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Stammbaumpflanzung ist eine der schönsten Traditionen

10. März 2026

Viele Personen stehen auf einer Wiese. Einige graben Löcher.
Viele Personen stehen auf einer Wiese. Einige graben Löcher.
Die Pflanzaktion in Altenbauna fand in diesem Jahr bei bestem Frühlingswetter statt.

Eltern pflanzen in Altenbauna 44 neue Bäumchen für ihre Kinder

Mehrere Menschen stehen bei einer Veranstaltung im Freien vor einem Backsteingebäude; im Vordergrund begrüßen sich zwei Männer mit Handschlag, während andere Besucher daneben stehen und sich unterhalten.
Mehrere Menschen stehen bei einer Veranstaltung im Freien vor einem Backsteingebäude; im Vordergrund begrüßen sich zwei Männer mit Handschlag, während andere Besucher daneben stehen und sich unterhalten.
Vor dem Pflanzen der jungen Stammbäume nahmen die Eltern und Großeltern am zurückliegenden Samstag die Urkunden und
Auf zwei Tischen im Freien liegen Urkunden.
Auf zwei Tischen im Freien liegen Urkunden.
Glückwünsche von Bürgermeister Henry Richter und Erstem Stadtrat Daniel Jung entgegen.

Das kleine Wäldchen auf der Wiese neben der ehemaligen Straßenbahn-Wendeschleife am VW-Werk in Altenbauna wächst stetig: Bei bestem Frühlingswetter pflanzten am vergangenen Samstag Baunataler Eltern und auch einige Großeltern weitere junge Stammbäume für ihre Kinder und Enkel. Sie setzten damit eine schöne Tradition fort, denn die Pflanzaktion hat in Baunatal eine lange Geschichte.

Die erste Stammbaumpflanzung fand bereits im Jahr 2000 in der Umgebung des Leiselsees statt. Seitdem wurden auf städtischen Flächen bereits 1.524 Stammbäume gepflanzt.

In diesem Jahr waren 41 Kinder des Jahrgangs 2025 und zusätzlich drei ältere Geschwisterkinder berücksichtigt worden. Mit den somit insgesamt 44 neuen Bäumchen steigt die Gesamtzahl aller bisher gepflanzten Baunataler Stammbäume auf 1.568.

Buschförmige Heister für das Wäldchen
Gepflanzt wurden überwiegend buschförmig wachsende Heister, darunter Hainbuche, Feldahorn, Traubeneiche, Holzapfel, Echte Mehlbeere, Vogelbeere, Winterlinde und Espe. Aus den jungen Pflanzen sollen im Laufe der Jahre stattliche Bäume wachsen. So entsteht Schritt für Schritt das kleine Wäldchen, das an die Baunataler Kinderjahrgänge erinnert.

„Mit jeder Pflanzung wächst nicht nur ein Baum, sondern auch ein Stück Verbundenheit zwischen den Familien und unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Henry Richter, und er fügte hinzu: „Viele Eltern kommen im Laufe der Jahre immer wieder mit ihren Kindern zurück, um zu sehen, wie sich ihr Baum entwickelt hat. Nicht selten sind darunter auch Mütter und Väter, für die bereits ihre eigenen Eltern vor vielen Jahren einen Stammbaum gepflanzt hatten.“

Auch organisatorisch hat sich die Aktion längst gut eingespielt. Für die Teilnahme wurde erneut ein Kostenbeitrag erhoben, mit dem die Materialkosten gedeckt werden. Die Eltern und Großeltern erhielten neben dem Baum auch Zubehör wie Baumpflock, Hanfseil, Wühlmausdraht sowie eine Pflanzanleitung.

Gute Tipps und Urkunden
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister gab es Tipps und Informationen zur Pflanzung von Tobias Kirchhoff vom städtischen Bauhof. Anschließend überreichten Henry Richter und Erster Stadtrat Daniel Jung die Stammbaumurkunden, bevor die Familien ihre Bäumchen und Materialien entgegennahmen. Dann ging es zur nahegelegenen Wiese, wo die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Eltern beim Pflanzen unterstützten, verbunden mit der Bitte, die jungen Bäumchen vor allem während der Trockenzeiten regelmäßig zu gießen.


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