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08.08.2018

Stadtrat Hans Moulliet (v.l.), Rahel Krause (Stadt Baunatal), An- gelika Hantscher (AWO Nordhessen) sowie AWO- Geschäftsführer Michael Schmidt und Erste Stadträtin Silke Eng- ler bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus.
Stadtrat Hans Moulliet (v.l.), Rahel Krause (Stadt Baunatal), An- gelika Hantscher (AWO Nordhessen) sowie AWO- Geschäftsführer Michael Schmidt und Erste Stadträtin Silke Eng- ler bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus.

Weitere Plätze in der U3-Betreuung in Baunatal

AWO Nordhessen baut neue Kita - Kooperationsvertrag mit der Stadt unterzeichnet

Der Beschluss zur Einführung der kostenfreien Betreuung auch der Kinder von 0 bis drei Jahren war vor fünf Jahren ein historischer Tag in Baunatal: Seitdem ist Bildung in Baunatal von Beginn an kostenlos. Das Angebot für die Betreuung der jüngsten Kitakinder während der Regelzeit hat die Stadt seither kontinuierlich erweitert; denn durch den stetigen Zuzug vieler junger Familien steigt der Bedarf noch weiter. Zum neuen Kindergartenjahr, das Anfang der Woche gestartet ist, sind in den städtischen Kitas Am Stadtpark und Bornhagen abermals U3-Plätze hinzugekommen, 36 weitere bietet die AWO Nordhessen in ihrer neuen Kinderkrippe an.

In der vergangenen Woche unterzeichneten Erste Stadträtin Silke Engler und Stadtrat Hans Moulliet sowie Michael Schmidt, Geschäftsführer der AWO Nordhessen, den Kooperationsvertrag über die Förderung von Tagesbetreuungseinrichtungen freier Träger durch die Stadt Baunatal. Die AWO wird auf dem Gelände ihres Altenzentrums in Altenbauna, Am Goldacker, einen Neubau für die neue Kita errichten. Diese Einrichtung wird sie nach der von der Stadt Baunatal vorgegebenen pädagogischen Betreuungskonzeption sowie der Satzung und Gebührenordnung für den Kindertagesstättenbereich, unter eigenem Namen betreiben. Festgelegt ist in der Kooperationsvereinbarung u.a., dass die AWO über die Dauer von 20 Jahren 36 U3-Plätze in ihrer Kita anbieten wird. Die Stadt bezuschusst den Betrieb der Einrichtung. 

Die AWO betreibt bereits die Kinderkrippe „Die Krabbelkiste“, die ebenfalls neben dem Altenzentrum in Altenbauna ihren Sitz hat. In der „Krabbelkiste“ und der Kita „Muhküfchens“ bietet die AWO in Baunatal jetzt insgesamt 48 U3-Plätze an.

Gerne habe der Magistrat der Stadt dem Vertragsentwurf für eine weitere Kooperation zwischen AWO und Stadt zugestimmt, sagte Erste Stadträtin Silke Engler. Besonders schön sei, dass die neue Kita bereits vor dem Baustart am Fuße des Baunsbergs ihren Betrieb aufnehmen kann. Dazu stellt die Stadt als Interimslösung die nach der Sanierung der Kita Leiselfeld auf dem Areal leerstehenden Container zur Verfügung. Diese seien für die U3-Betreuung sehr gut geeignet, so dass die AWO sie schon jetzt für ihre neue Kita verwenden könne. Nach dem Umzug der „Muhküfchens“ in ihr neues Domizil – voraussichtlich im Sommer 2019 - werde man die Container abbauen, dann könne auch der Bolzplatz neben der Kita Leiselfeld wieder genutzt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir der AWO jetzt diese Zwischenlösung anbieten können“, sagte Silke Engler. Die vielen Kinder, die die Einrichtungen in der Stadt besuchen, seien ein Zeichen dafür, dass Baunatal weiter eine gute Zukunft haben werde. Mit ihren umfassenden Betreuungsangeboten sowohl in den städtischen als auch in den privaten Kindertagesstätten einschließlich der Tagespflege sei die Stadt sehr gut aufgestellt. Dies sei auch ein großer Verdienst von Bürgermeister Manfred Schaub, stellte sie fest. „Die neue Kita der AWO ist eine weitere Bereicherung in der Bildungslandschaft der Stadt, in der es gut vorangeht“, so die Erste Stadträtin.

In drei Gruppen werden die Kinder in der neuen Kita der AWO jeweils von zwei bis drei Erziehern betreut, berichtete Michael Schmidt. Alle 36 Plätze sind bereits vergeben. Die AWO sei Pächter des Grundstücks in Altenbauna, der Eigentümer der Fläche fungiere bei dem Bauvorhaben auch als Investor. Nächster Schritt sei die Regelung der Finanzierung. Dazu werde man jetzt gemeinsam die Höhe der Baukosten kalkulieren, diese stünden noch nicht fest. „Wir werden sehr gute finanzielle Rahmenbedingungen für die bauliche Umsetzung schaffen, dazu gehört auch die Beantragung von Landesfördermitteln“, sagte Michael Schmidt. Ziel sei, den Neubau so zu konstruieren, dass er, sollte der Bedarf an U3-Plätzen in ferner Zukunft einmal zurückgehen, auch anderweitig nutzbar sein könnte.

Der seit dem 01.08.2013 in Deutschland geltende flächendeckende Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, der die Kinder unter drei Jahren mit einschließt, stelle die Kommunen vor große Herausforderungen, stellte Angelika Hantscher von der AWO Nordhessen fest. Ausgangspunkt für die gesetzliche Regelung sei die Vereinbarung von Familie und Beruf, damit Frauen die Möglichkeit haben, in ihren Job zurückzukehren, bemerkte die Erste Stadträtin. In Baunatal sei diese Vereinbarung von Familie und Beruf durch verschiedene Ganztagsbetreuungsangebote eine Selbstverständlichkeit, sagte sie und verwies u.a. auf die kooperative Schulkindbetreuung, die die Stadt ins Leben gerufen habe.

300 U3-Plätze

Derzeit gibt es insgesamt in den städtischen Kitas sowie in den Einrichtungen freier Träger einschließlich der Kindertagespflege fast 300 kostenfreie U3-Plätze. In den städtischen Kitas Leiselfeld (36 Plätze), Kita Bornhagen (10), Kita Hermann-Schafft-Haus (6) sowie Kita Am Stadtpark (17) gibt es derzeit 69 U 3-Plätze. In den beiden beiden Kitas der AWO, der Kinderkrippe im VW-Werk, der Krippe im Gertrudenstift sowie in der Kindertagespflege werden weitere 229 U3-Kinder betreut.

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Besucher der Stadt Baunatal finden weitere Informationen unter www.stadtmarketing-baunatal.de

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