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19.09.2018

Der Rohbau an der Friedrich-Ebert-Schule steht.
Der Rohbau an der Friedrich-Ebert-Schule steht.

Der Baunsberg verändert sein Gesicht

Friedrich-Ebert-Schule - Förderprogramm Soziale Stadt unterstützt Schulwegsituation

Der Rohbau steht, die Arbeiten im neuen Gebäudeteil der Friedrich-Ebert-Schule laufen auf Hochtouren. „Durch den kalten Winter sind wir in Verzug“, erklärt Bauleiter Stephan Grunewald vom Landkreis Kassel. Dennoch werde alles versucht, die Zeit aufzuholen, damit der rund 3 Millionen teure Neubau am Ende des Schuljahres 2018/2019 bezugsfertig sei, so Grunewald. Sollte die Verzögerung dennoch nicht aufgeholt werden können, würden die Klassen in den Osterferien das neue Domizil beziehen, da der Umzug ausschließlich in den Ferien stattfinden könne.

In dem neuen Gebäude direkt neben der Friedrich-Ebert-Schule werden dann in einem barrierefreien, zweigeschossigen Bau je Geschoss sechs Unterrichtsräume, für die Ganztagsschule benötigte Differenzierungsräume für Arbeitsgemeinschaften, Lerngruppen und Elternsprechstunden sowie Lehrerarbeitsräume zur Verfügung stehen. Durch einen verglasten Verbindungsgang werden der Altbau sowie der Kinderhort Flic Flac an das neue Gebäude angeschlossen. Für den Durchbruch müssen zunächst rund sieben Klassen umziehen, berichtet Schulleiter Helmut Ellenberg. Die endgültige Verteilung der Räume werde danach vorgenommen. Letztendlich erfülle die Schule mit der Erweiterung, die mit 1.900 Quadratmetern mehr als die jetzige Friedrich-Ebert-Schule hat, die Rahmenbedingungen, die sie für die heutige Ganztagsschule und auch für zusätzliche Kinder benötige. „So sind wir für die Zukunft gut aufgestellt“, sagt der Schulleiter. Man gehe davon aus, dass es durch die Ergänzungsbebauungen im Wohngebiet sowie durch das neue Wohngebiet Akazienallee zu einer deutlichen Steigerung der Schülerzahl komme. Die Friedrich-Ebert-Schule könne damit fünfzügig werden, so Ellenberg.

Schulwegsituation soll verbessert werden

So könnte eine Neuordnung aussehen. Planung Architekturbüro Schön Aussicht, Kassel 
So könnte eine Neuordnung aussehen. Planung Architekturbüro Schön Aussicht, Kassel
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Mehr Schüler bedeuten in der Regel auch mehr Fußgänger und Autoverkehr. Bereits heute ist die schwierige Verkehrssituation vor der Friedrich-Ebert-Schule, insbesondere zu den Hol– und Bringzeiten, ein wichtiges Thema, mit dem sich die Schule gemeinsam mit der Stadt Baunatal sowie dem Landkreis Kassel beschäftigt hat.

Im Rahmen der Umsetzung des von Land und Bund geförderten Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Schule, dem Stadtteilzentrum Baunsberg und dem Stadtteilmanagement Baunsberg bereits Maßnahmen zu einer Verbesserung der Schulwegsituation erarbeitet. So kann beispielsweise eine Verbesserung der Wegeführung und Orientierung im Stadtteil sowie die Schaffung sicherer und barrierearmer Querungsmöglichkeiten entlang der Ringstraßen dazu beitragen.

Zurzeit erarbeitet ein externes Büro das Orientierungs- und Lenkungskonzept für das Wohngebiet. In Kürze sollen zudem Fußstapfen auf den Wegen aufgebracht werden, die den Kindern die beste Querung der Straße vorgeben. Außerdem sollen auf den Straßen Halteverbote direkt vor der Schule angeordnet und markiert werden, so dass die Eltern die Parkbuchten an der Akazienallee nutzen. Generell sei es jedoch besser, dass die Kinder zu Fuß zur Schule kommen, erklärt Schulleiter Helmut Ellenberg. Im Oktober gebe es eine Aktion, die die Schüler und die Eltern auf die Gefahren des Hol– und Bringverkehrs aufmerksam machen solle und wie dies besser gestaltet werden könne, so Ellenberger. Als weiteren Schritt laufen Planungen für bauliche Veränderung. Ziel ist es hierbei den Busverkehr vom PKW-Verkehr zu trennen.

Schulweg zu Fuß fördert die Entwicklung

Immer weniger Kinder gehen zu Fuß zur Schule, immer mehr Kinder werden mit so genannten Elterntaxis zur Schule gebracht. Viele Eltern wissen dabei gar nicht, dass es - laut Pädagogen - nicht nur weitaus gesünder ist zu Fuß zu laufen, sondern mit einem aktiven Schulweg auch die Kommunikation mit Mitschülern und die bewusste Wahrnehmung der Umwelt und die Selbstständigkeit gefördert wird. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sollten besonders aufmerksam sein, denn vor allem für die Mitschüler bergen unübersichtliche Situationen haltender und parkender Autos Gefahren.

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