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21.11.2018

Stadtteilmanagerin Doreen Gerlach (l.) informierte u.a. über das Schulwegeprojekt.
Stadtteilmanagerin Doreen Gerlach (l.) informierte u.a. über das Schulwegeprojekt.

2. Stadtteilkonferenz im Wohngebiet Baunsberg

Rund 60 Interessierte arbeiteten gemeinsam am Orientierungs– und Lenkungskonzept

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Das Wohngebiet Baunsberg wurde im Jahr 2015 in das von Bund und Land geförderte Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aufgenommen und verändert seitdem stetig sein Gesicht. Welche Veränderungen seit der ersten Stadtteilkonferenz im Sommer 2016 bereits umgesetzt wurden, erfuhren vergangene Woche Mittwoch rund 60 Bewohner des Wohngebietes, Mandatsträger, Gewerbetreibende, Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften und Institutionen im Stadtteilzentrum bei der 2. Auflage. Hauptthema der Konferenz, bei der vor allem der gemeinsame Austausch in Arbeitsgruppen im Vordergrund stand, war dabei das Orientierungs– und Lenkungskonzept. Ziel dabei ist es, Besuchern des Wohngebiets das Auffinden ihres Zielortes zu erleichtern. Gleichzeitig sollen sich Bewohner, insbesondere Kinder leichter im Wohngebiet orientieren können. Die Orientierung fällt vielen wegen der gewachsenen städtebaulichen Struktur und der unklaren Zusammenhänge zwischen Straßen und Hausnummern im Wohngebiet Baunsberg schwer. Das ausgearbeitete Leitsystem soll dabei helfen, die Besucher an den gewünschten Zielort zu bringen und dabei die unterschiedlichen Verkehrsarten berücksichtigen.

„Ich freue mich, dass ganz unterschiedliche Akteure heute hier sind“, begrüßte Erster Stadträtin Silke Engler die Teilnehmer. In dieser Stadtteilkonferenz widme man sich dem Anliegen vieler Bewohner, dass man sich im Wohngebiet schlecht zurechtfinde. Noch im Dezember solle das vorgestellte Konzept im Magistrat beschlossen werden, damit erste Maßnahmen dann im nächsten Jahr umgesetzte werden können, so Engler.

Es gäbe vieles, was zu einer besseren Orientierung im Wohngebiet führe und auch wie Besucher das Wohngebiet besser finden, berichtete Silke Horchler vom beauftragten Planungsbüro Eyedexe. So fehlen beispielsweise auf den größeren Verkehrsschildern Hinweise auf das Wohngebiet. Von diesen gelenkt, finden Besucher üblicherweise den Weg zu einem Zielort. Für das Wohngebiet fehlen teilweise Beschilderungen oder sind lückenhaft. Diese sollen ergänzt und eine Farbkennung an Schildern solle die Orientierung erleichtern, so Horchler. Zudem seien die Wohnungsbaugesellschaften dazu aufgerufen, die Hausnummern an den Häusern größer, lesbarer oder auch beleuchtet zu gestalten. In Arbeitsgruppen wurden anschließend Anregungen zum Orientierungs– und Lenkungskonzept und zu weiteren Themen gesammelt. Die Ideen zum Konzept sollen in dieses einfließen.

Auf der 2. Stadtteilkonferenz wurden neben dem Konzept von den Stadtteilmanagern Doreen Gerlach und Stephan Wagner sowie dem Leiter des Stadtteilzentrums Frank Grasmeier weitere Projekte vorgestellt. Einige davon wurden im vergangenen Jahr begonnen, geplant oder sind bereits abgeschlossen. So ist der erste Neubau der GWH mit 26 Wohneinheiten an der Birkenallee nun bezugsfertig und zwei weitere Neubauprojekte fertig bzw. fast fertig. Und auch die Rohbauten zweier weiterer Wohnbauprojekte der GWH mit 19 bzw. 26 Wohneinheiten wachsen bereits und die ersten umfangreichen Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds der Wohnungsbaugesellschaften sind abgeschlossen und weitere in Planung. Insgesamt sollen rund 200 neue Wohnungen der GWH im Wohngebiet Baunsberg entstehen. An der Friedrich-Ebert-Schule wurde ein Erweiterungsbau errichtet, der noch im Schuljahr 2018/2019 in Betrieb genommen werden soll. Zudem laufen weitere gemeinsame Planungen, um die Verkehrssituation vor der Schule zu verbessern. Im September wurde der sanierte Bolz- und Basketballplatz eingeweiht. Im neuen Baugebiet Akazienallee sollen auf neun Baufeldern rund 120 Miet– und Eigentumswohnungen für Familien und Alleinstehende in unterschiedlichen Größen entstehen. Neben den zahlreichen baulichen Veränderungen, wurden auch viele weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht, die das Zusammenleben am Baunsberg positiv beeinflussen. Beispielsweise wurde im April mit dem Verfügungsfonds ein weiteres Projekt gestartet. Hier können Bewohner, Vereine, Verbände, Einrichtungen und Initiativen Fördermittel für kleine Projekte beantragen. Vorrangig werden dabei gemeinsame Aktivitäten gefördert, die Menschen zusammenbringen, die Stadtteilkultur und Nachbarschaft stärken, die Bewohner aktiv einbeziehen und der Verbesserung des Wohnumfelds dienen. Also Mitmachaktionen, Workshops, Wettbewerbe, öffentliche Veranstaltungen und vieles mehr.

Im nächsten Jahr
Viele Projekte, die gestartet wurden, wie beispielsweise die Nachverdichtung, das Schulwegeprojekt oder die Fertigstellung der Erweiterung der Friedrich-Ebert-Schule werden nächstes Jahr fortgeführt oder beendet. Auch laufen zahlreiche soziale Projekte weiter, die im Kinder- und Familienzentrum und Stadtteilzentrum angeboten werden. Das Orientierungs– und Lenkungskonzept soll umgesetzt werden und das Wegekonzept Magistrale und die Ost-West-Verbindung für das Wohngebiet wird in Angriff genommen. Das kürzlich beauftragte Büro wird hierzu eine Planung erstellen.

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