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06.10.2020

Auf dem Gelände neben dem GWH-Büro entsteht ein neuer Platz. Die Pläne wurden vergangene Woche vorgestellt.
Auf dem Gelände neben dem GWH-Büro entsteht ein neuer Platz. Die Pläne wurden vergangene Woche vorgestellt.

Reineke Fuchs grüßt am neuen Platz am Baunsberg

Stadt und GWH stellen gemeinsame Pläne für weitere Ausbaumaßnahmen vor

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Eine Verbreiterung der Wege und ein neuer Platz für die Bewohner: Am Mittwochnachmittag stellten Erster Stadtrat Daniel Jung und Stadtteilmanagerin Heide Hoffmann gemeinsam mit Thomas Vater von der Wohnungsbaugesellschaft GWH und Kai Helfenbein vom Planungsbüro Hanf Pläne für weitere bauliche Veränderungen im Wohngebiet Baunsberg vor. Aufgrund der aktuellen Corona -Situation war zu der Bürgerinformation nicht öffentlich eingeladen worden.

Auch diese Maßnahme ist Teil des im Rahmen des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt (ehemals Soziale Stadt) unter Beteiligung der Bewohner und Akteure am Baunsberg erarbeiteten Integrierten Handlungskonzepts. Neben einer besseren Orientierung im Wohngebiet ist der barrierearme Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt.

Treffpunkt war am Mittwoch auf dem schmalen Weg vor dem GWH-Büro in der Birkenallee. Dieser Weg ist eine der fünf Ost-West-Verbindungen, die später einmal von der Birkenallee auf die sogenannte Magistrale führen sollen. Diese durchgehende Nord-Süd-
Verbindung wird von der Dachsbergstraße bis zur Lindenstraße verlaufen. An den jeweiligen fünf Knotenpunkten sind Aufenthaltsorte und Treffpunkte mit Sitzgelegenheiten, Lichtstelen, Blindenleitsystemen und verschiedenen Orientierungselementen wie Waldtierskulpturen und Leitbäumen geplant.

Wichtiger Lückenschluss

Vor diesem Hintergrund steht auch die Umgestaltung des Geländes neben dem GWH-Büro in Höhe des Grundstücks der Kita Birkenallee. Der neue Platz wird an die beiden vorhandenen Wege - die Ost-West-Verbindung aus Richtung Birkenallee und die Nord-

Süd-Verbindung aus Richtung Stadtteilzentrum zur Lindenallee - anschließen. Anliegen sei, an diesem für Fußgänger wichtigen Standort einen Lückenschluss zu schaffen, betonte der Erste Stadtrat. Denn bislang verhindern noch dichte Büsche in dem Bereich die direkte Verbindung zur Lindenallee und weiter zum Baunsbergpark.

Das Gebüsch wird komplett entfernt, die beiden vorhandenen Wege werden verbreitert, berichtete Kai Helfenbein. Für den Platz gebe es verschiedene Ausstattungsvarianten. „Geplant ist eine reduzierte Gestaltung, aber natürlich gibt es auch hier Sitzgelegenheiten“, erläuterte er. Drei Mauerelemente sollen zu einer kleinen Pause einladen, die Fläche wird geklinkert und das Blindenleitsystem mit Klopfkante soll sogar ein Vorzeigeprojekt werden, führte Helfenbein aus. Als weitere Gestaltungselemente könnten bunte, „Beton-Drops“ aufgestellt werden, die Abstell-, Sitzund auch Spielmöglichkeiten bieten. „Es soll hier aber kein Spielplatz entstehen, vorgesehen ist der Platz nur für eine kurze Verweildauer“, stellte Kai Helfenbein klar. Wichtig seien die Ruhepausen vor allem für ältere Bürger, denn die Verbindung zur Lindenallee weise ein 8 Prozent-Gefälle auf. Durch die neue Platzgestaltung werde das Gefälle künftig etwas geringer ausfallen.

Vorgesehen ist zudem eine der von Kindern als Orientierungspunkte vorgeschlagenen Waldtierskulpturen. Voraussichtlich wird Reineke Fuchs entlang der kleinen Mauer die Passanten begrüßen. Am Platzeingang steht künftig einer der Leitbäume. Voraussichtlicher Baubeginn für die gesamte Maßnahme ist im Frühjahr 2021.

Die anwesenden Bewohner begrüßten die Pläne. Bedenken gab es seitens eines Bürgers, ob sich der Platz nicht eventuell zu einer unerwünschten Lärmquelle für die Anwohner entwickeln könnte, wenn ihn beispielsweise junge Leute als Treffpunkt auserkoren. Davon gehe sie nicht aus, sagte Heide Hoffmann und verwies u.a. auf Gespräche zusammen mit den städtischen Streetworkern und Jugendlichen im Wohngebiet, die positiv verlaufen seien.

Im Seniorenarbeitskreis (SAK) und im Behindertenbeirat seien die Pläne zur Ausstattung und Gestaltung des neuen Platzes ausgiebig besprochen und positiv aufgenommen worden, stellte SAK-Vorsitzender Wolfram Meibaum fest. „Wir wollen ganz bewusst Orte zum Ausruhen und Verweilen schaffen“, sagte er. Auch Uwe Schenk, Fachbereichsleiter im Baunataler Rathaus, wies darauf hin, dass die Pläne für den Ausbau des Wegenetzes und die Gestaltung der Knotenpunkte als Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes bei vielen Beteiligungsprozessen intensiv erörtert und mit den Bewohnern nach deren Ideen und Wünschen einvernehmlich entwickelt wurden.

Erster Stadtrat Daniel Jung dankte der GWH und dem Planungsbüro für die gute Kooperation. Den Dank gaben Thomas Vater und Kai Helfenbein gerne zurück. „Die Zusammenarbeit sowohl mit der Stadt als auch mit der GWH funktioniert bei allen Vorhaben immer sehr gut“, bemerkte Kai Helfenbein.


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