Telefon: 0561 4992-0
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Engagementförderstelle

Header Ehremant

Bürgerschaftliches Engagement ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und zeigt sich heute in einer großen Vielfalt. Neben dem traditionellen ehrenamtlichen Engagement in Vereinen, Kirchen und Verbänden sind eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten entstanden sich ehrenamtlich in Initiativen oder Projektgruppen zu betätigen / einzusetzen.

Die Engagementförderstelle der Stadt Baunatal steht als Ansprechpartner rund um das Thema Ehrenamt zur Verfügung, koordiniert Angebot und Nachfrage und führt Vereine, Institutionen und lokale Organisationen mit Menschen zusammen, die Lust auf ein Ehrenamt haben.

Darüber hinaus entwickelt die Engagementförderstelle neue Projekte und Angebote, die dem Gemeinwohl dienen und wendet sich dabei an alle Bürgerinnen und Bürger, die Zeit und Interesse haben sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die Engagementförderstelle unterstützt Sie:

  • bei der Suche nach einer passenden ehrenamtlichen Betätigung,
  • bei der Gewinnung von Freiwilligen für die Vereinsarbeit,
  • bei der Planung eines Projekts mit Ehrenamtlichen,
  • bei der Verbesserung der Zusammenarbeit mit oder unter Ehrenamtlichen,
  • beim Aufbau einer Interessensinitiative, Selbsthilfegruppe oder eines Vereins,
  • in Vereinsveränderungsprozessen, wie z.B neuen Strukturen im Verein,
  • und bei der Suche nach Fachreferenten oder bei der Organisation von Fortbildungen im Bereich Ehrenamt.

Kontakt

Engagementförderstelle

Sabine Wassmuth

Zentrum Rembrandtstraße,

Engagementförderstelle

Rembrandtstraße 6
34225 Baunatal
0561 4992-151
E-Mail

Erreichbar Dienstags - Freitags

 

Presseberichte

BN Nr. 5 vom 30.01.2019

"Austausch auf Augenhöhe!"

Projekt "Interkulturelle Männerarbeit" in der Gemeinschaftsunterkunft Hertingshausen

Projektleiter Kai Viakofski und Sabine Wassmuth von der Engagementförderstelle Baunatal. 
Projektleiter Kai Viakofski und Sabine Wassmuth von der Engagementförderstelle Baunatal.

Geflüchtete Männer, insbesondere jene mit Familienverantwortung, dabei zu unterstützen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und sich besser zu integrieren - dafür wurde das Projekt "Interkulturelle Männerarbeit" der Ev. Kirche von Kurhessen Waldeck und des Freiwilligenzentrums Kassel ins Leben gerufen. Seit Anfang November 2018 gibt es diesen regelmäßigen Austausch zwischen vier in Deutschland geborenen oder länger hier lebenden Ehrenamtlichen sowie sechs Geflüchteten in der Gemeinschaftsunterkunft Hertingshausen.

Sechs Treffen fanden bereits statt. Dabei gehe es unter anderem darum, Vertrauen aufzubauen und ein gleichberechtigtes und aufrichtiges Interesse zu vermitteln, berichtet Projektleiter Kai Viakofski vom Freiwilligenzentrum Kassel, der das Projekt in Baunatal in Kooperation mit Sabine Wassmuth von der Engagementförderstelle sowie dem Ehrenamtlichen Flüchtlingshelferkreis Baunatal aufgebaut hat. Geflüchteten Männern in Baunatal soll mit Hilfe des Projekts ein kontinuierlicher Austausch ermöglicht und Gelegenheit geboten werden, über Wünsche, Ängste, Sorgen, Erfahrungen und Perspektiven zu sprechen, so der Projektleiter.

Viele der Männer, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind und alles zurück lassen mussten, gerieten in Deutschland in eine Identitätskrise, seien entwurzelt und fühlten sich allein und verunsichert. Ziel des Projekts sei es, den Geflüchteten eine bessere Orientierung zu geben und ihnen dabei zu helfen, besser auf andere Menschen zuzugehen und sich zurechtzufinden. Als guten Nebeneffekt erlernen die Männer bei den Treffen besser die deutsche Sprache, stellt Viakofski fest. Wichtig sei jedoch, dass keiner belehrt werde, sondern man von einander lerne. "Die Gespräche finden auf Augenhöhe statt", so Kai Viakofski.

