„Landruf(t)“ lädt ein in eine außergewöhnliche Freiluftgalerie
03. Juni 2026

Open-Air-Ausstellung am Fuldaufer verbindet Landschaft, Kreativität und Gemeinschaft
Unter freiem Himmel, direkt am idyllischen Ufer der Fulda am R1 in Guntershausen entsteht im Sommer ein besonderer Kunstraum: Auf der an den Rastplatz Alex‘ Ruh angrenzenden Wiese präsentieren sieben Künstlerinnen und Künstler eine vierwöchige Open-Air-Ausstellung rund um Natur, Wandel und menschlichen Einfluss auf die Umwelt. Unter Leitung der Lehrerin und Künstlerin Judit Rozsas setzen sich zudem Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Schule kreativ mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur auseinander und bringen eigene Arbeiten in die Ausstellung ein.
Unter dem Titel „Landruf(t)“ wird die Ausstellung eröffnet am Sonntag, dem 21. Juni 2026, um 14 Uhr und ist anschließend rund um die Uhr frei zugänglich. Werke werden zusammengebracht, die sich bewusst der Natur aussetzen und genau dadurch ihre besondere Wirkung entfalten. Besucherinnen und Besucher erwartet Kunst, die Wind und Wetter bewusst ausgesetzt ist und sich während der Ausstellungsdauer stetig verändert.
Organisiert wird das Projekt vom KulturNetz Kassel in Kooperation mit der Stadt Baunatal im Rahmen des 60. Stadtgeburtstags und dem LOK Verein Guntershausen. Beteiligt sind die Künstlerinnen und Künstler Iris Hoffmann, Kordula Klose, Miriam Leitner, Barbara Wokurka, Wilburg Kleff, Axel Kretschmer und Lippold von Steimker.
Begleitend finden Workshops und Mitmachangebote statt. Zahlreiche Ortsvereine wirken an der Organisation und dem Rahmenprogramm mit.
Zur Eröffnung am 21. Juni sorgen unter anderem der Wohnzimmerchor Guntershausen sowie der Kinderchor der Grundschule Rengershausen für musikalische Beiträge. Die Bewirtung übernehmen ebenfalls örtliche Vereine.
Nach vier Wochen werden die temporären Kunstwerke wieder abgebaut. Doch die Idee, Kunst dauerhaft im Ort sichtbar zu machen, lebt weiter: Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern plant der LOK Verein langfristige Projekte im öffentlichen Raum. Erste Ideen reichen von Schrottkunst über LandArt-Keramik bis hin zu Windharfen.
Weitere Informationen gibt es unter kunst.guntershausen.net.
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