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Förderbescheid für Gemeinwesenarbeit am Baunsberg

13. Januar 2026

7 Personen stehen vor dem Stadtteilzentrum und präsentieren den Förderbescheid.
7 Personen stehen vor dem Stadtteilzentrum und präsentieren den Förderbescheid.
Fachbereichsleiterin Kerstin Müller-Leibold (v.l.), Maryam Aliabadi Simani (Integrationsfachstelle), Erster Stadtrat Daniel Jung, Frank Grasmeier (STZ), Vizelandrätin Silke Engler, Staatssekretärin Manuela Strube und Dr. Christina Grebe (Servicezentrum Regionalentwicklung im Landkreis Kassel) bei der Bescheidübergabe im STZ.

Integrationsfachstelle unterstützt das interkulturelle Zusammenleben im Wohngebiet

Ende des Jahres gab es rechtzeitig zum Weihnachtsfest noch einen Grund zur Freude im Stadtteilzentrum Baunsberg (STZ): Sozialstaatssekretärin Manuela Strube übergab dem Kreis Kassel einen Folgebewilligungsbescheid für die Förderung der Gemeinwesenarbeit (GWA) am Standort Baunsberg in Baunatal. Silke Engler, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises, nahm den Bescheid entgegen.

Mit der Vize-Landrätin freuten sich Erster Stadtrat Daniel Jung, Frank Grasmeier vom Stadtteilzentrum und Maryam Aliabadi Simani von der im STZ angesiedelten Integrationsfachstelle, deren Erhalt die Förderung in Höhe von insgesamt rund 35.000 Euro zugute kommt. „Mit den Folgebewilligungen für 2025 und 2026 stärken wir die Gemeinwesenarbeit und sichern die Fortsetzung erfolgreicher GWA-Projekte wie hier am Baunsberg, die genau auf die Anliegen und Bedarfe der Menschen vor Ort zugeschnitten sind“, sagte Manuela Strube.

Arbeit setzt bei Menschen vor Ort an
Die Stadt Baunatal betreibt im Rahmen der Gemeinwesenarbeit im Stadtteilzentrum im Wohngebiet Baunsberg die Integrationsfachstelle zur Unterstützung des interkulturellen Zusammenlebens. So erhalten etwa Familien mit ausländischen Wurzeln Hilfe dabei, im Quartier anzukommen, es werden Möglichkeiten zur Begegnung geschaffen, außerdem Formate zum Austausch, zur Beratung und Vermittlung.

Frank Grasmeier, Leiter des STZ, dankte Land und Landkreis für die Unterstützung, „darauf sind wir angewiesen“, bemerkte er und fügte hinzu: „Wir freuen uns sehr über diesen Folgeantrag-Bescheid, der die Förderung dieser wichtigen Stelle sichert.“

Dem Dank schloss sich der Erste Stadtrat an. Er hob die enge Verbindung zwischen dem STZ und den Menschen im Quartier am Baunsberg hervor: „Die Arbeit setzt hier vor Ort bei den Menschen an. Es geht darum, Türen zu öffnen, Sprachbarrieren zu überwinden. Es ist beachtlich, welche vielfältigen Angebote und Projekte für die Familien, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene hier auf die Beine gestellt werden und wie gut die Netzwerkarbeit funktioniert. Das alles ist etwas Besonderes und sollte erhalten bleiben“, betonte Daniel Jung. Die Rückendeckung seitens der Stadtpolitik sei groß, fügte er hinzu.

„Die Gemeinwesenarbeit am Baunsberg ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Integration und Teilhabe gelingen können. Die erneute Zusage des Landes ist eine wichtige Bestätigung für dieses Engagement und zeigt, dass wir als Landkreis Kassel gemeinsam mit der Stadt Baunatal und dem Land Hessen an einem Strang ziehen, um lebenswerte und starke Quartiere für alle zu schaffen“, betonte Silke Engler. Das Stadtteilzentrum gehöre zu den Leuchtturmprojekten im Landkreis Kassel. „Wir freuen uns über alle Mittel, die für diese wichtige Arbeit bereitgestellt werden. Das ist eine immerwährende Aufgabe, die gar nicht messbar ist.“

Auch Manuela Strube dankte Frank Grasmeier und Maryam Aliabadi Simani sowie dem gesamten STZ-Team für deren Engagement und Kreativität. Sie erzähle immer gerne von diesem großartigen Quartier am Baunsberg mit dem Stadtteilzentrum, der Friedrich-Ebert-Schule als Vorzeigeschule und der guten Zusammenarbeit mit der GWH. „Wir setzen darauf, dass die Gemeinwesenarbeit auch in Zukunft eine wichtige Brücke zwischen Menschen und Angeboten vor Ort bildet.“

Anschließend berichtete Maryam Aliabadi Simani von ihrer alltäglichen Arbeit. „Ich versuche nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen. Wir möchten immer Angebote und Projekte schaffen, bei denen alle Anwohnerinnen und Anwohner zusammenkommen“, führte sie aus. So sei derzeit zum Beispiel mit dem Frauenbüro ein Projekt für Senioren und Frauen mit Migrationshintergrund geplant. Die Integration vor Ort funktioniere gut, stellten Maryam Aliabadi Simani und Frank Grasmeier fest. „Uns liegt besonders die Integration der Kinder am Herzen“, bemerkte der Leiter. Das „Rund-um-Paket“ im STZ sei vorbildlich im Land, „mit unseren Angeboten sind wir breit aufgestellt.“

GWA-Förderung in 66 Kommunen
Die GWA-Landesförderung erfolgt 2026 hessenweit in 66 Kommunen und insgesamt 87 Quartieren. Vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes im März ist für 2026 geplant, dass wie im Vorjahr Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro verausgabt werden können.