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#Kita-Blog

Projekt 110 – 112

20. März 2025

Kinder vor einem Polizeiauto.
Kinder vor einem Polizeiauto.

Wenn Tatütata, tatütata erklingt

Wenn Tatütata, tatütata erklingt schauen sofort alle Kinder des Astrid – Lindgren – Hauses in die Richtung des herannahenden Einsatzfahrzeuges und es drängen sich zahlreiche Fragen auf:

  • Welcher Einsatzwagen fährt denn da?
  • Wo fährt der Krankenwagen hin?
  • Brennt es irgendwo?
  • Wird jemand verhaftet?
  • Was ist da los.

Die Faszination rund um das Thema Notfall Nummern ist im Astrid – Lindgren – Haus ungebrochen. So lag es nahe das Faschingsfest mit dem „Projekt 110 – 112“ zu verbinden.

Die Kinder beschäftigten sich über mehrere Wochen eingehend mit den Berufen rund um „Feuerwehr“, „Polizei“ und „Sanitäter“. Sie haben Vieles über Einsätze und Arbeitsutensilien erfahren, aber auch, dass nicht immer etwas Schlimmes passiert sein muss, wenn die Einsatzfahrzeuge unterwegs sind.

Zudem schlüpfen die Kinder selbst in die Rollen von Polizisten*innen, Feuerwehrmännern*frauen und Sanitaätern*innen und erlebten sich als „Freund und Helfer“.

In den verschiedenen Angeboten werden spielerisch sämtliche Bildungsbereiche wie Sprache, ästhetische Erziehung, Körpererfahrung, Wahrnehmung usw. gefördert.

Aber auch Fantasie, Empathie, Motorik, logisches Denken und Sprachfähigkeit sind bei diesem Projekt gefördert worden.

Besonders interessant war natürlich der Besuch der Polizei im Astrid – Lindgren – Haus und der Besuch der Kinder bei der Feuerwehr.

Fragen wurden beantwortet: Was für eine Ausrüstung haben die Feuerwehrleute überhaupt? Und die Polizei? Und die Sanitäter? Welche unterschiedlichen Fahrzeuge gibt es bei ihnen? Und wobei helfen sie überall? Die Kinder durften die westen der Polizei anziehen, auch die Helme wurden aufprobiert. Besonderes interessant waren die Erklärungen zur Waffe. Diese ist so gesichert, dass kein Fremder sie einfach so nehmen kann. Außerdem ist sie gesichert, dass auch ein*e Polizist*in sie erst entsperren muss, bevor er/sie diese im Notfall nutzten kann. Auch die Erklärungen bei der Feuerwehr fanden die Kinder hochinteressant. Und dass ein Schlauch zum Löschen so schwer ist, hätte niemand gedacht. Stark ist auch der Ventilator, der den Brandgeruch vertreibt, um Schädigungen der Bronchien zu vermeiden. Der Erfahrungs- und Wissenshorizont der Kinder wurde ganz nach den Bedürfnissen der Kinder erweitert. Dieses spielerische Lernen nehmen die Kinder voller Motivation auf und bringen sich mit eigenen Ideen ein. Nebenbei werden ganz selbstverständlich die Sprachkompetenzen erweitert, wenn man sich über das Erlebte unterhält oder mit Fingerspielen vertieft.

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