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Projekte und Maßnahmen

Der Baunsberg macht sich auf den Weg!

Schritt für Schritt werden in den kommenden 10 Jahren Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die der Verbesserung der Lebensbedingungen im Wohngebiet Baunsberg dienen. Jahr für Jahr werden hier die umgesetzten Projekte und Maßnahmen vorgestellt.

Wohngebiet Baunsberg Übersichtskarte 
Wohngebiet Baunsberg Übersichtskarte
 

2021

Neue Wegeverbindung zwischen der Kita Birkenallee bzw. dem GWH-Büro und der Akazienallee 42: Die Lücke wird geschlossen!

Was ist geplant?
Ein neuer Weg soll von dem Hauszugangsweg vor den Häusern Akazienallee 42-46 in Richtung GWH-Büro/Kindergarten Birkenallee führen, so dass zukünftig nicht mehr auf Trampelpfaden durch das Gebüsch gegangen werden muss. Oberhalb vom GWH-Büro wird ein kleiner Platz mit einer Sitzgelegenheit entstehen. Von diesem Platz geht dann der Weg in Richtung Kindergarten Birkenallee und in Richtung GWH-Büro weiter. Um diesen Weg zu bauen wird ein Teil des vorhandenen Gebüsches entfernt werden.
Auch wird der Eingangsbereich der Akazienallee 42 aufgewertet. Zukünftig sollen die Gebäude barrierefrei erreichbar sein, damit der Zugang insbesondere für ältere Menschen erleichtert wird. Außerdem sind Fahrradanlehnbügel und eine neue Beleuchtung geplant. Die Bepflanzung in den Beeten vorm Haus soll erneuert werden. So soll der Heckenblock vor dem Haus 42 entfernt und durch eine flache Bepflanzung mit Stauden ersetzt werden.

Der Start der Baumaßnahmen ist für das Frühjahr 2021 geplant. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich bis Sommer 2021.

Hintergrund der Maßnahme
Im Jahr 2015 wurde das Wohngebiet Baunsberg in das Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt (ehemals Soziale Stadt) aufgenommen. Ein zentraler Bestandteil der Rahmenplanung ist der Ausbau eines engmaschigen Netzes von Fuß- und Radwegen im Wohngebiet bestehend aus einer durchgehenden Nord-Süd-Verbindung ("Magistrale") und fünf Ost-West-Wegeverbindungen. Ziel der Maßnahme ist es, barrierefreie Wegeverbindung zu schaffen, die Orientierung zu verbessern, Aufenthaltsqualität zu stärken und die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu erhöhen.

Der Entwurf für den neuen Platz oberhalb des GWH-Büros. Bisher hat er noch keinen Namen.
Der Entwurf für den neuen Platz oberhalb des GWH-Büros. Bisher hat er noch keinen Namen.
 

2020

Sicher zu Fuß im Wohngebiet unterwegs - Projekte zwischen Kindertagesstätten, Schule und Stadtteilzentrum

Wir möchten möglichst vielen Kindern ermöglichen, zu Fuß zur Schule und zur Kita zu gehen. Deshalb führen die Kindertagesstätten, Kita Birkenallee und Kita Bornhaben, sowie die Friedrich-Ebert-Schule und das Stadtteilzentrum Baunsberg immer wieder Aktionen zur Förderung des Zu-Fuß-Unterwegs-Seins durch.

Was wurde in 2020 gemacht?

Fertigstellung der Elternhaltestelle: Mit der Elternhaltestelle soll der Hol– und Bringverkehr an
der Grundschule reduziert werden, da insbesondere die Verkehrssituation am Morgen durch
an- und abfahrende Fahrzeuge oft unübersichtlich ist. Dafür wurden rund 40 Meter von der Schule entfernt in Höhe des Rückhaltebeckens an der Akazienallee acht Elternstellplätze eingerichtet. Hier können Eltern ihre Autos senkrecht einparken und beim Ausparken
in die andere Richtung zurückfahren. Damit soll insbesondere vermieden werden, dass Fahrzeuge direkt vor der Schule wenden.

Vom 21.-24. September nahm die Grundschule an der bundesweiten Aktionswoche "Zu Fuß zur Schule" teil. Diese Zeit wurde auch genutzt, um Eltern, die Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, über die neue Elternhaltestelle zu informieren.

In den Herbstferien haben Kinder der Kita Birkenallee das Wohngebiet zu Fuß erkundet.

Im Oktober und November führte die Kita Birkenallee zusammen mit dem Stadtteilzentrum Baunsberg das Projekt „Mein Zuhause am Baunsberg – sicher zu Fuß unterwegs im Wohngebiet“ durch. Die 5- und 6-Jährigen Kinder aller Gruppen zeigen sich in kleinen Gruppen von ca. 5 Kindern gegenseitig ihre Wohnorte. Stolz präsentierten sie ihr Haus, zeigten Klingel oder ihre Fenster. Auch führten sie die anderen Kinder zu ihren persönlichen Lieblingsorten im Umfeld der Wohnung. Meist bleibt auch etwas Zeit, auf einer Mauer zu balancieren, die Rutsche  auszuprobieren oder mal kurz im Wald zu verschwinden. Die Erzieherinnen und die Mitarbeiterinnen des STZ waren sehr überrascht, wie gut sich die Kinder im Wohngebiet auskannten. So hatte beim Rundgang immer das Kind die Führung, welches als nächstes das Haus zeigen wollte. Manchmal ging es über Schleichwege, ein anderes Mal über Parkplätze, immer wieder mussten auch die Straßen überquert werden. An diesen Stellen zeigten die Erwachsenen das Papierauge als Symbol für „Achtung! Aufgepasst!“ Diese Situationen wurden sofort genutzt, um ein sicheres Queren der Straße zu üben. Die Kinder hatten bisher noch keine Verkehrserziehung. Die beginnt mit den Vorschulkindern im nächsten Frühjahr. Mit dem Projekt soll die Freude am zu Fuß Unterwegssein und gleichzeitig die Sicherheit im Straßenverkehr gefördert werden. Die Erzieherin Andrea Siodla von der Kita Birkenallee engagiert sich schon seit Jahren in der Verkehrserziehung. Neben dem, dass sie die Kinder unterstützt Sicherheit zu gewinnen, setzt sie sich auch für sichere Fußwege und Querungssituationen ein. So hat sie das Stadtteilmanagement Baunsberg darauf hingewiesen, dass eine Querung über die Birkenallee ganz schlecht einsehbar ist. Im Gespräch mit der Wohnstadt konnte hier die Situation schnell verbessert werden, in dem Büsche durch bodendeckende Pflanzen ersetzt wurden.

