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14.02.2018

Smartphone, Internet und Co.
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Baunataler Bildungsforum gibt Antworten auf dringende Fragen

Die Streetworker Samuel Bauer (l.) und Vivien Schulz informierten sich bei Polizeihaupgkommissar Michael Grieneisen über die Gefahren sozialer Netzwerke. 
Die Streetworker Samuel Bauer (l.) und Vivien Schulz informierten sich bei Polizeihaupgkommissar Michael Grieneisen über die Gefahren sozialer Netzwerke.

Für die heutige jüngere Generation gehören die neue Medien zum Leben dazu und sind nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern vieles. Wo früher noch ganze Bände des Brockhaus oder Meyers Enzyklopädie gewälzt werden mussten, reicht ein klick im World Wide Web um gleich mehrere Antworten zu finden. In Kontakt bleibt man heutzutage - natürlich mit dem Smartphone - über Facebook oder Whats App und Musik laden viele herunter, anstatt sie als CD aus dem Regal zu holen. Kinder und Jugendliche wachsen in dieser Welt auf und auch Eltern müssen sich darin wohl oder übel zurechtfinden, wenn sie wissen möchten, worüber ihr Spross redet. Dabei stellt sich immer die Frage: Was ist sinnvoll, was birgt Gefahren und vor allem was ist erlaubt? Einen Überblick über die Medienwelt gab vergangene Woche der Medienaktionstag mit unterschiedlichen Angeboten im Foyer des Rathauses, der Stadtbücherei und im Cineplex Kino, der anlässlich des weltweiten Safer Internet Day von der AG Medienbildung des Bildungsforums in Kooperation mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen veranstaltet wurde. Vormittags standen Workshops für Grundschüler, Hort und Vorschulkinder auf dem Programm und am Nachmittag waren Familien unterwegs, um verschiedene Medien zu testen und sich darüber zu informieren.

 
Daniela Becker (l.) vom Stadtteilzentrum Baunsberg zeigte Sayana (10) und ihrer Mutter Alina Moßig unterschiedliche Lernapps. 
Daniela Becker (l.) vom Stadtteilzentrum Baunsberg zeigte Sayana (10) und ihrer Mutter Alina Moßig unterschiedliche Lernapps.

Kreativ mit neuen Medien

Bei Daniela Becker vom Stadtteilzentrum konnten Grundschüler sinnvolle Lernapps testen, die die Kinder beim Lernen unterstützten. Die Stadtbücherei stellte den Eltern und Kindern die Tigerbook App vor, die sich seit 2017 im Bestand der Bücherei befindet und von angemeldeten Nutzern genutzt werden kann. Zudem konnten sich die Besucher im Obergeschoss der Bücherei über Kindersuchmaschinen informieren. Ebenfalls im Obergeschoss konnten Jugendliche bei Vera Borngässer von Bildung mit Medien den Erfinderbausatz „MaKey MaKey“ testen, mit dem sich Alltagsgegenstände wie Bananen, Kartoffeln oder Nudeln in Computertasten verwandeln lassen.

Im Rathausfoyer informierte unter anderem Polizeihauptkommissar Michael Grieneisen über Urheberrechtverletzungen, illegale Downloads und Cybermobbing. Was darf ich und was nicht, war hier die Frage und was passiert, wenn ich erwischt werde? Wann wird das Internet zur Sucht und was kann man dagegen tun? Darüber informierten die Fachberatungsstelle „Real life“ vom Diakonischen Werk. Falk Beigang, Medienfachberater des staatlichen Schulamtes, ging zusammen mit Eltern der Frage nach, wie sie ihre Kinder Medienalltag begleiten können? Wichtig sei hier vor allem, dass Kinder verstehen, dass sie nicht alles bedenkenlos ins Netz stellen können und immer vor dem upload nachdenken müssen, erklärte Thomas Gudella vom Stadtteilzentrum Baunsberg. Daniel Klein vom Jugendbildungswerk Kassel zeigte dahingehend Möglichkeiten auf, mit seinem Kind Mediennutzungsverträge zu vereinbaren. Aber auch im Rathausfoyer wurde an einigen Ständen präsentiert, wie Medien kreativ genutzt werden können und im Kinosaal des Cineplex ging es um die bei Jugendlichen äußerst beliebten „E-Sports“.

 
In unterschiedlichen Workshops konnten die Kinder unter anderem den Erfinderbausatz „MaKey MaKey“ testen. 
In unterschiedlichen Workshops konnten die Kinder unter anderem den Erfinderbausatz „MaKey MaKey“ testen.

Weitere Aktionen geplant

Insbesondere das Interesse von den Schulen und Kitas sei enorm gewesen, erklärte Thomas Gudella vom Stadtteilzentrum Baunsberg. Für die Workshops am Vormittag habe es viermal so viele Anmeldungen wie Plätze gegeben, so Gudella. Daher seien im Laufe des Jahres mit der AG Medienbildung weitere Aktionen wie beispielsweise
Fachvorträge in den Kitas geplant.

 
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