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Mähroboter können Igel sehr schwer verletzen

31. März 2026

Gruppe Igel an einem Futternapf.
Gruppe Igel an einem Futternapf.

Die Stacheltiere erwachen aus ihrem Winterschlaf — Bitte nehmen Sie Rücksicht

Derzeit erwachen die Igel aus ihrem Winterschlaf, einige wurden bereits während der zurückliegenden Wochen durch frühzeitige Gartenarbeiten unsanft aufgeschreckt und aus ihren scheinbar sicheren Nestern unter Reisig- oder Laubhaufen vertrieben. Meistens sind sie in der Dämmerung oder nachts unterwegs, im beginnenden Frühling sind sie auch oftmals tagsüber anzutreffen. Denn die Igel, die gerade erst aufwachen, sind durch den Gewichts- und Energieverlust geschwächt und benötigen dringend Nahrung.

Rasenroboter sind eine Todesgefahr für Tiere
Viele Gartenbesitzer setzen bereits ihre Mähroboter ein, um den Rasen „in Schuss“ zu bringen. Diese Geräte mögen praktisch sein, aber für Igel und andere Kleintiere sind sie eine Todesgefahr. Schon jetzt werden zunehmend Igel in Auffangstationen und Tierheime gebracht, die durch Mähroboter, aber auch durch andere Gartengeräte wie Heckenscheren oder Sensen, schwerste Verletzungen aufweisen. Nur die wenigsten der stacheligen Gartenbewohner überleben.

Igel flüchten nicht
Wichtig zu wissen ist: Igel flüchten bei Gefahr nicht. Sie sehen die Mähroboter nicht als Gefahr, stattdessen rollen sie sich blitzschnell zu einer stacheligen Kugel ein. Die meisten dieser Geräte erkennen kleine Tiere nicht als Hindernis. Kleine Igel können dabei komplett überrollt und stark verletzt oder getötet werden. Auch Kröten, Eidechsen und Insekten werden erfasst. Vor allem wenn Gartenbesitzer ihre automatischen Rasenmäher nachts oder in der Dämmerung laufen lassen, riskieren sie schlimmste Verletzungen bei Tieren.

Naturnahe Flächen schaffen
Achten Sie bitte darauf, den Mähroboter nur tagsüber und unter Aufsicht laufen zu lassen und nicht zur Dämmerung oder nachts. Die Rasenfläche sollte vor dem Mähen abgegangen und der Mähroboter bei der Arbeit im Blick behalten werden. Wer Teile des Rasens beim Mähen ausspart, schafft zusätzlich naturnahe Flächen, in denen kleine Tiere Schutz finden können und fördert so das Insektenwachstum.

Wenn Sie einen Igel finden, der verletzt, untergewichtig oder tagaktiv ist oder anderweitig Hilfe braucht, kontaktieren Sie bitte eine Igelstation. Im Landkreis ist u.a. der Verein Igel-in-Not Kreis Kassel e.V. erreichbar unter der Notfallnummer 0157 37045347 oder per Email glnntkrsksslyhcm

Wassertränken für Tiere im Garten

Natur- und Tierschutzverbände appellieren an alle Tierfreunde, das Wohl der vierbeinigen und gefiederten Gartenbewohner im Auge zu behalten. Da Pfützen und andere Wasserstellen schnell austrocknen, leiden zahlreiche freilebende Tiere an Durst. Saubere und sichere Bade- und Trinkstellen sind für viele überlebenswichtig und helfen Vögeln, Igeln, Eichhörnchen und Insekten, trockenere Zeiten unbeschadet zu überstehen. Die Tränke sollte mit einem Ast, Stein oder Stück Holz als Landeplatz ausgestattet werden. Gute Hygiene ist wichtig: Die Tränken müssen möglichst täglich gereinigt und mit frischem Wasser aufgefüllt werden, um eine Keimbildung zu verhindern. Als Tränken eignen sich flache Schalen wie Tonuntersetzer.