereits eine ganze Reihe Projekte in Planung, die in der Vergangenheit mit den Akteuren am Baunsberg erarbeitet und im Integrierten Handlungskonzept (IHK) festgeschrieben wurden.

Einige Projekte kommen noch dazu, oder werden zurzeit fertiggestellt, wie beispielsweise das Kinder- und Familienzentrum oder der Pilotbau der GWH an der Birkenallee. Einige sind auch bereits fertig gestellt. Hier ist derWeg von der Birkenallee zur Straßenbahnhaltestelle und einige Wohnumfeldverbesserungen der Wohnungsbaugesellschaften zu nennen.
„Die Zusammenarbeit mit allen Akteuren klappt hervorragend“, berichtet die Diplom Ingenieurin Doreen Köhler, die zuvor acht Jahre in Eschwege als Quartiersmanagerin Erfahrungen sammelte. Die GWH habe neben dem Pilotbau einen Spielplatz errichtet und der mit Gabionen und Licht baulich aufgewertete, geschlossene und zentrale Müllabstellplatz hat die Entsorgungssituation enorm verbessert, ergänzt Stephan Wagner. Die Wohnstadt plant ab September die Treppenanlage an der Birkenallee zu erneuern, berichtet er. „Die Verbesserungen werden von den Bewohnern sehr positiv aufgenommen“, so Wagner.

Stephan Wagner ist seit 2006 im Büro ANP beschäftigt und begleitet seit über zehn Jahren Kommunen bei der Umsetzung verschiedener Städtebauprogramme.

Weitere kommende und laufende Projekte
Zurzeit beschäftigen wir uns mit dem Orientierungs- und Lenkungskonzept, berichten die Stadtteilmanager. Die Menschen im Wohngebiet wünschen sich eine bessere Orientierung. Möglich wäre hier beispielsweise eine bessere Gebäudeorientierung durch Farben und Beschilderungen. Über eine Ausschreibung wird gerade das passende Büro gesucht, um das Projekt aus dem IHK zu bearbeiten. Auch die Planungen zur Nachverdichtung im Wohngebiet beschäftigen die Stadtteilmanager momentan. Darüber hinaus wird die Homepage ständig aktualisiert. Demnächst soll das komplette IHK online gestellt werden.

Für das Baugebiet Akazienallee läuft die Auswahl der Investoren und Ende August soll der Startschuss für den Umbau des Bolzplatzes unmittelbar neben der Friedrich-Ebert-Schule fallen. Er wird mit Hybridrasen ausgestattet. Auch die Außenanlagen der Kita Bornhagen sollen noch im August fertiggestellt werden, so dass das Kinder- und Familienzentrum Baunsberg beim Stadtteilfest am 9. September feierlich eingeweiht werden kann.

Derzeit wird zudem eine Infotafel über besonders spannende Bereiche im Baunsbergpark erarbeitet, die zum Mitmachen und Entdecken anregen soll. Aufgestellt werden soll die Infotafel gut sichtbar am Haupteingangsbereich des Parks. Nach dem erfolgreichen Obstbaumschnittkurs im März diesen Jahres sind weitere Aktionen zur Belebung der Obstbaumwiese in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum und den Kitas geplant. So sollen beispielsweise erste Außenmöbel und Pflanztröge aufgestellt werden. Natürlich werden alle Bewohner, Gewerbetreibende und anderen Akteure weiterhin bei konkreten Maßnahmen beteiligt.

Hintergrund Soziale Stadt

Im Jahr 2015 wurde das Wohngebiet Baunsberg in das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aufgenommen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen im Wohngebiet weiter zu verbessern. Die Umsetzung der Projekte erfolgt dabei schrittweise über eine Laufzeit von zehn Jahren. Im Februar hat die Stadtverordnetenversammlung das Integrierte Handlungskonzept,
dass gemeinsam mit ansässigen Einrichtungen und Institutionen, Gewerbetreibenden und Bewohnern erarbeitet wurden, als Grundlage dafür beschlossen.

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