Gut vorbereitet für den Ernstfall
24. März 2026
Bürgerinformation in der Stadthalle über Krisenvorsorge und Schutz kritischer Infrastruktur
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Großes Interesse an einem wichtigen Thema: Im März fand in der Stadthalle Baunatal eine gut besuchte Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Krisenvorsorge und Schutz kritischer Infrastruktur statt, an der rund 100 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Bereits zu Beginn setzte Bürgermeister Henry Richter ein eindrucksvolles Zeichen: Für einen kurzen Moment wurde das Licht ausgeschaltet. Ganz nach dem Motto „Und plötzlich ist es dunkel…“, um die Bedeutung funktionierender Infrastruktur unmittelbar erlebbar zu machen. In seiner Begrüßung betonte er zudem: „Wir müssen miteinander reden!“ und unterstrich die Bedeutung von Transparenz und Austausch. Gleichzeitig warnte er: „Ein großflächiger Stromausfall ist kein OB, sondern ein WANN!“
Im weiteren Verlauf informierten unter anderem Stadtbrandinspektor Ralf Seitz und Christof Mühling (EAM) über verschiedene Bereiche der Krisenvorsorge. Die Netzexperten erläuterten die Versorgungssicherheit und machten deutlich, dass Ausfälle in der Regel schnell behoben werden können.
Erster Stadtrat Daniel Jung stellte die Rolle der Stadtwerke vor und betonte: „Trinkwasser ist das Grundnahrungsmittel Nr. 1.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass bei längeren Stromausfällen Einschränkungen möglich sind und die Eigenvorsorge der Bevölkerung eine zentrale Rolle spielt.
Auch der Bevölkerungsschutz wurde vorgestellt, insbesondere Warnsysteme, Krisenstäbe und Anlaufstellen für den Ernstfall. In der anschließenden Fragerunde nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen. Etwa zur Medikamentenversorgung, zu Sirenen oder zu Hilfsmöglichkeiten im Krisenfall. Die große Beteiligung zeigte das hohe Interesse an dem Thema. Bürgermeister Henry Richter zog ein positives Fazit und betonte, dass Information, persönliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement entscheidend für eine widerstandsfähige Stadt sind und dass Infoveranstaltungen zu dem Thema künftig fortgesetzt werden.