Welche Vorteile hat das „Zu Fuß zur Schule/Kita-Gehen“ für Ihr Kind?
„Bewegung ist für die Entwicklung von Kindern unverzichtbar. Laufen, Klettern und Balancieren trainieren Ausdauer, Koordination und Gleichgewichtssinn und unterstützen auch die geistige Entwicklung. Wenn ein Kind zu Fuß geht, ist es wacher, aufmerksamer und kann sich besser konzentrieren. Kinder, die ihren Schulweg selbständig zurücklegen, können sich besser orientieren und erleben ihre Umwelt bewusster. Wenn ein Kind viel mit dem Auto unterwegs ist, fällt es ihm schwer, Orte miteinander in räumliche Beziehung zu setzen. Auf dem Schul- oder Kitaweg trifft ein Kind auf andere Menschen. Es lernt Kontakte zu knüpfen und sich abzugrenzen und trainiert damit wichtige Fähigkeiten für Sozialverhalten und Teamfähigkeit.
Auch Eltern profitieren davon, wenn ihr Kind selbstständiger wird, weil sie Zeit für das Bringen und Holen sparen. Und nicht zuletzt leisten wir mit den Aktivitäten einen Beitrag zum Klimaschutz und damit auch für die Zukunft unserer Kinder: denn „zu Fuß gehen“ bedeutet Null Emissionen.“ (aus: https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Mobilitaetsbildung/VCD_Laufbus/VCD_Laufbus_Einladung_Elternabend.pdf)

Obstwiese mitten im Wohngebiet wächst!

„Was wächst denn hier auf der Wiese, was essbar ist?“ – Mit dieser Frage hat Heide Hoffmann vom Stadtteilzentrum Baunsberg die Pflanzaktion im November 2020 auf der Obstwiese mit den Vorschulkindern aus der benachbarten Kita Abenteuerland begonnen. Die Kindergartenkinder konnten sich an einige Früchte erinnern, die es im Sommer auf der Wiese gab. Jetzt haben sie selbst Hand angelegt und Beerensträucher gepflanzt. Ein kleiner Beerengarten mit Johannisbeeren in drei Farben, roten und gelben Himbeeren, Stachelbeeren und einer Taybeere ist entstanden. In den nächsten Jahren können Kitakinder für das Frühstück hier selbst Beeren ernten.

Am Tag vorher waren die Kinder der beiden Vorschulklassen der Friedrich-Ebert-Schule als Gärtner*innen auf der Obstwiese aktiv. Von ihnen wollte Heide Hoffmann wissen, was denn alles zum Pflanzen eines Baumes dazugehört. Klar war allen, dass es zuerst ein Loch braucht. Wofür die Pfähle allerdings sind, konnten sich die Kinder nicht erklären. Dafür wussten sie, dass sie wieder Erde in das Loch schaufeln und alles mit Wasser gießen müssen. Während die Bauarbeiter noch die Pflanzlöcher vorbereiteten, legten die Kinder zuerst gemeinsam den Schlauch für die spätere Wässerung. Unterstützt durch die Firma haben Sie dann zwei Apfelbäume, einen Mirabellenbaum und einen Kirschpflaumenstrauch gepflanzt.

Parallel haben Jugendliche der Baunsbergschule zwei Schmetterlingsflieder gepflanzt. Nächstes Jahr wollen sie neben diesen Sträuchern ein Insektenhotel aufstellen. Um dies zu bauen, haben Sie Geld aus dem Verfügungsfonds „Aktiv im Wohngebiet Baunsberg“ bekommen. Jetzt müssen sie erst einmal recherchieren, was Insekten für ein gutes Leben brauchen, um dann das Insektenhotel zu planen und zu bauen.

Einige weitere Veränderungen sind auf der Obstwiese in 2020 umgesetzt worden. Eine Entwässerungsmulde war sehr zugewachsen und kaum noch zu erkennen. Diese wurde wieder frei gelegt, etwas modelliert. Trittsteine und Balancierstämme wurden eingebaut.
Die sogenannte Pflaumeninsel war in die Jahre gekommen. Die Pflaumen waren vergreist und haben nicht mehr getragen. Jetzt ist der Bewuchs zurückgeschnitten worden, so dass Licht an die vorhandenen Sträucher und Bäume kommt und diese wieder wachsen können. Nächstes Jahr ist hoffentlich alles wieder dichter zugewachsen. Die Baunsbergschüler haben hier weitere Büsche mit Blütennahrung für Insekten und Beerennahrung für Vögel gepflanzt. Diese Beeren - Holunder, Schlehe und Kornellkirsche – sind aber auch essbar für den Menschen.
Auch wurden zwei weitere Hochbeete und eine Sitzbank mit Tisch unter einen Apfelbaum in die Nähe der Beete aufgestellt. Die nächste Gartensaison kann also kommen! 

Die Obstwiese ist eine „Naturinsel“ inmitten des Wohngebiets Baunsberg und genießt bei den Bewohner*innen und bei den im Quartier arbeitenden Personen einen hohen Stellenwert. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und die Wiese damit nutzbarer zu machen, wurden in den letzten Jahren kleinere Maßnahmen wie z.B. der Aufbau von ersten Hochbeeten und die Schaffung eines „Baumsofas“ umgesetzt. Ganz wichtig ist allen Beteiligten aber die gemeinsame Nutzung der Wiese. So werden schon seit Jahren immer wieder Ernteaktionen angeboten. Dieses Jahr gab es zur Kirschenzeit zwei spontane Ernteaktion. Die Vorklassen der Friedrich-Ebert-Schule mit ihrer Lehrerin Elke Fischer haben mehrfach die Wiese besucht - zum Ernten, Pflanzen, Erkunden, Spielen. Zum Ende des Jahres haben sie noch selbst Vogelfutter hergestellt und dieses auf der Wiese aufgehangen.

Lust auf der Wiese zu gärtnern?
Wenn Sie Interesse haben sich mit um die Hochbeete auf der Wiese zu kümmern, nehmen Sie bitte mit dem Stadtteilmanagement Baunsberg Kontakt auf: stm-baunsberg@stadt-baunatal.de, 0561/4992-366.

