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#Aktionswochen#Bildungsforum#Jugend meets Politik#Junges Forum#Kommunale Bildungsplanung

Aktionswochen „Demokratie leben und lernen in Baunatal"

18. Februar 2026

Bettina Pauli mit Gruppe von Jugendlichen vor Stellwänden.
Bettina Pauli mit Gruppe von Jugendlichen vor Stellwänden.
Bettina Pauli von der Kommunalen Bildungsplanung begrüßte gemeinsam mit den Jugendlichen die Gäste im Rathausfoyer.

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe des Bildungsforums — „Jugend meets Politik 2.0“

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Logo Aktionswochen mit Datum

Bereits zum vierten Mal hatte das Bildungsforum Baunatal im Februar im Rahmen der Aktionswochen „Demokratie leben und lernen in Baunatal“ dazu eingeladen, Demokratiebildung in pädagogischen Einrichtungen und im öffentlichen Diskurs sichtbar zu machen. Der Fokus lag auf der Beteiligung junger Menschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe stand der Dialog, und der wurde gleich zum Auftakt in der Aula der Theodor-Heuss-Schule lebendig praktiziert. Dort wurde das interaktive Format „sprechen & zuhören“ vorgestellt und gemeinsam erprobt. Ziel war es, Räume für einen respektvollen Austausch zu schaffen und unterschiedliche Perspektiven wahrnehmbar zu machen.

Auch über die Auftaktveranstaltung hinaus boten die Aktionswochen viele Gelegenheiten zur Auseinandersetzung mit demokratischen Themen. So war im Foyer des Rathauses eine begleitende Ausstellung mit Einblicken in die Aktionen und Projekte der Bildungslandschaft zu sehen. Anschaulich wurde dargestellt, dass in den städtischen Bildungseinrichtungen und in den Schulen vielerorts bereits politische Bildung und demokratische Partizipation stattfindet. Dabei werden bereits die Jüngsten spielerisch an das Thema herangeführt, wie u.a. die Präsentationen der Kitas Hünstein und Altenritte zeigten.

Mitreden und mitgestalten: Jugend meets Politik
Am vergangenen Donnerstag fand zum Abschluss im Rathausfoyer die Dialogveranstaltung „Jugend meets Politik 2.0“ statt. Nach dem erfolgreichen Auftakt Ende 2024 ging das Format nun mit einem stärkeren Fokus auf aktuelle kommunale Entwicklungen in die nächste Runde. Unter dem Motto „Mitreden, mitgestalten, mitverändern“ nutzten Jugendliche die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung zu diskutieren, darunter Bürgermeister Henry Richter, Erster Stadtrat Daniel Jung, Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine und Mitglieder der politischen Gremien.

Seit 2021 sammelt das Junge Forum Ideen und Themen von Jugendlichen. Die aktuell wichtigsten Anliegen stellten sie bei „Jugend meets Politik 2.0“ vor. Diskutiert wurden anschließend u.a. Fragen zum städtischen Haushalt und zu möglichen Sparmaßnahmen, zur Zukunft der Bäderlandschaft, zu Umwelt- und Klimaschutz, zur Attraktivität der Innenstadt sowie zur Neugestaltung des Parkhauses am ZOB und zur geplanten Entwicklung des BaunaCenters am Europaplatz. Auch grundsätzliche Themen wie ein mögliches Absenken des Wahlalters, generationengerechtes Miteinander oder die Frage, wie Politik für junge Menschen interessanter gestaltet werden kann, standen im Raum.

3 Stellwände mit Vorstellungen der Projektarbeiten.
3 Stellwände mit Vorstellungen der Projektarbeiten.
Die Bildungseinrichtungen präsentierten ihre Aktionen und Projekte.

Gespräche auf Augenhöhe
Ziel der Veranstaltung war es, kommunalpolitische Themen verständlich, jugendgerecht und offen zu besprechen, auf Augenhöhe und in lockerer Atmosphäre. Damit setzten die Aktionswochen wieder ein deutliches Zeichen: Demokratie lebt vom Mitmachen und gemeinsamen Ringen um gute Lösungen. „Ich freue mich über die tolle Resonanz, die diese wichtigen Aktionswochen vor allem bei den jüngeren Menschen in unserer Stadt wieder hatte. Das wurde besonders deutlich bei ,Jugend meets Politik‘, wo es viele interessante Gespräche, wertvolle Anregungen und Impulse, aber auch konstruktive Kritik seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab“, unterstreicht Bürgermeister Henry Richter.

Beteiligung benötige Orientierung, fügt er hinzu: „Social Media, Fake News und gezielte Desinformation stellen die Demokratie vor Herausforderungen. Daher braucht es Medienkompetenz, kritisches Denken und den Mut, Informationen zu hinterfragen. Das bieten die Einrichtungen unserer vielseitigen Bildungslandschaft den jungen Leuten in Baunatal weit über diese Veranstaltungsreihe hinaus das ganze Jahr über. Mit zahlreichen großartigen Aktionen und Projekten fördern sie das Demokratieverständnis und tragen dazu bei, dass Jugendliche Verantwortung übernehmen und sich für demokratische Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit, Achtung und Respekt einsetzen.“ Er dankt allen Beteiligten für diese wunderbare Runde: „Davon lebt Demokratie: Sie beginnt im Gespräch, beim Zuhören und Verstehen. Und sie gedeiht, wenn Menschen miteinander reden; gerade dann, wenn es auch mal unbequem wird.“


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