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#Kinder

Stadt setzt weiter auf frisch gekochtes Essen in Kitas

03. März 2026

3 Personen stehen in einer Küche. Auf dem Tisch ein Korb mit Gemüse.
3 Personen stehen in einer Küche. Auf dem Tisch ein Korb mit Gemüse.
Erster Stadtrat Daniel Jung und Fachbereichsleiterin Kerstin Müller-Leibold sowie Koch Alexander Schmidt bei der Besichtigung der Küche in der Kita Birkenallee.

Neue Organisationsstrukturen sollen Effizienz steigern und Qualität sichern

Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wird auch künftig in den städtischen Kitas selbst gekocht. Gesunde Ernährung für Kinder ist seit Jahren Thema auf Bundes- und Landesebene. Gleichzeitig ist bundesweit zu beobachten, dass Kommunen ausgelagerte Verpflegungsleistungen wieder in eigene Verantwortung zurückholen. „Das frisch zubereitete Essen ist fester Bestandteil der pädagogischen Konzepte und erfüllt die Vorgaben des Bildungs- und Erziehungsplans“, betonte Erster Stadtrat Daniel Jung bei einer Besichtigungstour durch die städtischen Küchen der Kitas und Gemeinschaftshäuser.

Zur Realität gehört jedoch auch: Die Lebensmittelpreise sind deutlich gestiegen, ebenso die Personalkosten. Um dennoch ein ausgewogenes Mittagessen zu familienfreundlichen Preisen anbieten zu können, hat die Stadtverordnetenversammlung im selben Beschluss eine höhere Effizienz in der Organisation der städtischen Küchen eingefordert.

Dieser Herausforderung stellt sich ein gemeinsames Team aus Verwaltung und Küchenkräften. Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme wurden klare Ziele definiert: Einheitliche Arbeitsstrukturen schaffen, wirtschaftlicher haushalten und die Zusammenarbeit im Küchenverbund stärken. Gemeinsam mit dem Fachbereich Bauen und Umwelt wurden sämtliche Produktionsküchen sowie die Küchen der Gemeinschaftshäuser besichtigt, um eine fundierte Grundlage über Ausstattung und Arbeitsbedingungen zu erhalten.

Neue Strukturen sollen künftig dazu beitragen, die Küchenkräfte besser zu bündeln und bei personellen Ausfällen flexibler reagieren zu können. Für optimierte Vertretungsregelungen, einen gemeinsamen Beschaffungsprozess, den Aufbau eines Qualitäts- und Beschwerdemanagements sowie gezielte Schulungen der Mitarbeitenden ist die Einrichtung einer zentralen Küchenleitung vorgesehen.

Auch bei den Sachkosten wird angesetzt: Gespräche mit Lieferanten wurden aufgenommen und die Warenkörbe in enger Abstimmung mit dem Küchenpersonal verschlankt. Weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung befinden sich bereits in der Umsetzung. Damit setzt die Stadt auf eine zukunftsfähige Organisation ihrer Kita-Verpflegung; mit dem Ziel, Qualität, Wirtschaftlichkeit und pädagogischen Anspruch dauerhaft miteinander zu verbinden.

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