Sprache als Schlüssel zur Welt
23. September 2025

Neue Sprachkonzeption für Baunataler Kitas in der Waldstation vorgestellt
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In der Waldstation in Altenbauna wurde Anfang vergangener Woche die neue Konzeption zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und Förderung in den Baunataler Kindertagesstätten vorgestellt.
Die Konzeption setzt auf Sprachförderung im Kita-Alltag – etwa beim Spielen, Essen oder im Morgenkreis. Pädagogische Fachkräfte nutzen nämlich gezielt diese Situationen, um Gespräche anzuregen und die Kinder sprachlich zu stärken. Grundlage ist ein wissenschaftlich fundiertes Modell, das unter anderem das Heidelberger Interaktionstraining aufgreift.
„Sprache ist weit mehr als ein Werkzeug des Lernens – sie ist Schlüssel zur Welt“, betonte Erster Stadtrat Daniel Jung in seiner Rede. Sprache ermögliche Kindern, ihre Gedanken auszudrücken, Verantwortung zu übernehmen und aktiv am gesellschaftlichen Leben mitzuwirken. Er dankte allen Beteiligten für die intensive, gemeinsam geleistete Arbeit; den pädagogischen Fachkräften in den Kitas, deren Leitungen, der Beraterin Yvonne Ungerer sowie der Verwaltung.
Bildungskette weiter stärken
Besonders wichtig sei dabei die Verankerung in der Baunataler Bildungskette, die Kindern vom frühen Alter bis zur Schule eine kontinuierliche Förderung bietet. „Mit diesem Konzept machen wir unsere Bildungslandschaft in Baunatal noch stärker – und geben unseren Kindern die besten Chancen für ihre Zukunft“, so Daniel Jung.
Stadt setzt klares Signal
Die drei Leitlinien der neuen Sprachkonzeption sind Ganzheitlichkeit, Partizipation und Qualität. Mehrsprachigkeit wird dabei ausdrücklich als Bereicherung verstanden. „Mit der Einführung der Konzeption setzt die Stadt ein klares Signal“, betonte Kerstin Müller-Leibold, Fachbereichsleiterin für Bildung und Soziales. „Bildung ist eine kommunale Aufgabe, die von den Kitas täglich gelebt wird – praxisnah, wissenschaftlich fundiert und zukunftsweisend.“