Mehr Orientierung im Wohngebiet Baunsberg – Stadt und NVV verbessern Leitsystem im Quartier

Wer bislang im Wohngebiet Baunsberg unterwegs war, findet sich oft nur schwer zurecht. Unübersichtliche Streckenführungen, fehlende Beschilderungen, nicht erkennbare Hausnummern und rückwärtig liegende Gebäude, die nur schwer den jeweiligen Straßen zuzuordnen sind – all dies trägt zur Orientierungslosigkeit bei.

In 2020 wurde ein erster wichtiger Schritt in Richtung „mehr Orientierung“ umgesetzt:
Am 30. September 2020 hängte Erster Stadtrat Herr Jung zusammen mit Geschäftsführer Steffen Müller vom Nordhessischen Verkehrsverbund ( NVV) an den Haltestellen im Wohngebiet neue Übersichtspläne und Umgebungspläne auf. In Zusammenarbeit mit dem NVV wurden diese Pläne den besonderen Gegebenheiten des Wohngebietes angepasst. Alle Häuser, die zur Birkenallee gehören, sind im Plan rot eingefärbt, die in der Lindenallee sind petrolfarben, die in der Akazienallee blau und die in der Dachsbergstraße fliederfarben. Beim Ausstieg aus dem Bus, z.B. an der Haltestelle Friedrich-Ebert-Schule, ist für Besucher*innen jetzt mit einem Blick auf den Plan ersichtlich, dass viele Häuser der Akazienallee in zweiter Reihe abseits der Straße liegen. Mit Hilfe des Umgebungsplans ist es dann sogar möglich die gewünschte Hausnummer zu finden und somit den Weg klar vor Augen zu haben.

„Alles, was dazu dient Hürden oder Hemmnisse im öffentlichen Nahverkehr abzubauen, hilft den Fahrgästen unmittelbar. Daher haben wir die Stadt Baunatal gern dabei unterstützt, am Baunsberg die Orientierung mit Hilfe von klar strukturierten Plänen zu verbessern. So können auch die Haltestellen im Quartier deutlich besser wahrgenommen werden“, so NVV-Geschäftsführer Steffen Müller beim gemeinsamen Anbringen der neuen Pläne.

Umsetzung des Orientierungs- und Lenkungskonzeptes
Bereits bei der Bewerbung für das Programm Soziale Stadt (seit 2020: Sozialer Zusammenhalt) wurde sowohl von Bewohner*innen als auch von Einrichtungen auf die Schwierigkeit der Orientierung im Wohngebiet Baunsberg hingewiesen. Zur Verbesserung der Orientierung und Adressauffindung im Wohngebiet wurde Anfang 2018 der Auftrag zur Erarbeitung des Orientierungs- und Lenkungskonzeptes vergeben. Das ausgearbeitete Leitsystem soll dabei helfen, die Besucher*innen an den gewünschten Zielort zu bringen und dabei die unterschiedlichen Verkehrsarten berücksichtigen. Teil dieses Leitsystems ist das oben beschriebene Farbsystem.

NVV Übersichtplan Wohngebiet Baunsberg
NVV Übersichtplan Wohngebiet Baunsberg

Waldtierfiguren für eine bessere Orientierung: Hasenstühle auf dem Stadtteilplatz

Die Orientierung im Wohngebiet für Groß und Klein zu verbessern ist ein großer Wunsch der Akteure im Wohngebiet und damit ein erklärtes Ziel.

Im Oktober 2019 wurde von Kindern der Friedrich-Ebert-Schule in einem Beteiligungsprojekt vorgeschlagen, dass Waldtier-Skulpturen an verschiedenen Orten entlang der neuen Wegeverbindung vom Baunsbergpark bis zur Dachsbergstraße aufgestellt werden sollen. Die Skulpturen sollen die Orientierung verbessern. So können zukünftig Kinder sagen: „Wir treffen uns beim Reh.“ Bei der Wegbeschreibung für einen Besuch kann gesagt werden: „Beim Platz mit dem Wildschwein biegst du rechts ab.“ oder bei der Erklärung, wo das GWH-Büro zu finden ist: „Das ist in der Nähe des Platzes mit dem Fuchs.“

Im Frühjahr 2020 wurde die Idee der Waldtier-Figuren konkretisiert. Die Viertklässler*innen der FES haben sich zur Planungsprüfung mit Mitarbeiterinnen des Stadtteilzentrums getroffen. Die Frage war: „Was ist für die Gestaltung der Figuren wichtig?“ Aus Sicht der Kinder sollen die Figuren groß und auch eher bunt sein, damit sie auffallen. Auch ist es ihnen wichtig, dass sie die Figuren irgendwie nutzen können – zum Sitzen oder um sich zurückzuziehen. Wichtig ist den Kindern auch, dass das Tier gut zu erkennen ist. Sie favorisieren Waldtier-Figuren aus Holz. Einige Kinder haben auch Lust, bei einem Bau-Workshop selbst mit Hand anzulegen.

In den Herbstferien arbeiteten fünf Kinder bei einer Mitmachbaustelle mit der Künstlerin Sonja Pieper an der ersten Waldtier-Figur – den drei Hasenstühlen, die jetzt auf dem Stadtteilplatz vor der Kita Bornhagen zu finden sind. Die Kinder schnitzten, pfeilten und malten Feinheiten an den von der Künstlerin vorgefertigten Stühlen. Anschließend wurden die Hasenstühle am Hasentreff auf dem Stadtteilplatz aufgestellt, ausgerichtet und die Löcher mit Beton gefüllt. Toll fanden die zwei Jungen, dass sie auf einer richtigen Baustelle arbeiten konnten, die auch abgesperrt werden musste. Die Hasenstühle sind unterschiedlich hoch, so dass es möglich ist, hier verschiedene Rollen einzunehmen, als Kind mal die Große zu sein und als Erwachsener der Kleine.

Umsetzung des Orientierungs- und Lenkungskonzeptes
Ein zentrales Anliegen des Programms Soziale Stadt im Wohngebiet Baunsberg ist die Erleichterung der Orientierung. Neben den Waldtier-Figuren sollen in einem ersten Schritt fehlende Straßenschilder und ergänzende Hinweise zu den Hausnummern in der Birkenallee angebracht werden, so dass mehr Klarheit in der Zuordnung der Häuser zur Straße entsteht. Im Verlauf des Jahres sollen Dachsbergstraße und Akazienallee folgen. Außerdem erstellt der NVV aktuell Umgebungspläne der Haltestellen. Diese sollen dann an den Haltestellen ausgehängt werden. Auch die Wohnungsbaugesellschaften ergänzen Stück für Stück die Hausnummern in der entsprechenden Farbe groß an den Fassaden.

