Jahresrückblick 2025
Januar 2025
Baunataler Neujahrsempfang im Zeichen der Demokratie

Beim Neujahrsempfang der Stadt im Januar stand das Motto „Demokratie erleben“ im Mittelpunkt. In Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spannungen betonten alle Rednerinnen und Redner die Bedeutung demokratischer Werte. Bürgermeister Henry Richter hob in seiner Ansprache hervor: „Eine Gesellschaft lebt von Vielfalt, Werten, Respekt und
Wertschätzung.“
Er rief dazu auf: „Lassen Sie uns Baunatal zu einer Stadt der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der wirtschaftlichen Innovation, der Bildung, des Sports, der Kunst und Kultur, der Integration, Inklusion und Vielfalt machen.“ Zuvor hatte er die zahlreichen Gäste im Namen der Stadt und des Ersten Stadtrats Daniel Jung herzlich willkommen geheißen.
Neben Henry Richter sprachen Prof. Dr. Hermann Heußner als Festredner sowie Vize-Landrätin Silke Engler, Sangerhausens Oberbürgermeister Torsten Schweiger und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine. Pressesprecher Raphael Digiacomo führte als Moderator durch die Veranstaltung, für die musikalische und tänzerische Unterhaltung sorgten die Big Band der Musikschule und die KSV Hip-Hop-Gruppe.
Eine Zeitreise durch „1250 Jahre Rittahe“

Ein besonderes Déjà-vu-Erlebnis bot Anfang des Jahres die Ausstellung „1250 Jahre Rittahe“ im Rathausfoyer. Historische Fotos, einige mehr als 120 Jahre alt, nahmen die Besucherinnen und Besucher mit auf eine berührende Zeitreise durch das frühere Dorfleben von Großenritte und Altenritte. Zur Eröffnung begrüßten Nicole Mumberg und Reiner Heine von der Jubiläumsgemeinschaft Rittahe zahlreiche Gäste aus Politik und Stadtgesellschaft.
Anschließend schauten sich die Gäste der Vernissage die wunderbaren Fotos an, und manch‘ einer ließ sich dabei zurückversetzen in seine Kindheit und Jugendzeit.
Die Ausstellung markierte den Auftakt zu einem abwechslungsreichen Jubiläumsjahr, das mit vielen Veranstaltungen unvergessliche Momente in den beiden Stadtteilen bot.
Februar 2025
Lärmschutz entlang der Autobahnen bleibt großes Thema

Die Belastung durch den Verkehr auf der A49 ist nach dem Lückenschluss an die A5 spürbar gestiegen – ein Thema, das sich durch das letzte Jahr zog und 2026 weiterhin viele Menschen in Baunatal und den umliegenden Kommunen beschäftigen wird.
Im Februar hatten vor der vollständigen Verkehrsfreigabe der A49 die Anrainerkommunen aus den Landkreisen Kassel und Schwalm-Eder, darunter auch Baunatal, gemeinsam auf die gravierenden Belastungen für die Bevölkerung hingewiesen. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Landräte deshalb von der Autobahn GmbH aktuelle Verkehrs- und Lärmdaten, ein umfassendes Monitoring nach der Freigabe sowie die zügige Umsetzung wirksamer Lärmschutzmaßnahmen.
„Wir setzen auf eine konstruktive Zusammenarbeit und erwarten, dass die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen werden,“ hieß es abschließend in der gemeinsamen Erklärung der Bürgermeister, die auch Baunatals Stadtoberhaupt Henry Richter unterzeichnete.
Wie ernst die Situation ist, zeigte auch eine große Bürgerinformation, die Anfang September im Baunataler Rathaus stattfand. Vor rund 200 Besucherinnen und Besuchern machte Bürgermeister Henry Richter deutlich, dass Transparenz und Beteiligung zentral seien. Messungen belegen mittlerweile eine drastische Verkehrszunahme, kurzfristige zusätzliche Schutzmaßnahmen stellte die Autobahn GmbH jedoch nicht in Aussicht.
Henry Richter appellierte an die Politik auf Bundesebene, die gesetzlichen Voraussetzungen und finanziellen Mittel für besseren Lärmschutz zu schaffen.
Aktionswochen „Demokratie leben und lernen in Baunatal“