Auch die hier geborenen bzw. länger hier lebenden Männer würden erzählen, wie es ihnen ergehe, mit allen Höhen und Tiefen. Viele der Geflüchteten würden sich im Laufe der Zeit öffnen und könnten in Deutschland offener und entspannter mit Dingen umgehen, die ihnen fremd seien, berichteter weiter. Andererseits würden auch die deutschen Männer eine andere Kultur und andere Lebensweisen kennenlernen. Das Projekt "Interkulturelle Männerarbeit" ist auf zehn jeweils zweistündige Treffen ausgelegt. Anschließend soll es sich in Baunatal verselbstständigen und ohne den Projektleiter regelmäßig stattfinden. Sabine Wassmuth von der Engagementförderstelle kann sich dies gut vorstellen. Schließlich sei es durch das große Engagement der Ehrenamtlichen in kurzer Zeit in Zusammenarbeit mit den Beteiligten entstanden.

 

BN Nr. 48 vom 28.11.2018

"Mittwochspaziergang im Stadtpark"

Baunataler Spaziergänger bei der Skulptur "Frau auf Parkbank". 
Baunataler Spaziergänger bei der Skulptur "Frau auf Parkbank".

Seit Frühjahr dieses Jahres treffen sich Baunataler Bürger jeweils am zweiten Mittwoch im Monat, um gemeinsam spazieren zu gehen. Die rund einstündigen Spaziergänge sind barrierefrei ausgerichtet, so dass auch mobilitätseingeschränkte Personen oder Menschen mit Rollstuhl bzw. Rollator mitgehen können. Im November führte der Spaziergang in den Baunataler Stadtpark zur Skulptur „Frau auf Parkbank“.

 

BN Nr. 46 vom 14.11.2018

"Gemeinschaftsarbeit in der Unterkunft Hertingshausen"

Bewohner und ehrenamtliche Helfer bauen gemeinsam "Baunataler Sitzring"

Gemeinsam bauten ehrenamtliche Helfer und Bewohner der Unterkunft in Heringshausen eine "Baunataler Sitzecke". Wer Interesse an einer solchen Sitzgelegenheit hat, kann sich bei der Engagementförderstelle melden. 
Gemeinsam bauten ehrenamtliche Helfer und Bewohner der Unterkunft in Heringshausen eine "Baunataler Sitzecke". Wer Interesse an einer solchen Sitzgelegenheit hat, kann sich bei der Engagementförderstelle melden.

Seit Jahren unterstützen Baunataler Bürgerinnen und Bürger in verschiedener Weise geflüchtete Menschen, die in den Gemeinschaftsunterkünften oder in eigenen Wohnungen leben.

Im Außenbereich der Unterkunft im Baunataler Stadtteil Hertingshausen waren bisher nur wenige Sitzmöglichkeiten vorhanden. Daher hatten die ehrenamtlichen Helfer die Idee, gemeinsam mit den Bewohnern der Unterkunft einen Sitzring zu bauen. Aus Terrassendielen, Kanthölzern, Winkeln und Schrauben entstanden auf dem Gelände mittlerweile drei "Baunataler Sitzringe".

Die tollen Sitzgelegenheiten - in gewünschtem Durchmesser - können für eine Spende auch von Privatpersonen bezogen werden, auch als Sandkasten für die Kinder oder als Sitzkreis mit Stützen für Erwachsene können sie gut genutzt werden. Bei Interesse an einem solchen "Baunataler Sitzring", ebenso auch gern an einer ehrenamtlichen Tätigkeit, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bei Sabine Wassmuth von der Engagementförderstelle der Stadt Baunatal melden.

 

BN Nr. 45 vom 11.11.2018

"Große Resonanz beim Deutschkurs für Frauen"

Angebot im Jugendzentrum "Second Home" wird gut angenommen

Die Nachfrage nach dem Deutschkurs ist groß. Die Teilnehmerinnen hoffen auf einen Anschlusskurs. 
Die Nachfrage nach dem Deutschkurs ist groß. Die Teilnehmerinnen hoffen auf einen Anschlusskurs.