Planungsprüfung
Planungsprüfung
Die Künstler*innen mit den Hasenstühlen
Die Künstler*innen mit den Hasenstühlen
Kinder legen beim Bau mit Hand an.
Kinder legen beim Bau mit Hand an.
 

Neugestaltung der Außenflächen in der Birkenallee 83-91 durch die GWH

Auch in 2020 wird die GWH weitere Außenbereiche ihrer Wohngebäude im Wohngebiet Baunsberg umgestalten. Im Bereich der Birkenallee 83-91 und der Dachsbergstraße 26-32 werden Hauseingänge, Wege und Abfallstandorte erneuert sowie Aufenthaltsbereiche mit Spielangeboten geschaffen. Bei der Gestaltung wird an den bisherigen Prinzipien angeknüpft, so dass weiterhin ein einheitliches Bild gefördert wird und gleichzeitig Besonderheiten (z.B. Art des Spielangebotes) entstehen.

Für den Bereich Birkenallee 83-91 heißt dies:

Die Eingangsbereiche der Gebäude und deren Zugänge sind „in die Jahre“ gekommen und weisen nicht nur optische, sondern auch ganz praktische Mängel auf.  Neues Mobiliar wie Sitzbänke, Fahrradanlehnbügel und neue Leuchten lassen die Eingangsbereiche freundlicher wirken und verbessern gleichzeitig die Nutzbarkeit. Es entstehen Räume für Aufenthalt und Kommunikation. Außerdem soll die barrierefreie Erreichbarkeit der Gebäude verbessert werden, damit der Zugang insbesondere für ältere Menschen erleichtert wird. Eine Umgestaltung der Hauseingänge erfolgt in der Birkenallee Nr. 83, 85, 87, 89 und 91.

Der teilweise schlechte Zustand der Abfallstandorte soll durch ein einheitliches Gestaltungsbild der Stellflächen attraktiver in den Außenbereich eingebunden werden. Es entstehen zentrale Müllstandorte, um die insgesamt hohe Anzahl an Standorten zu reduzieren. Die alten Einfriedungen sollen durch Mauern aus Naturstein (Gabionen) ersetzt werden. Durch den nun geschlossenen Baukörper fällt der direkte Blick auf den Müll weg.

Neben der Erneuerung der Wege und der Abfallstandorte wird außerdem die bestehende Sandfläche neugestaltet. Die monoton und unattraktiv wirkende Fläche soll mit neuen Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten (Bodentrampolin, Doppelschaukel, Sandspielbereich) in einen „Treffpunkt“ für die Anwohner*innen umgestaltet werden. Und wenn Sie auf dem Plan genau hinschauen, finden Sie auch das "Baunsberg-Schaf" grasend auf der Wiese.

Der Start der Baumaßnahmen ist für den 22.06.2020 geplant. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich bis Ende September 2020.

Bis zum 12.06.2020 sind die Mieter*innen im Umfeld der Baumaßnahme (Birkenallee 83, 85, 87, 89 und 91) eingeladen, ihre Anregungen und Fragen einzubringen: stm-baunsberg@stadt-baunatal.de


Wohnumfeld Birkenallee 83-91: Bestand
Wohnumfeld Birkenallee 83-91: Bestand
 

Neugestaltung der Außenflächen in der Dachsbergstraße 26-32 durch die GWH

Auch in 2020 wird die GWH weitere Außenbereiche ihrer Wohngebäude im Wohngebiet Baunsberg umgestalten. Neben dem Bereich der Birkenallee 83-91 werden im Bereich der Dachsbergstraße 26-32 Hauseingänge, Wege und Abfallstandorte erneuert sowie Aufenthaltsbereiche mit Spielangeboten geschaffen. Auch hier wird bei der Gestaltung an den bisherigen Prinzipien angeknüpft, so dass weiterhin ein einheitliches Bild gefördert wird und gleichzeitig Besonderheiten entstehen.

Für den Bereich Dachsbergstraße 26-32 heißt dies:

Die Eingangsbereiche der Gebäude und deren Zugänge sind „in die Jahre“ gekommen und weisen Mängel auf. Neues Mobiliar wie Sitzbänke, Fahrradanlehnbügel und neue Leuchten lassen die Eingangsbereiche freundlicher wirken und optimieren gleichzeitig die Nutzbarkeit. Außerdem soll die barrierefreie Erreichbarkeit der Gebäude verbessert werden, damit der Zugang insbesondere für ältere Menschen erleichtert wird. Eine Umgestaltung der Hauseingänge erfolgt in der Dachsbergstraße 26, 28, 30 und 32. 
Der teilweise schlechte Zustand der Abfallstandorte soll durch ein einheitliches Gestaltungsbild der Stellflächen attraktiver in den Außenbereich eingebunden werden. Es entstehen zentrale Müllstandorte, um die insgesamt hohe Anzahl an Standorten zu reduzieren. Die alten Einfriedungen sollen durch Mauern aus Naturstein (Gabionen) ersetzt werden. Durch den nun geschlossenen Baukörper fällt der direkte Blick auf den Müll weg.

Neben der Erneuerung der Wege und der Abfallstandorte wird insbesondere die bestehende Sandfläche oberhalb der Hausnummer 30 umgestaltet. Da im Umfeld viele Kinder leben, soll es hier weiterhin ein Spielangebot geben. Zukünftig kann hier auf einer Sandfläche geschaukelt werden. Ein weiterer Weg wird die Wiese zwischen den Häusern durchqueren. An diesem bietet ein Kletterelement die Möglichkeit, die eigene Geschicklichkeit zu erproben. Vor dem Haus Dachsbergstraße 32 entsteht ein kleiner Platz mit Sitzpodesten und im Frühjahr blühenden Kleinbäumen.

Und, können Sie uns sagen, wie viele "Baunsberg-Schafe" hier zukünftig grasen werden?

Im Rahmen der Baumaßnahme wird auch die Dachsbergstraße vor den Häusern 26-30 erneuert und barrierearm an den Fußweg über die Obstwiese angebunden. Damit entsteht der erste Abschnitt der zukünftigen Magistrale, die als Fuß- und Radweg möglichst sicher und barrierearm das Wohngebiet vom Baunsbergpark bis zur Dachsbergstraße durchqueren soll.

Der Bau der Maßnahme liegt im zweiten Halbjahr 2020. 