Kurz vor der Bundestagswahl stand Baunatal Anfang Februar erneut ganz im Zeichen der Demokratie: Zum dritten Mal lud das Baunataler Bildungsforum gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Bildungslandschaft Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, sich im Rahmen der Aktionswochen „Demokratie leben und lernen in Baunatal“ intensiv mit den Inhalten und Werten der Demokratie auseinanderzusetzen.
Entlang der Bildungskette gab es dazu zahlreiche Aktionen, Projekte und Workshops in schulischen und außerschulischen Einrichtungen. Im Rathausfoyer wurde die Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin“ eröffnet, die insbesondere junge Menschen für die Gefahren des Rechtsextremismus sensibilisieren sollte.
Erster Stadtrat Daniel Jung erinnerte bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus daran, dass „Demokratie die Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“ sei und betonte: „Demokratie beginnt im Alltag, in Schulen, Vereinen und der Stadtgemeinschaft.“ Ein Dank galt allen, die die Aktionswochen engagiert mitgestaltet hatten.
In einem eindrucksvollen Vortrag zeigte anschließend Christopher Vogel vom Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus die Herausforderungen im Umgang mit demokratiefeindlicher Sprache auf und rief dazu auf, das Gespräch zu suchen und sich aktiv einzubringen.
Tolle Aktionen in Schulen, Kitas und städtischen Einrichtungen – vom Schülerparlament über Kinderrechte-Projekte bis hin zu Fake-News-Tagen – machten die Bedeutung demokratischer Werte im Alltag erlebbar.
Narren übernehmen wieder die Macht im Rathaus

Im Februar wurde es wieder närrisch: Beim traditionellen Rathaussturm übernahm die GCG auch in diesem Jahr wieder das Kommando in Baunatal. Unter großem Jubel am Märchenbrunnen eroberten Präsident Burkhard Horn, Protokoller Berthold Krug und das Prinzenpaar Volker I. und Nina I. den Rathausschlüssel, begleitet vom Versprechen, „Fröhlichkeit in diese Stadt“ zu bringen.
Zuvor hatten Bürgermeister Henry Richter und Erster Stadtrat Daniel Jung mit ihren Unterstützern aus der Verwaltung und der Politik tapfer Gegenwehr geleistet, bevor Henry Richter sich schließlich geschlagen gab und ausrief: „Der Schlüssel ist gleich Euer, die Macht dann auch – Drum lasst uns feiern, singen, lachen!“
In der Stadthalle sorgten anschließend die Garden der GCG für ausgelassene Stimmung und boten wie an allen närrischen Tage ein tolles Programm.
Wie immer war auch beim traditionellen Seniorenkarneval am Donnerstag zuvor die Stimmung wieder super. Zu der beleibten Veranstaltung hatten wie in jedem Jahr wieder Stadt und GCG in die Baunataler Stadthalle eingeladen.
März 2025
Start der Werkstatt-Reihe zur Stadtentwicklung in Baunatal

Mit einer Podiumsdiskussion und dem ersten Werkstatt-Termin startete im März die Werkstatt-Reihe unter dem Leitgedanken „Wir schaffen Räume zum erLeben“ zum großen Zukunftsthema „Stadtentwicklung in Baunatal“. Begleitet wurden die Veranstaltungen unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Altrock von der Uni Kassel mit einem tollen Expertenteam, darunter der Architekt Dr. Hans-Helmut Nolte. Im Fokus der sechsteiligen Werkstatt-Reihe, die sich durch das Jahr zog, stand die Wohnraumentwicklung in Baunatal.
Die Werkstatt-Reihe zeigte einen klaren Konsens: Im Fokus steht Lebensqualität statt Wachstum um jeden Preis. Angesichts des demografischen Wandels setzt die Stadt konsequent auf Innenentwicklung.
Große Potenziale liegen in bestehenden Einfamilienhausgebieten, in den Ortskernen, in der Innenstadt sowie in Großwohnsiedlungen, etwa durch Nachverdichtung, Umnutzung und neue Wohnformen. Ortskerne und Innenstadt sollen dabei stärker belebt und in ihrer Aufenthaltsqualität verbessert werden. Neue Baugebiete auf der „grünen Wiese“ bleiben die Ausnahme.
Zum Abschluss der Reihe waren dann Ende November mehr als 70 Besucherinnen und Besucher im Baunataler Rathaus zusammengekommen, um über die Resultate der sechs Werkstätten zu sprechen. Bürgermeister Henry Richter betonte die große Bedeutung des Prozesses für Baunatal und hob hervor, dass der aktive Beitrag der Bürgerschaft gezeigt habe, wie stark die Stadt ist, wenn Politik und Stadtgesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen und Bürgerbeteiligung gelebte Praxis ist.
VivaVerde verwandelt den Marktplatz in eine grüne Oase

