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#Inklusion

Wie barrierefrei sind die Straßen und Plätze?

29. Juli 2025

Gruppe von 20 Personen, 5 davon im Rollstuhl.
Gruppe von 20 Personen, 5 davon im Rollstuhl.
Etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in der zurückliegenden Woche beim Stadtteil-Rundgang mit Bürgermeister Henry Richter und Erstem Stadtrat Daniel Jung in Großenritte dabei.

Spaziergänge sind Teil der im Aktionsplan festgelegten Maßnahmen

Unter der Überschrift „So erleben Menschen mit Behinderung und ältere Menschen die Stadt Baunatal“ stehen die Touren durch Straßen, Wege und Plätze in den Ortsteilen, zu denen die Stadt mindestens einmal im Jahr einlädt. Die „Stadtteil-Spaziergänge“ sind Teil der Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, die im Baunataler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK (UN-Behindertenrechtskonvention) festgeschrieben sind. Den von der Baunataler Lenkungsgruppe erarbeiteten Aktionsplan hatte das Stadtparlament im Dezember 2023 einstimmig beschlossen. Ziel ist die uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben als Grundgedanke und Voraussetzung für eine gelungene Inklusion.

In der zurückliegenden Woche begrüßten Bürgermeister Henry Richter und Erster Stadtrat Daniel Jung rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Rundgang durch Großenritte. Einige Stellen wurden kritisch unter die Lupe genommen und auf die Prioritätenliste gesetzt. Wo gibt es noch Hürden, die es Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, aber auch Radfahrern und Eltern mit Kinderwagen auf ihren Wegen durch Baunatal schwer machen? Wo sind noch Bordsteinkanten zu hoch, Übergänge zu unübersichtlich oder zu schmal? An welchen Stellen sollten Verkehrsteilnehmer, Haus- und Grundstückseigentümer, ggf. auch Passanten noch mehr sensibilisiert werden für die Anliegen der Menschen mit Beeinträchtigungen? Diesen und vielen weiteren Fragen, Anregungen und auch Kritikpunkten werden bei Stadtteil-Spaziergängen unter dem Motto „So erleben Menschen mit Behinderung und ältere Menschen die Stadt“ nachgegangen.

Vergangene Woche waren Bürgermeister Henry Richter, der im Rollstuhl unterwegs war, Erster Stadtrat Daniel Jung und Kerstin Müller-Leibold vom zuständigen Fachbereich mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, des Behinderten- und Inklusionsbeirates sowie des Seniorenarbeitskreises (SAK) an der Kreuzkirche zu einem Rundgang durch Großenritte gestartet. Mit dabei waren auch Baunatals neue Inklusionsbeauftragte Malina Kulik und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine.

Zu den Stellen, die während des Spaziergangs in Großenritte als verbesserungswürdig erachtet wurden und die jetzt mit auf die Prioritätenliste gesetzt werden, gehört u.a. der Zebrastreifen in der Besser Straße, Bereich Kamp- und Prinzenstraße, der besonders für Rollstuhlfahrer schlecht nutzbar sei. Auch sei dort die Orientierung für Menschen mit Sehbehinderung unzureichend. Zu hohe Bordsteinkanten wurden im Bereich Burgbergstraße bemängelt.

Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK
Inklusion und Barrierefreiheit haben in der Stadt Baunatal einen sehr hohen Stellenwert, betonten Henry Richter und Daniel Jung. So hat die Stadt in enger Zusammenarbeit mit der Radprojektgruppe, dem SAK und dem Behindertenbeirat im Rahmen des Programms „Barrierefreies Bauen“ im Laufe der zurückliegenden Jahre zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt.

Der Baunataler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK leistet einen sehr wichtigen Beitrag, um Baunatal noch inklusiver zu machen. Zu dessen Oberzielen, die die Lenkungsgruppe erarbeitet hat, gehören neben Barrierefreiheit und Inklusion im öffentlichen Raum die Barrierefreie Kommunikation und Bewusstseinsbildung. Auch die Stelle einer/eines Inklusionsbeauftragten ist ein im Aktionsplan geäußerter Wunsch.

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Mehrere Personen, davon einige im Rollstuhl an einer Straßenkreuzung.
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Menschen machen einen Spaziergang im Stadtteil Großenritte.
Sie schauen sich verschiedene Orte an.
Sie prüfen: Sind die Orte für alle Menschen gut zugänglich?
Zum Beispiel:
Können Rollstuhlfahrer dort gut fahren?
Gibt es Stufen, die schwierig sind?