Bis zum 12.06.2020 sind die Mieter*innen im Umfeld der Baumaßnahme (Dachsbergstraße 26-32) eingeladen, ihre Anregungen und Fragen einzubringen: stm-baunsberg@stadt-baunatal.de.  


Wohnumfeld Dachsbergstraße 26-32: Bestand
Wohnumfeld Dachsbergstraße 26-32: Bestand
 

Weiterer barrierearmer Ausbau des Weges von der Tram-Haltestelle bis zum Kinder- und Familienzentrum

Das Wohngebiet Baunsberg entwickelt sich weiter. Im Jahr 2016 entstand ein neuer Weg zur Haltestelle. Seitdem ist es möglich, entspannt mit Kinderwagen, Roller, Rollstuhl, Gehhilfe oder Fahrrad von der Haltestelle bis zur Birkenallee zu kommen. In 2020 soll dieser Weg eine Fortsetzung bekommen: Der Fuß- und Radweg von der Birkenallee bis zum Kinder- und Familienzentrum wird barrierearm umgebaut.  Die Treppen zum Stadtteilplatz werden entfernt . Stattdessen wird zukünftig auch hier eine  Rampe ein sicheres und bequemes Gehen und Fahren ermöglichen.  Auch wird der Weg verbreitert, damit eine Begegnung von Zufußgehenden und Radfahrenden gut möglich ist. Im Zuge des Umbaus werden auch die Zugänge zum Parkplatz ohne Stufen ausgestaltet. Da der Weg dennoch stetig bergan geht und doch eine gewisse Länge hat, wird es an zwei Stellen Bänke geben, die zum Ausruhen einladen - dies wurde insbesondere von älteren Bewohner*innen immer wieder als wichtig betont. Eltern können zukünftig beim Abholen der Kinder auf der platzähnlichen Wegeaufweitung oberhalb der Kita Abenteuerland auf einen Plausch verweilen, bevor sich die Heimwege in verschiedene Richtungen zerstreuen.

Mit diesem Umbau wird ein zentraler Weg im Wohngebiet Baunsberg attraktiv für alle Bevölkerungsgruppen umgestaltet. Die Erreichbarkeit von Schule, Kindertagesstätten und Stadtteilzentrum Baunsberg sowie von der Tram-Haltestelle wird verbessert. Das Konzept für die Weiterentwicklung des Wegesystems am Baunsberg wurde in 2019 intensiv diskutiert. Der konkrete Entwurf für diesen Wegeabschnitt wurde im Frühjahr mit den anliegenden Einrichtungen, dem Behindertenbeirat sowie mit Senioren AK abgestimmt.

Baubeginn dieser Maßnahme liegt im zweiten Halbjahr 2020. Voraussichtliche Fertigstellung ist Anfang 2021.

Zusätzlich zu den Fördergeldern aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt (ehemals Soziale Stadt) wird dieses Projekt durch Fördergelder vom Land Hessen aus dem Programm Nahmobilität gefördert.

 

2019

Neugestaltung der Außenflächen in der Birkenallee 59 - 67 durch die GWH

Auch in 2019 wird die GWH weitere Außenbereiche ihrer Wohngebäude im Wohngebiet Baunsberg umgestalten. Im Bereich der Birkenallee 59-67 werden Hauseingänge, Wege und Abfallstandorte erneuert sowie Aufenthaltsbereiche mit Spielangeboten geschaffen. Auch hier wird bei der Gestaltung an den bisherigen Prinzipien angeknüpft, so dass weiterhin ein einheitliches Bild gefördert wird und gleichzeitig Besonderheiten entstehen.

Die Eingangsbereiche der Gebäude werden mit Fahrradanlehnbügeln und neuen Leuchten ausgestattet, Staudenbeete lassen alles freundlicher wirken. Außerdem soll die barrierefreie Erreichbarkeit der Gebäude verbessert werden, damit der Zugang insbesondere für ältere Menschen erleichtert wird. Bänke und Sitzmauern werden Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien bieten.
Der teilweise schlechte Zustand der Abfallstandorte soll durch ein einheitliches Gestaltungsbild der Stellflächen attraktiver in den Außenbereich eingebunden werden. Es entsteht ein zentraler Müllstandort, um die insgesamt hohe Anzahl an Standorten zu reduzieren. Die alten Einfriedungen sollen durch Mauern aus Naturstein (Gabionen) ersetzt werden. Durch den nun geschlossenen Baukörper fällt der direkte Blick auf den Müll weg.

Neben der Erneuerung der Wege und der Abfallstandorte wird insbesondere der Innenbereich zwischen den Gebäuden umgestaltet. Hier entsteht eine Sandfläche. Während die Erwachsenen von der Birkenallee zukünftig eine Treppe als Zuweg zu den Häusern nutzen können, können die Kinder über einen Kletterparcours balancieren. Die Treppe über die Wiese ist auf Anregung der Bewohner*innen in den Entwurf eingeflossen, da sich diese einen möglichst kurzen Weg von der Straße zu den Häusern gewünscht haben.  

Neugestaltetes Wohnumfeld Birkenallee 59-67
Neugestaltetes Wohnumfeld Birkenallee 59-67
 

2018

Sanierung des Bolz- und Basketballplatzes neben der Friedrich-Ebert-Schule (weiter lesen)

Bolzplatz Akazienallee vor Sanierung
Bolzplatz Akazienallee vor Sanierung
Bolzplatz Akazienallee nach Sanierung
Bolzplatz Akazienallee nach Sanierung
 

Der oberhalb vom Basketballplatz gelegene Bolzplatz stellt aufgrund seiner guten Erreichbarkeit im Stadtteil und der Nähe zur Friedrich-Ebert-Schule sowie seiner Bedeutung innerhalb der Spielplatzlandschaft ein wichtiges Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche dar. Der Zustand des Bolzplatzes war dringend sanierungsbedürftig und verhinderte eine geregelte und ganzjährige Nutzung. Die Möglichkeit der ganzjährigen Bespielbarkeit führte schließlich auch zur Wahl eines Hybridrasens als neuer Oberflächenbelag, der besonders robust und belastbar ist. Neben dem neuen Belag wurden neue Tore und erstmals ein Zaun um das Spielfeld herum aufgestellt.
Vom Bodenaushub der Sanierungsmaßnahme konnten auf der Wiesenfläche oberhalb des Bolzplatzes in Richtung Waldrand einige Erdhügel aufgeschüttet werden. Damit wurde ein weiterer Wunsch aus der Beteiligung von Kindern realisiert. Jüngere Kinder im Grundschulalter haben nun die Möglichkeit, in einer hügeligen Landschaft ihre Fahrkünste und die Geschicklichkeit mit dem Rad zu verbessern.