Die dritte Auflage des Biodiversitätsmarktes VivaVerde Baunatal lockte im März zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Marktplatz, die sich wieder in eine „grünen Oase“ entführen ließen. Dazu eingeladen hatte erneut die Stadtmarketing GmbH gemeinsam mit der Stadt und vielen Ausstellern, die mit verschiedenen Angeboten und Aktionen das Thema Nachhaltigkeit im eigenen Garten und im Wohnumfeld in den Mittelpunkt rückten. Im Gepäck hatten sie jede Menge Wissen, Informationen und kreative Ideen für die nachhaltige Gestaltung des eigenen Gartens und Wohnumfeldes.
Auch für die kleinsten Besucher gab es jede Menge tolle Angebote, z. B. hatte Achim Käse von der Waldstation 25 Nistkästen mitgebracht, die von Kindern bunt verziert und angemalt wurden.
50 Jahre erfolgreiche Seniorenarbeit in Baunatal

Die Baunataler Seniorenarbeit blickte im vergangenen Jahr auf 50 Jahre engagierte Arbeit für und mit älteren Menschen zurück. In diesen fünf Jahrzehnten ist aus einer kleinen Initiative ein breit aufgestelltes Netzwerk aus Begegnungsstätten, Beratungsangeboten und generationsübergreifenden Projekten entstanden. Ziel war und ist es, Seniorinnen und Senioren aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubeziehen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Markus Sahm, Leiter des generationsübergreifenden Freiraums im Zentrum (FiZ), betonte die besondere Rolle älterer Menschen für die Stadtgesellschaft: „Was einst als kleine Initiative begann, ist heute ein vielfältiges Netzwerk aus Begegnungsstätte, Beratungsangeboten und generationsübergreifenden Projekten.“ Ältere Menschen wollten heute nicht betreut werden, sondern ihre Zeit aktiv gestalten. Die Stadt Baunatal sehe es als wichtige Aufgabe an, ihnen ein selbstbestimmtes und aktives Leben zu ermöglichen.
Gleichzeitig berücksichtige die Seniorenarbeit auch die wachsende Zahl hilfebedürftiger Älterer und den gesellschaftlichen „Strukturwandel des Alters“. Höhepunkt des Jubiläumsjahres war eine Veranstaltungsreihe, die das FiZ-Team gemeinsam mit engagierten Partnern aus den Bereichen Ehrenamt, Sozialarbeit, Bildung und Stadtgesellschaft auf die Beine gestellt hatte. Die Vielfalt der Baunataler Seniorenarbeit wurde dabei eindrucksvoll sichtbar.
Neue Drehleiter ist Investition in die Sicherheit der Bürger

Die Freiwillige Feuerwehr Baunatal erhielt im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung eine neue, hochmoderne Drehleiter. Sie ersetzt die bisherige Drehleiter aus dem Jahr 1994 und stellt einen wichtigen Meilenstein in der technischen Ausstattung der Wehr dar.
Die Anschaffung erfolgte im Rahmen einer interkommunalen Bestellung und wurde durch Fördermittel unterstützt. Mit der neuen Drehleiter ist die Feuerwehr Baunatal sehr gut aufgestellt, um den wachsenden Anforderungen im Brand- und Bevölkerungsschutz auch künftig zuverlässig gerecht zu werden.
Baunataler setzen Zeichen beim „Sauberhaften Baunatal“

