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#Kita-Blog

Bericht vom Acker des Astrid-Lindgren-Haus (Teil 4)

04. September 2023

Zucchinipflanze
Zucchinipflanze

Wo kommt unser Essen her? Vom Acker und aus dem Hochbeet

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Plakate mit Rezept für Zucchini Ketchup.

Eigene Kartoffeln pflanzen, den Bohnen beim Wachstum zuschauen- dies sind nachhaltige Erfahrungen und Weltwissen für Kinder! Die Kinder gehen auf dem Acker der Frage nach: - Wie wächst Gemüse?

Die Kinder lernen, was ein Samen ist und wie er sich zur Pflanze entwickelt. Sie erproben, welche Gartengeräte sie benutzen können und wie die Pflanzen gepflegt werden. Wir sprechen auch über gesundes Essen und Nahrungsmittel, die nicht von weit hergebracht werden müssen (Regionaltät und klimaschonender Transport). Die vorfreude auf das Ernten wächst. Erfahrungsgemäß essen die Kinder das eigene gezüchtete Gemüse viel lieber als das gekauft. „Das esse ich nicht“, ist kaum zu hören, wenn wir nach der Ernte die Gemüsesorten probieren. Aber bis dahin ist es noch eine Weile hin.

Im Nutzgarten machen Kinder unmittelbare Naturerfahrungen. Entwicklungen und Prozesse in der Natur werden über einen längeren Zeitraum begleitet. Dadurch wird die Achtsamkeit bei den Teilnehmern gefördert: Die Kinder übernehmen Verantwortung für Pflanzen und Tiere im Lebensraum Garten, es entsteht Respekt vor der Natur. Im Nutzgarten können Kinder die Elemente erforschen, entdecken und mit allen Sinnen erleben! Die Kinder lernen eine gesunde Ernährungsweise durch Nahrungsmittel, die selber erzeugt werden. Schwerpunktmäßig werden Kompetenzen, die ein nachhaltiges Denken und Handeln ermöglichen, gefördert. Durch eine Vernetzung von vielfältigen Themen können übergreifende Projekte entstehen. So haben die Kinder Willi Wurm kennengelernt und sind jetzt sehr motiviert, den Fleiß der Regenwürmer zu nutzen. An einem der nächsten Naturtage wird man sich diesem Thema widmen.