„Sob bechei – Roj bas – Guten Tag“ - so beginnt zweimal in der Woche am Vormittag ein Deutschkurs für Frauen mit kleinen Kindern unter drei Jahren im Jugendzentrum „Second Home“. In Kooperation mit der Stadt Baunatal hat die VHS Kassel-Land diesen Kurs eingerichtet. Teilnehmerinnen aus Afghanistan, Syrien, den Kurdengebieten und Vietnam nutzen die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre die deutsche Sprache zu erlernen, dabei Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Neu und grundlegend für die große Nachfrage an diesem Kursangebot ist die gleichzeitig stattfindende Kinderbetreuung. Die Betreuerin der Kinder, Frau Hassan, ist gleichzeitig Übersetzerin, sie spricht fließend deutsch, kurdisch, arabisch. Inzwischen ist die Nachfrage so groß, dass eine zweite Betreuerin hinzu gekommen ist. Hoch motiviert haben die Frauen vor allem einen Wunsch: einen Anschlusskurs, wenn Anfang Dezember der Deutschkurs beendet ist.

 

BN Nr. 45 vom 11.11.2018

"Vom Mittelpunkt Deutschlands in die Winterpause"

ZAF-Wandergruppe der Stadt trifft sich im neuen Jahr wieder zum Wandern

Das letzte Ziel der ZAF-Wandergruppe im Jahr 2018 war die geographische Mitte Deutschlands. 
Das letzte Ziel der ZAF-Wandergruppe im Jahr 2018 war die geographische Mitte Deutschlands.

Die letzte Wanderung in diesem Jahr führte die ZAF-Gruppe zum Mittelpunkt Deutschlands nach Besse. Die geographische Mitte Deutschlands, berechnet nach dem Verfahrender Schnittpunktermittlung, liegt am Rande der Langenberge.

ZAF ist die Abkürzung für Zusammmen-Aktiv-ab-Fünfzig, einer offenen Gruppe von Menschen ab 50, die je nach Interesse unterschiedliche Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Theater- und Museumsbesuche gemeinsam unternehmen.

Für Frühjahr 2019 sind wieder neue Wanderrouten längs der Langenberge von Inga und Bodo Draegert geplant. Bei Interessen oder Nachfragen können Sie sich gern an Sabine Wassmuth, Engagementförderstelle der Stadt Baunatal, wenden.

 

BN Nr. 15 vom 11.04.2018

"Ehrenamtliche besichtigenden Frankfurter Flughafen"

Die Ehrenamtlichen freuten sich über die Einladung nach Frankfurt und die Flughafenrundfahrt. 
Die Ehrenamtlichen freuten sich über die Einladung nach Frankfurt und die Flughafenrundfahrt.

Als Dankeschön für die ehrenamtliche Tätigkeit hat die Stadt Baunatal in diesem Jahr die Vorlesepaten der Stadtbücherei sowie die Ehrenamtlichen des Repair-Cafés zu einer Tagesfahrt mit Besichtigung des Frankfurter Flughafens eingeladen. Organisiert wurde diese vom Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels.

Die Vorlesepaten sind in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen eingesetzt: Sie lesen regelmäßig in der Stadtbücherei, Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheimen vor. Dieses ehrenamtliche Engagement üben sie teilweise bereits seit über zehn Jahren aus. Sie werden immer mit viel Freude erwartet, weil sie neue Geschichten und Ideen im Gepäck haben und damit den Alltag in den Einrichtungen bereichern.

Das Repair-Café gibt seit fast 4 Jahren in Baunatal und besteht mittlerweile aus 20 Ehrenamtlichen. An jedem letzten Dienstagnachmittag im Monat bietet das Repair-Café die Möglichkeit im Jugendzentrum Second Home defekter Alltags- und Gebrauchsgegenstände gemeinsam zu reparieren und selbst gebackenen Kuchen zu kosten.

Am viertgrößten europäischen Flughafen angekommen, gab es zunächst einen informativen Vortrag von Fraport-Mitarbeiter Frank Cornelius. Dem folgte eine spannende und sehr interessante Fahrt über das Flughafengelände, direkt an den Rollfeldern und Terminals vorbei.

Erschöpft aber glücklich und mit vielen einzigartigen Eindrücken kamen die fast 50 Ehrenamtlichen am späten Abend wieder in Baunatal an.

 
Behördennummer 115

Stadt Baunatal
Marktplatz 14
34225 Baunatal
Telefon: 0561 4992-0
E-Mail: mgstrtstdt-bntld

 

Besucher der Stadt Baunatal finden weitere Informationen unter www.stadtmarketing-baunatal.de

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