1250 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich im März am traditionellen Aktionstag „Sauberhaftes Baunatal“. In allen sieben Stadtteilen waren wieder zahlreiche fleißige Müllsammlerinnen und Müllsammler jeden Alters unterwegs, um die Straßen und Wege, öffentlichen Anlagen und Plätze von Unrat zu befreien. Die teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen setzten somit beim gemeinsamen Sammeln erneut ein Zeichen für eine saubere Stadt. In mehr als 50 verschiedenen Gruppen gingen sie gemeinsam auf Müll-Jagd.
Die Stadt freute sich sehr darüber, dass den Baunatalerinnen und Baunatalern die Sauberkeit ihrer schönen Stadt und eine saubere Umwelt am Herzen liegen und dankte allen für die großartige Unterstützung.
April 2025
Sportgipfel mit Vereinen und der Stadtverwaltung

Anfang April kamen 22 Vertreterinnen und Vertreter Baunataler Sportvereine in der Stadthalle mit Bürgermeister Henry Richter und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zu einem gemeinsamen Sportgipfel zusammen. Im Mittelpunkt standen der Austausch über aktuelle Herausforderungen, zukünftige Projekte und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Vereinen.
Ein wichtiges Thema war die Nutzung von Trainings- und Hallenzeiten. Künftig solle ein bisher vereinsinterner Zeit-Slot der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, betreut durch das Jugendzentrum Second Home (JUZ). Zudem wurde das neue Online-Reservierungstool der städtischen Homepage vorgestellt, mit dem Hallenzeiten und Veranstaltungen digital gebucht und veröffentlicht werden können.
Angesichts der angespannten Haushaltslage erläuterte Bürgermeister Richter die finanzielle Situation der Stadt und warb für mögliche Eigenleistungen der Vereine. Oft gehe es dabei um kleinere Arbeiten und organisatorische Abläufe, die Vereine selbst übernehmen könnten. Gleichzeitig solle die Zusammenarbeit mit der Stadt möglichst unbürokratisch gestaltet werden. Weitere Themen waren eine Wintertrainingsregelung im Fußball, Fragen der Sportförderung, Infrastruktur sowie die personelle Situation im Bereich Sport und Freizeit der Stadtverwaltung.
Zum Abschluss kündigte Bürgermeister Richter an, den Dialog fortzusetzen, sowohl durch Einzelgespräche als auch durch regelmäßige Gesprächsrunden, um die Zusammenarbeit mit dem vielfältigen Baunataler Vereinsleben weiter zu stärken.
Entdeckerweg durch Altenritte und Großenritte

Anlässlich „1250 Jahre Rittahe“ wurde im April der „Entdeckerweg“ offiziell eröffnet und lud dazu ein, Altenritte und Großenritte spielerisch und historisch zu entdecken. Entlang der 17 Stationen erlebten die Spaziergänger spannende Geschichten, Sagen, Rätsel sowie Mitmach-, Spiel- und Bastelangebote – von der Dorfschmiede in Altenritte bis zum sagenumwobenen Hünstein in Großenritte und zur Waldstation am Baunsberg.
Konzipiert wurde der Weg vom Spielmobil Augustine gemeinsam mit der Waldstation und der AWO-Familienbildungsstätte. Die Eröffnung fand im Rahmen der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Fördervereins der Kita Altenritte statt, begleitet von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Stadtgesellschaft.
Baunatal hat eine neue Homepage

Neuer Look, neue Funktionen, neuer Service: Die Homepage der Stadt Baunatal präsentiert sich mit der Domain baunatal.de im neuen, zeitgemäßen Erscheinungsbild bereichert um einige neue Funktionen, die den Bürgerinnen und Bürgern einen zusätzlichen Service bieten. Mit dem Website-Launch am 1. April kam somit ein circa zwei Jahre dauernder Prozess zum Höhepunkt.
Neuer Skateplatz nach Wünschen der Jugendlichen

