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10.05.2017

Junge Leute holen documenta-Atmosphäre nach Baunatal

THS beteiligt sich am Projekt mit Kulturagentin - Internationales Jugendcamp im Juli

Die documenta 14 setzt auch in Baunatal Zeichen. Bereits der Neujahrsempfang in der Stadthalle stand unter der Überschrift „documenta in der Region“. Die Moderation hatten Schüler der Theodor-Heuss-Schule (THS) übernommen und damit zugleich den Startschuss für die Teilnahme der THS am Projekt „Ein Kulturagent für die documenta“ gegeben. Die THS ist eine von acht Schulen im Landkreis und in der Stadt Kassel, die unter 32 Bewerbern dafür ausgewählt wurden. Ziel des Projekts unter Federführung der Kulturagentin Juliane Gallo ist es, bei Kindern und Jugendlichen die Neugier für die documenta zu wecken. Die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst wird in den Schulalltag einbezogen und im Unterricht auf verschiedene Weise gestaltet und interpretiert.

Mit ihren Beiträgen holen die Schüler die documenta nach Baunatal und machen die Stadt zu einem Ausstellungsort. So werden sie beispielsweise in Schaufenstern in der Innenstadt ihre Projekte und daraus entstandene Werke präsentieren. Bekannte documenta-Kunstwerke wie der vertikale Erdkilometer sollen in Baunatal nachgebaut werden, zudem sind thematische Rundgänge in der Stadt geplant, berichtet Kunst- und Biologielehrerin Judit Rozsas, die als schulinterne Kulturbeauftragte Ansprechpartnerin und Koordinatorin für das Kulturagenten-Projekt in der THS ist. Sie selbst werde beispielsweise mit der Klasse 7d fünf Lebensräume
in Baunatal - Park, Bauna, Wald, Wiese und Stadt - erkunden, im Rahmen des Geschichtsunterrichts solle es Spaziergänge unter dem Thema „Baunatal früher und heute“ geben. Aus den Rundgängen entstehen alternative Stadtpläne, die die Bürger dazu einladen sollen, ihre Stadt mit neuen Augen zu entdecken. „Wir freuen uns über das großartige Engagement der Schüler und Lehrer der THS, die dazu beitragen, dass die documenta auf die Region strahlt“, sagt Bürgermeister Manfred Schaub.

Einbezogen in die einzelnen, fächerübergreifenden Vorhaben sind alle Lehrer und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse, die in den zurückliegenden Monaten in ihrer Schule bereits viele sichtbare künstlerische Spuren hinterlassen haben. Ausgehend von dem Arbeitstitel „Von Athen lernen“ des Leiters der documenta 14, Adam Szymczyk, nehme die Schule die Standorte Athen und Kassel in den Fokus, erläutert Judit Rozsas. Schwerpunkte seien u.a. die Themen Demokratie, Dialog der Kulturen und globale Entwicklung. Zudem solle das Projekt über den Zeitraum der Ausstellung hinaus nachhaltig die Zusammenarbeit z.B. mit Künstlern und kulturellen Einrichtungen mit der Schule fördern.

Eingebunden werden auch die Eltern, dazu gab es bereits einen Workshop in der Schule, bei dem Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam mit Kulturagentin Juliane Gallo Themen für die Projektwoche der THS vom 20. bis 23. Juni 2017 entwickelt haben. Drei Projekte werden beim großen Schulfest am 24. Juni vorgestellt, u.a. ist zusammen mit den Eltern eine „Zeltsta(d)t“ geplant. „Die Zelte werden analog der Zelt-Pavillons in Athen zu Kommunikationsorten und es wird verschiedene Aktionen geben“, berichtet Judit Rozsas.

Internationales Jugendtreffen in Baunatal
Im Rahmen der Kunstaustellung gibt es im Juli in Baunatal zudem wieder Begegnungen junger Leute aus Baunatal und den Partnerstädten Vire-Normandie, Vrchlabí, San Sebastián de los Reyes und Sangerhausen: Das Jugendbildungswerk der Stadt Baunatal organsiert das bereits 2007 und 2012 erfolgreich durchgeführte internationale documenta-Camp. Voraussichtlich 55 Jugendliche und ihre Gruppenleiter aus Deutschland, Frankreich, Spanien und der Tschechischen Republik werden an der internationaeln Jugendbegegnung unter der Überschrift „documentacamp - Von Athen lernen“ vom 22. bis 29. Juli teilnehmen.

Interessierte Jugendliche aus Baunatal zwischen 15 und 22 Jahren können sich ab sofort für die Teilnahme am documenta-Camp 2017 beim Jugendbildungswerk unter Tel. 0561 - 4992370 anmelden.

Miriam, Erza, Neo und Edwin aus der 6c im Kunstunterricht bei Andreas Sahl beim Bemalen der Papphocker zum Thema „Linien und Strukturen“. Die Hocker kommen nebenan in den Kunstraum ... 
Miriam, Erza, Neo und Edwin aus der 6c im Kunstunterricht bei Andreas Sahl beim Bemalen der Papphocker zum Thema „Linien und Strukturen“. Die Hocker kommen nebenan in den Kunstraum ...
Miriam, Erza, Neo und Edwin aus der 6c im Kunstunterricht bei Andreas Sahl beim Bemalen der Papphocker zum Thema „Linien und Strukturen“. Die Hocker kommen nebenan in den Kunstraum ... 
Miriam, Erza, Neo und Edwin aus der 6c im Kunstunterricht bei Andreas Sahl beim Bemalen der Papphocker zum Thema „Linien und Strukturen“. Die Hocker kommen nebenan in den Kunstraum ...
„Die Fremden“ - In Anlehnung an das gleichnamige documenta-Kunstwerk in Kassel erzählen die aus Ton gefertigten Figuren der Schüler Geschichten von Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung. 
„Die Fremden“ - In Anlehnung an das gleichnamige documenta-Kunstwerk in Kassel erzählen die aus Ton gefertigten Figuren der Schüler Geschichten von Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung.
 

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