Organisationsstruktur
Die Stabilisierung und Aufwertung des Wohngebiets Baunsberg geht alle an: Politik und Verwaltung, Bewohner*innen, Vereine, Gebäudeeigentümer, Gewerbetreibende, Schulen, Kitas und Wohnungsbauunternehmen sowie eine Vielzahl weiterer Akteure. Jeder kann sich im Entwicklungsprozess einbringen.
Organisation des Soziale-Stadt-Prozesses
Dafür braucht es geeignete Organisationsstrukturen, die eine umfangreiche Beteiligung ermöglichen, in denen der Gesamtprozess mit der Umsetzung von Maßnahmen gesteuert und Entscheidungen vorbereitet werden.
Lenkungsgruppe
Die im September 2016 gegründete Lenkungsgruppe ist das zentrale Beteiligungsorgan im Programm Soziale Stadt. Es besteht aus Abgesandten der Parteien und der beteiligten Akteure aus dem Stadtteil sowie Bewohnerinnen und Bewohner. In der Lenkungsgruppe werden grundsätzliche Fragen abgestimmt, die Ziele und Maßnahmen überprüft und Beschlüsse für die Politik vorbereitet.
Stadtteilmanagement Baunsberg
Als Vermittler zwischen den zahlreichen beteiligten Akteuren und Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Politik als Entscheidungsebene arbeitet das Stadtteilmanagement Baunsberg. Es steht im Mittelpunkt der Organisationsstruktur. Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen die Prozesssteuerung, die Koordinierung von Maßnahmen, die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohnern, die Öffentlichkeitsarbeit und die Beantragung von ergänzenden Fördermitteln.
Steuerungsgruppe
Die verwaltungsinterne Steuerungsgruppe ist für die fachübergreifende Koordination des Prozesses einschließlich der Abstimmung und Überprüfung der einzelnen Maßnahmen zuständig. Sie besteht aus Beauftragten verschiedener Fachbereiche der Verwaltung sowie dem Stadtteilmanagement Baunsberg.
Stadtteilarbeitskreis
Der Stadtteilarbeitskreis bestehend aus verschiedenen Akteuren im Wohngebiet (Vertreter Wohnungsbaugesellschaften, soziale Träger, Schulen und Kindertagesstätten, kirchlichen Einrichtungen) und ist seit 1999 etabliert. Hier werden die Aktivitäten der einzelnen Beteiligten abgestimmt und gegebenenfalls gemeinsame Themen identifiziert. Mit Beginn des Soziale Stadt-Prozesses ist der Stadtteilarbeitskreis informiert und einbezogen worden. Seit 2017 nimmt das Stadtteilmanagement regelmäßig an den Sitzungen teil und informiert wenn nötig über den Prozess.