Große Freude vor allem bei den jüngeren Baunatalerinnen und Baunatalern: Im April wurde ein neuer Skatepark eröffnet. Das Projekt wurde durch die engagierte Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter realisiert, um den Wunsch nach einem modernen und einladenden Treffpunkt für Liebhaber der Rollbretter zu erfüllen.
„Wir freuen uns auf viele spannende Tage und eine lebendige Gemeinschaft“, sagten Bettina Pauli und Nicole Seifert-Schmauch vom Kommunalen Bildungsforum. Dieser wurde nach den Wünschen der Baunataler Jugendlichen gestaltet. Die Initiative wurde maßgeblich von den jungen Skaterinnen und Skatern begleitet, die ihre Vorstellungen und Wünsche in die Planung eingebracht haben. Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadt Baunatal, die die Finanzierung und Organisation übernommen hat, sowie durch lokale Firmen und Vereine, die mit ihrer Expertise zum Gelingen beitrugen. Das Projekt zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an einer lebendigen Stadt zu arbeiten. Dazu gehört auch ein Container, gespendet von DSV-Logistic. An diesem kann Equipment zum Skaten ausgeliehen werden.
Traditionelle Stammbaumpflanzaktion

Bei der traditionellen Stammbaumpflanzaktion pflanzten auf der Wiese bei der ehemaligen Straßenbahn-Wendeschleife am VW-Werk Eltern 28 neue Stammbäume für ihre im Jahr 2024 geborenen Kinder sowie ein Kind aus dem Dezember 2023 Nach fachlicher Anleitung durch Mitarbeitende der Stadt überreichte Erster Stadtrat Daniel Jung die Stammbaum-Urkunden und erinnerte an den Beginn der Aktion im Jahr 2000. Insgesamt wurden seitdem 1.524 Stammbäume auf städtischen Flächen gepflanzt.
Die Aktion leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung der Biodiversität. Gepflanzt wurden verschiedene Laubbaumarten, aus denen auf dem Areal ein kleines Wäldchen entstehen soll.
„Antrittsbesuch“ in der tschechischen Partnerstadt

Sympathische Begegnungen, konstruktive Gespräche, geselliges Beieinander und spannende Projekte für die Zukunft: Die erste Reise von Bürgermeister Henry Richter in die tschechische Partnerstadt Vrchlabi war geprägt von wertvollen Momenten. Mit einer Delegation aus Baunatal war der Bürgermeister zum Antrittsbesuch bei seinem Amtskollegen Jan Sobotka angereist. Jan Sobotka ist nicht nur seit 26 Jahren durchgängig unabhängiger Bürgermeister der Autostadt mit ihren rund 12.000 Bürgerinnen und Bürgern, sondern seit 2018 Senator der Tschechischen Republik.
„Ziel unserer Reise ist es, sich näher kennenzulernen, sich auszutauschen und unsere langjährige Städtepartnerschaft auch in Zukunft mit Leben zu füllen; sie darüber hinaus noch weiter auszubauen und dabei auch neue Impulse zu setzen“, erklärte Henry Richter beim Zusammentreffen mit Senator Sobotka.
Nach dem herzlichen Empfang ging der offizielle Rahmen in einen geselligen Abend über. Dieser war geprägt von Gesprächen über Erinnerungen an den Beginn der seit 34 Jahren bestehenden Partnerschaft.
Mai 2025
Inklusives Sport- und Spielfest im Parkstadion