Basketballplatz Akazienallee nach Sanierung

Der 1998 nach einer Initiative von Jugendlichen zunächst erstellte Basketballplatz mit zwei Körben wurde mit einem wasserdurchlässigen sehr porösen Asphaltbelag erstellt, der inzwischen sehr uneben, beschädigt und nur noch schwer bespielbar ist.
Der Basketballplatz an der Akazienallee neben der Friedrich-Ebert-Schule wurde grundlegend saniert und ist seit Mai 2018 wieder zum Spielen freigegeben. Damit wurde ein wichtiger Wunsch aus der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Soziale Stadt umgesetzt. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde ein neuer Asphaltbelag aufgebracht, die Ballfangzäune wurden erneuert und neue Sitzmöglichkeiten angelegt. Ein wichtiges Anliegen von Kindern war es, eine auch mit Inlinern befahrbare Asphaltfläche als Übungsfläche oder für Inlinehockey zu haben. Bei dem holprigen alten Belag des Basketballplatzes war dies nicht möglich. Auch die Körbe wurden gegen etwas niedrigere Elemente für Kinder und Jugendliche ausgetauscht. Im Baunsbergpark steht die zweite Basketballfläche mit Körben in Originalhöhe zur Verfügung.

 

Weiterentwicklung der Obstwiese als naturnaher Spiel- und Aufenthaltsraum (weiter lesen)

Die Obstwiese im Zentrum des Wohngebiets genießt bei den Bewohner-/innen wie den im Quartier arbeitenden Personen einen hohen Stellenwert. Sie fungiert als „Naturinsel“ im Wohngebiet und ist gewünschter Spiel- und Aufenthaltsraum für unterschiedliche Altersgruppen. Sie gliedert sich in einen zentralen Bereich mit verwildertem Obstbaumbestand und südlich und östlich angrenzende Rasenbereiche, teils mit Bäumen überstanden. Ziel der Maßnahme ist es, den Baumbestand und Charakter der Obstwiese zu erhalten, die öffentliche Nutzung zu stärken und die Aufenthaltsqualität in den angrenzenden Flächen zu erhöhen.
Im Jahr 2018 wurde der Wunsch von Kindern nach einer Sitzgelegenheit auf der Wiese umgesetzt. Es entstand ein Baumsofa unter einer Bauminsel. Außerdem wurden drei Hochbeete aufgebaut, die für gärtnerische Aktivitäten der angrenzenden Kitas und des Stadtteilzentrums genutzt werden können.

Obstwiese im Wohngebiet Baunsberg
Baumsofa auf Obstwiese Baunsberg
 

Neubau eines Wohnhauses durch die GWH an der Birkenallee mit Neugestaltung des Wohnumfeldes (weiter lesen)

Die Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH) hat im Jahr 2015 den Wohnungsbestand der GAGFAH im Wohngebiet Baunsberg gekauft und besitzt hier nun ca. 750 Wohnungen. Im Rahmen einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung wird auch die GWH ihren Beitrag leisten und in Ergänzungsbauten investieren sowie das Wohnumfeld aufwerten.
In einem ersten Schritt wurde das Wohnumfeld der Gebäude der Birkenallee 27-45 verbessert. Es stellt die Umgebung des Baunsberg-Pilotprojektes dar, welches einen ersten Akzent beispielhafter und nachhaltiger Nachverdichtung im Bestand setzt. Hier erfolgte im April 2017 die Grundsteinlegung für 26 bezahlbare Mietwohnungen in einem gewachsenen Quartier, um so den Bedarf an kleinen und großen Wohnungen aufzunehmen. Im Herbst 2018 wurde der Bau fertiggestellt. Bis zum Ende des Jahres waren fast alle neuen Mieter eingezogen.


 

Auch die Wohnumfeldmaßnahmen wurden Im Herbst 2018 fertiggestellt. Die Eingangsbereiche der bestehenden Gebäude und deren Zugänge waren „in die Jahre“ gekommen und wiesen nicht nur optische, sondern auch funktionale Mängel auf. Durch die Optimierung der Eingangsbereiche sind neue Räume für Aufenthalt und Kommunikation entstanden. Neues Mobiliar wie Sitzbänke, Fahrradanlehnbügel und neue Leuchten lassen die Eingangsbereiche freundlicher wirken und optimieren gleichzeitig die Funktionalität dieses Raums. Außerdem ist die barrierefreie Erreichbarkeit der Gebäude verbessert worden, damit der Zugang insbesondere für ältere Menschen erleichtert wird. Eine Umgestaltung der Hauseingänge erfolgt in der Birkenallee Nr. 27/29/31/31/33/35/39/43/45 in mehreren Bauabschnitten über die kommenden Jahre.

Der teilweise schlechte Zustand der Abfallstandorte wurde durch ein einheitliches Gestaltungsbild der Stellflächen attraktiver in den Außenbereich eingebunden. So entstanden zwei zentrale Müllstandorte, um die insgesamt hohe Anzahl an Standorten zu reduzieren. Die alten Einfriedungen wurden durch Mauern aus Naturstein-Gabionen ersetzt. Durch den dann geschlossenen Baukörper fällt der direkte Blick auf den Müll weg.
Neben der Erneuerung des Wegesystems und der Abfallstandorte wurde insbesondere der bestehende Spielplatz neugestaltet. Der Spielplatz im Bereich der Hausnummern 39-45 hatte keinen Spielwert mehr, da die Spielgeräte veraltet sind. Die monoton wirkende Fläche bildet nun mit dem Neubau einen „Innenhof“. Durch die topografischen Gegebenheiten bietet sich die Terrassierung in drei unterschiedliche Ebenen an. Dadurch sind drei großzügig angelegte Spielbereiche entstanden, welche harmonisch in den Hang eingebunden sind. Höhepunkt des Spielplatzes ist die Röhrenrutsche welche die Ebenen als „geheimer Schnellweg“ miteinander verbindet.

