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22.09.2020

Ein Foto aus Zeiten vor der Corona-Pandemie: Die Mitglieder des Baunataler Seniorenarbeitskreises vor dem Zentrum Rembrandtstraße in der Rembrandtstraße 6.
Ein Foto aus Zeiten vor der Corona-Pandemie: Die Mitglieder des Baunataler Seniorenarbeitskreises vor dem Zentrum Rembrandtstraße in der Rembrandtstraße 6.

Hilfs– und Beratungsangebote wurden gut angenommen

Seniorenarbeitskreis tagt erstmals seit Beginn der Pandemie wieder - Dank an die Stadt

Die Netzwerke zur Unterstützung der Senioren in Baunatal haben gut funktioniert. Das ist die Bilanz der 20 Vertreter aus Senioren-Vereinen, Senioren-Organisationen und städtischen Vertretern, die sich erstmals nach Ausbruch der Corona-Pandemie mit den Vertretern des Senioren-Arbeitskreises Baunatal im Rathaus trafen, berichtet SAK-Vorsitzender Wolfram Meibaum. Besonders hervorzuheben seien die Unterstützungen durch Familienangehörige und durch Vereinsmitglieder.

Aber auch die Nachbarschaftshilfe habe gut funktioniert. Meibaum nannte nicht nur die Einkaufshilfen, sondern insbesondere die Kontakte durch persönliche Gespräche und Telefonkontakte. Gerade die Hilfen, um eine soziale Vereinsamung bzw. Isolation zu vermeiden, hätten im Lockdown eine sehr wichtige Rolle gespielt.

Der Stadt Baunatal sei man sehr dankbar, dass sie eine Bündelung der Hilfsangebote und Beratungsmöglichkeiten für die älteren Menschen vorgenommen habe. Insbesondere das Schreiben der Bürgermeisterin an mehr als 1400 ältere alleinstehenden Baunatalerinnen und Baunataler mit Einkaufshilfen, Beratungs- und Gesprächsangebote sei eine gute Hilfe gewesen, so Meibaum weiter.

Instrument gegen soziale Vereinsamung

Die Abfrage bei den Anwesenden habe allerdings auch ergeben, dass viele der Angebote für Senioren von Vor-der-Corona-Zeit noch nicht oder nur in geringem Umfang wieder angeboten werden, was zum Teil an den Beschränkungen durch die Landesverbände liege. Einig waren sich die Vertreter darüber, dass gerade die regelmäßigen wöchentlichen Angebote ein wichtiges Instrument gegen die soziale Vereinsamung seien.

Hans-Joachim Botthof von der Leitstelle Älterwerden berichtete, dass es eine größere Nachfrage nach der WICHTIG MAPPE (frühere Notfallmappe) gegeben habe, in die jeder seine Informationen eintragen kann, die in einem Notfall wichtig sein können. Das umfasst persönliche und medizinische Daten sowie Vorsorgevollmachten und Verfügungen, aber auch Information zu Haus und Wohnung sowie Versicherungen. Die Mappe ist gedacht als Zusammenstellung wichtiger persönlicher Unterlagen für jeden einzelnen, aber auch für Angehörige in Notfallsituationen. 

Die Bilanz der Senioren-Vertreter ergab auch, dass Demenzerkrankte, pflegende Angehörige und Bewohner von Senioren-Heimen durch die soziale Isolation durch den Lockdown besonders belastet waren. Hier gelte es für die befürchtete nächste Corona-Welle nach verbesserten Lösungen zu suchen.

Wolfram Meibaum und Hans-Joachim Botthof stehen allen Seniorinnen und Senioren weiterhin als Ansprechpartner persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung:

Wolfram Meibaum, Telefon 0561 4911217; Mail: snrn-bntlgmxd

Hans-Joachim Botthof, Telefon 0561 4992-152; Mail: snrnstdt-bntld


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