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05.10.2018

Die Kinder malten Fußtapsen auf den Gehweg, mit dem die Mitschüler von Haltezonen den Weg zur Schule gehen sollen.
Die Kinder malten Fußtapsen auf den Gehweg, mit dem die Mitschüler von Haltezonen den Weg zur Schule gehen sollen.

Aktionstage "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten"

Friedrich-Ebert-Schule nahm an bundesweiten Aktionstagen teil

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Immer mehr Kinder gehen nicht zu Fuß zur Schule, sondern werden von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht. Vor den Schulen ist die Verkehrssituation am Morgen für Kinder durch ankommende und abfahrende Fahrzeuge oft unübersichtlich. Auch ist es laut Pädagogen weitaus gesünder, wenn die Kinder zu Fuß zur Schule zu gehen, denn mit einem aktiven Schulweg wird die Kommunikation mit Mitschülern und die bewusste Wahrnehmung der Umwelt und die Selbstständigkeit gefördert.

Vergangene Woche nahm die Friedrich-Ebert-Schule (FES) an den bundesweiten Aktionstagen "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten" des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. und des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) teil. Vorausgegangen waren drei Projekttage zum Thema Schulweg, die im vergangenen Schuljahr in einer damals ersten und dritten Klasse der FES stattfanden. Initiiert hatten die Projekttage damals das Stadtteilmanagement Baunsberg im Rahmen des von Land und Bund geförderten Förderprogramms "Soziale Stadt" und das Stadtteilzentrum Baunsberg. Gemeinsam haben sie nun auch die Aktionstage durchgeführt.

Die Aktionstage

"Laufen ist gesund! Fahren macht dich rund!", heißt es in einem selbst geschriebenen Rap von Schülerinnen der FES. Unter diesem Motto standen dann auch die vielen Aktionen.

Mit Fußtapsen wurde zu Beginn der Aktionswoche der Weg von einer empfohlenen Haltezone für Autos bis zur Schule markiert. Die Haltezone ist 250 Meter entfernt. Die gut sichtbaren gelben Fußtapsen führen die Kinder an einem Bereich über die Straße, der mit Hilfe von Plakataufstellern von haltenden und parkenden Autos freigehalten wurde. An den nachfolgenden Tagen wurden die Kinder dazu angeregt den Fußtapsen zu folgen und die Straße an der markierten Stelle zu überqueren. Ziel war dabei auch, dass die Eltern und Autofahrer die an der Schule vorbeifahren sehen, wo die Kinder hauptsächlich queren und an dieser Stelle entsprechend langsam fahren und nicht parken oder halten. Zudem wurden Autofahrer angesprochen, die ihre Autos an für die Kinder unübersichtlichen Stellen abstellen. 

Mit unterschiedlichen Aktionen während der gesamten Woche sollten die Kinder zudem dazu gebracht werden, zu Fuß statt mit dem Auto zur Schule zu kommen. Dabei wurde beispielsweise bei dem Wettbewerb "Die Meilensammler 2018" die lauffreudigste Klasse gesucht. Zudem verteilten Schulkinder der 4. Klasse während der gesamten Woche rote Karten an Autofahrer, die vor der Schule parken oder halten. Bereits am Donnerstag hätten die Kinder deutlich weniger zu tun gehabt, freuten sich Stadtteilmanagerin Doreen Gerlach und Daniela Becker vom Stadtteilzentrum Baunsberg. Das zeige, das vermutlich mehr Kinder zur Schule laufen oder die Eltern die empfohlene Haltezone nutzen würden. Auch seien die Rückmeldungen von den Eltern bisher sehr positiv, so Gerlach. Sie hoffe, dass die gemeinsame Aktionswoche einige Eltern wachrüttelt und dauerhaft mehr Kinder zur  Schule laufen. Das Stadtteilmanagement und das Stadtteilzentrum Baunsberg werde die Schule bei der Verbesserung der Verkehrssituation weiterhin begleiten und die Aufklärung an der Straße auch in Zukunft immer mal wieder durchführen.

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