Wohnumfeldmaßnahmen durch die Wohnungsbaugesellschaft WOHNSTADT (weiter lesen)


Auch die Wohnungsbaugesellschaft WOHNSTADT hat 2018 erste Wohnumfeldmaßnahmen fertiggestellt. An der Birkenallee 66/66a wurden die alte Treppenanlage erneuert und ein im Bestand als einfacher Plattenlaufstreifen angelegten Nebenweges zum Parkplatz als ordentlicher Weg ausgebaut. 2019 folgen hier noch weitere Maßnahmen. Im Bereich der Häuser "Am Fuchsberg" wurde ein Hauszugangsweg erneuert und barrierearm ausgebaut.



neuer Hauszugangsweg "Am Fuchsberg" 
neuer Hauszugangsweg "Am Fuchsberg"
 

Orientierungs- und Lenkungskonzept (weiter lesen)

Bereits bei der Bewerbung für das Programm Soziale Stadt wurde auf die Schwierigkeit der Orientierung im Wohngebiet Baunsberg hingewiesen und Maßnahmen zur Verbesserung gewünscht. Begründet ist die Orientierungslosigkeit zum einen in den sich stets wiederholenden Gebäudetypen, zum anderen durch nicht ausreichend strukturierte Fuß- und Radwege, die kaum Hinweisschilder noch sonstige markante Merkmale aufweisen. Zum anderen sind auch die einzelnen Häuser nicht bzw. zurückhaltend beschildert (Hausnummer und dazugehörige Straße). Zur Verbesserung der Orientierung und vor allem Adressauffindung im Wohngebiet wurde Anfang 2018 der Auftrag zur Erarbeitung des Orientierungs- und Lenkungskonzepts vergeben. Das ausgearbeitete Leitsystem soll dabei helfen. Die Besucher an den gewünschten Zielort zu bringen und dabei die unterschiedlichen Verkehrsarten berücksichtigen.

Schulwegeprojekt Friedrich-Ebert-Schule (weiter lesen)

Mitte 2019 wird der neue Anbau an der Friedrich-Ebert-Schule fertiggestellt sein. Dann erfüllt die Schule die Rahmenbedingungen, die für die heutige Ganztagsschule und für zusätzliche Kinder gelten. denn mit den Ergänzungsbebauungen im Wohngebiet steigen auch die Schülerzahlen. Mehr Schüler bedeuten aber auch mehr Fußgänger und Autoverkehr. Insbesondere zu den Hol- und Bringzeiten ist die Verkehrssituation vor der Schule schwierig.
Der Landkreis Kassel ist daher mit der Schule und der Stadt Baunatal in einen Diskussionsprozess über mögliche bauliche Veränderungen auf dem Schulgelände und/oder dem Straßenraum eingestiegen. Zur Vorbereitung von Maßnahmen wurde in Kooperation mit der Schule und dem Stadtteilzentrum Baunsberg ein Schulwegeprojekt durchgeführt. Zunächst fanden mit einer ersten und einer dritten Klasse Projekttage zum Thema „Schulweg“ statt. Im September schloss sich die Schule der bundesweiten Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ mit unterschiedlichen Aktionen vor und in der Schule an. So wurden beispielsweise eine empfohlene Haltezone an der Akazienallee eingeführt und gelbe Tapsen aufgemalt, die den Weg von der Haltezone und Seitenstraßen zur empfohlenen Stelle für die Querung der Akazienallee vor der Schule markieren. Grundsätzliches Ziel ist die Verringerung des Hol- und Bringverkehrs durch die Arbeit mit Kindern und Eltern.


 

2017

Umbau des ehemaligen Kirchenzentrums in ein Kinder- und Familienzentrum (weiter lesen)

Initialprojekt im Programm Soziale Stadt

Ein erstes wichtiges Projekt, für das eine Förderung aus dem Programm Soziale Stadt beantragt wurde, ist der Umbau des ehemaligen Kirchenzentrums Bornhagen zum Kinder- und Familienzentrum Baunsberg. Mit der Förderung dieser umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahme können die Angebote für Familien im Wohngebiet ausgebaut, zusätzliche Kindergartengruppen geschaffen und das Stadtteilzentrum räumlich erweitert werden.

 

Der Eigentümerwechsel
Über 40 Jahre wurde das Kirchenzentrum Bornhagen von der evangelischen Kirchengemeinde Altenbauna genutzt, bis die Unterhaltung des großen Gebäudes nicht mehr zu finanzieren war. Daher zog die Kirchengemeinde zum April 2014 in neue kleinere Räume in das Zentrum der Begegnung, Markt 5, ein.
Die Stadt Baunatal entschloss sich zum Kauf des Gebäudes und ist seit Juni 2014 die Eigentümerin. Direkt angrenzend und im Obergeschoss mit einem Durchgang verbunden betreibt die Stadt Baunatal seit 1999 das Stadtteilzentrum Baunsberg.

Kinder- und Familienzentrum Baunsberg
Der neue Gebäudename „Kinder- und Familienzentrum Baunsberg“ ist seit September 2016 der verbindende Oberbegriff für die drei Einrichtungen Stadtteilzentrum Baunsberg, Kindergarten Bornhagen und Elternvereins-Kindergarten Abenteuerland, die das Gebäude gemeinsam nutzen.
Mit dem geförderten 3. Bauabschnitt wurde das Stadtteilzentrum räumlich erweitert um drei Räume im Obergeschoss mit einem separaten Nebeneingang sowie einen Raum im Untergeschoss für Kinderangebote. Außerdem wurde der große Saal zwischen den Kitas und dem Stadtteilzentrum saniert. Dieser wird werktags als Bewegungsraum von den Kindergartengruppen genutzt. Abends und an Wochenenden steht er für Veranstaltungen der Einrichtungen im Stadtteil zur Verfügung. Die Verwaltung und Organisation der Belegung erfolgt durch das Stadtteilzentrum. Angedacht sind u. a. Stadtteilfeste, Stadtteilkonferenzen, Versammlungen von Bewohner/innen bzw. Mieter/innen, Feste einzelner Einrichtungen wie Kita-Sommerfest, Bewegungs- und Fitnessangebote, Elternabende, Aufführungen von Gruppen aus den Einrichtungen, kulturelle Veranstaltungen oder Veranstaltungen des Stadtteilarbeitskreises Baunsberg.

Der im Untergeschoss befindliche langjährige Mieter Elternverein Altenbauna e.V. ist nach dem Kauf des Gebäudes durch die Stadt geblieben. Für den von ihm betriebenen Kindergarten „Abenteuerland“ und die Kindertagespflegegruppe „Spatzennest“ wurden die Räume in 2015 als erste Baumaßnahme von der Stadt saniert.

Seit Abschluss der Sanierungsarbeiten im Ober- und Untergeschoss im September 2016 gibt es insgesamt vier städtische Kindergartengruppen, die zum eigenständigen Kindergarten Bornhagen im Kinder- und Familienzentrum Baunsberg umgewandelt wurden. Im Zuge des 3. Bauabschnitts wurde schließlich auch das Außengelände der Kita Bornhagen umgestaltet.


Weitere Fördermittel aus Landesprogrammen und Unterstützung durch den Landkreis Kassel
Mit dem Konzept für die räumliche Nutzung des Gebäudes ist eine inhaltliche Neuausrichtung in der Zusammenarbeit der Einrichtungen Stadtteilzentrum Baunsberg, Kita Bornhagen, Elternverein Altenbauna e.V. gemeinsam mit der Kita Birkenallee verbunden. Seit 2017 wird dies mit der Förderung als Familienzentrum durch das Land Hessen möglich. Ziel ist es, nicht nur ein qualitativ hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder im Wohngebiet sicherzustellen, sondern die Eltern noch stärker einzubeziehen und ihnen Möglichkeit zum Austausch und zur Kommunikation (z.B. Elterncafé) sowie Unterstützung im Erziehungsalltag zu bieten.
Weiterhin ist im April 2016 ein neues Kooperationsprojekt mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Fachbereichs Jugend des Landkreises Kassel gestartet. Ziel der Kooperation ist ein erweitertes Angebot von leicht zugänglicher Beratung im Stadtteilzentrum und von aufsuchender Arbeit zur Unterstützung von Familien. Hierzu werden zusätzliche Wochenstunden für eine Sozialpädagogin vom Landkreis Kassel und der Stadt Baunatal je zur Hälfte finanziert.
Das seit 2014 bestehende Projekt „Interkulturelle Elternpaten“ des Fördervereins Stadtteilzentrum Baunsberg e.V. soll verstetigt und ausgebaut werden. Die Ausbildung und Einsätze dieser Integrationslotsen werden aus dem Landesprogramm „Wegweisende Integrationsansätze realisieren - WIR“ gefördert. Zur Unterstützung der Integrationsarbeit hat die Stadt Baunatal im Juni 2018 eine Integrationsfachstelle für neuzugewanderte Familien eingerichtet, die ihren Sitz im Stadtteilzentrum Baunsberg hat, aber stadtweit tätig ist.


Sanierung des Spielplatzes Dachsbergstraße (weiter lesen)

Der Spielplatz Dachsbergstraße stellt das einzige Spielplatzangebot für den südlichen Teil des Baunsbergs dar. Er hat eine Bedeutung als Scharnierfunktion zwischen der südlichen Einfamilienhausbebauung und den im Norden angesiedelten Mehrfamilienhäusern.
Die Wegverbindung die über den Spielplatz führt, dient zugleich als Abkürzung auf dem Weg zur Bushaltestelle. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen wurden der Weg neu gepflastert und eine Einfriedung aus Hecken hergestellt. Die vorhandenen Spielgeräte wurden durch Wippteller ergänzt.

Spielplatz Dachsbergstraße nach Sanierung
 

2016

Bau eines barrierearmen Weges von der Birkenallee zur Straßenbahnhaltestelle (weiter lesen)

Der Baunsberg macht sich auf den Weg!

Über 60 Menschen haben am Samstag, den 30. April 2016, mit einer gemeinschaftlichen Aktion die Einweihung des neuen barrierefreien Weges, der die Birkenallee mit der Straßenbahnhaltestelle verbindet, gefeiert.

Dieser Weg ist das erste sichtbare Zeichen für die kommenden Veränderungen im Wohngebiet. Er ist ein Gemeinschaftprojekt der Stadt Baunatal, der GWH und der Naussauischen Heimstätte/Wohnstadt, somit ein gutes Beispiel für das, was Soziale Stadt ausmacht. Am Samstag, den 30.04.2016, haben zur Einweihung Bewohner/-innen, Vertreter/-innen der Wohnungsbaugesellschaften und Politiker/-innen in einer gemeinsamen Aktion entlang des Weges Blumensamen ausgesät, damit es hier im Sommer in allen Farben blüht.

Die barrierefreie Verbindung von der Birkenallee zur Straßenbahnhaltestelle ist nach einem halben Jahr Bauzeit fertig. Der neue Weg ist 150 Meter lang und zwischen 2,30 und 4,50 Meter breit. Der zu überwindende Höhenunterschied von fast 9 Metern entspricht einer Steigung von rd. 6 Prozent.

 

Bau eines Wasser-Matsch-Bereiches im Garten des Stadtteilzentrums Baunsberg

Bau eines Stegs am Teich im Baunsbergpark (weiter lesen)

Die Projektidee „Bau eines Stegs am Teich im Baunsbergpark“ ist im Rahmen der Stadtteilforschung Baunsberg im Frühsommer 2015 entstanden.

Der Baunsbergpark wird von allen Altersgruppen als Ausflugsort gern aufgesucht. Das Vorhandensein der Teiche im Baunsbergpark wird positiv gesehen. Allerdings wird es bedauert, dass diese nicht stärker genutzt/bespielt werden können. Auch gibt es Ängste, die mit den Teichen verbunden sind: unklare Ränder, so dass Kinder reinrutschen und ertrinken könnten sowie die Sorge, dass im Winter die Gefahr des Einbrechens besteht. Dies trägt unter anderem dazu bei, dass Eltern ihre Kinder häufig nicht alleine dorthin lassen.
Hieraus ist die Idee entstanden an einem der beiden Teiche, der direkt in der Nähe der Spielorte liegt, klare Zugänge zu gestalten. Zum einen ist an einer flachen Stelle das Ufer mit Schotter befestigt worden, zum anderen ist ein Steg gebaut worden, der den Aufenthalt am Teich sowie das Beobachten der Tier- und Pflanzenwelt ermöglicht. Außerdem soll ein Informationsschild zum Lebensraum Teich gestaltet und aufgestellt werden.
Der Steg wurde im September 2016 gebaut und im Anschluss beim Stadtteilrundgang eingeweiht.

Foto: Hanf Landschaftsarchitekten, Kassel
 

Mehr Übersichtlichkeit an der Kreuzung Dachsbergstraße/Akazienallee (weiter lesen)

Behördennummer 115

Stadt Baunatal
Marktplatz 14
34225 Baunatal
Telefon: 0561 4992-0
E-Mail: mgstrtstdt-bntld

 

Besucher der Stadt Baunatal finden weitere Informationen unter www.stadtmarketing-baunatal.de

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