„Gemeinsam (er)leben - Inklusive Vielfalt bei Spiel und Sport für ALLE“ lautete am 9. Mai das Motto beim Inklusiven Sport- und Spielfest im Parkstadion. An insgesamt zwölf Stationen waren Menschen jeden Alters und jeder Fähigkeit dazu eingeladen, gemeinsam an teils herausfordernden, teils originellen, immer inklusiven Sport- und Bewegungsangeboten aktiv zu sein. Highlights waren u.a. der Rollstuhl-Parcours, kreative Spielstationen, Darts, Boule, das Spielmobil Augustine, Sport-Einstellungstests der Polizei, Spritzwand und Löschtrainer der Feuerwehr und vieles mehr.
Ausrichter waren die Stadt, der Rotary Club Baunatal (RCB) und die Baunataler Diakonie Kassel (bdks). Darüber hinaus beteiligten sich Sportvereine, Behinderten- und Inklusionsbeirat, Seniorenarbeitskreis, Feuerwehr, Spielmobil, ebenso die nordhessische Polizei und Special Olympics. Der vom RCB und der Stadt im Juni übergebene Spendenerlös in Höhe von rd. 3.500 Euro kam dem geplanten Projekt „Wunderwelten“ des Vereins Anadoluspor Baunatal zugute, das sich besonders an Kinder mit Autismus richtet.
Am Morgen des Spiel- und Sportfestes gehörte das Parkstadion zunächst den Schülerinnen und Schülern der fünf Baunataler Grundschulen, die bei ihrer Kinder-Olympiade sehr viel Spaß hatten und sportlichen Ehrgeiz bewiesen.
Für einen starken Automobilstandort Deutschland

Bürgermeister Henry Richter trat der Resolution „Bürgermeister für einen starken Automobilstandort Deutschland“ bei. Damit unterstützte er gemeinsam mit anderen Kommunen die politische Stärkung und Zukunftssicherung der Automobilindustrie, insbesondere durch Investitionen in Forschung, nachhaltige Mobilität, Wasserstoff- und Batterietechnologien sowie Ladeinfrastruktur. Für Baunatal und die Region Nordhessen betonte Henry Richter die große wirtschaftliche Bedeutung des VW-Werks, das Komponenten für Hybrid- und E-Fahrzeuge produziert.
ie Resolution richtete sich an die EU-Kommission und wurde von zahlreichen Bürgermeistern bundesweit getragen. Im Vorfeld hatte es zu dem Thema Gespräche zwischen Bürgermeister Henry Richter, Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann sowie Verantwortlichen des VW-Werks in Baunatal gegeben.
Baunataler beim Bergmannstag in Sangerhausen

Zu einem ganz besonderen Anlass reiste Bürgermeister Henry Richter im Mai mit einer Baunataler Delegation in die Partnerstadt Sangerhausen: Der 14. Deutsche Bergmannstag und die Internationale Bergparade in der Rosenstadt in Sachsen-Anhalt. Zu dem Höhepunkt im Jubiläumsjahr „825 Jahre Mansfelder Kupferschieferbergbau“ waren mehr als 1.000 Teilnehmende aus mehreren Ländern gekommen.
„Anlässe wie diese tragen dazu bei, die bestehende Freundschaft zwischen unseren Städten und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern zu intensivieren“, stellte der Baunataler Bürgermeister am Rande der Feierlichkeiten fest.
Erlebnisreiche Tage in der französischen Partnerstadt

Ende Mai war es wieder soweit: Rund 80 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Baunatal, darunter Mitglieder des GSV Eintracht Baunatal Musikzugs, u.a. war auch Stadtverordnetenvorsteher und Musikzugmitglied Reiner Heine dabei, reisten über Pfingsten in die französische Partnerstadt Vire Normandie, um die lebendige Verbindung zwischen den beiden Gemeinden zu feiern und weiter zu vertiefen. Angereist war auch eine Delegation der Stadt Baunatal mit Bürgermeister Henry Richter.
Der Besuch stand ganz im Zeichen des Austauschs und der Freundschaft. Sylvie Lefebvre, zuständig für die Städtepartnerschaften in Vire, hieß die Gäste aus Nordhessen willkommen, auch im Namen der anwesenden Bürgermeisterin Nicole Desmottes, die die Baunataler anschließend im Rathaus empfing. Für interkulturellen Austausch sorgte der traditionelle Partnerschaftsabend, bei dem mehr als 120 Personen zusammenkamen.
Höhepunkt des Besuchs war der gemeinsame Auftritt von Kadl und Musikzug bei der Serenade vor dem mit Tricolore und Bundesflagge verzierten historischen Stadttor „Porte Horloge“.
Juni 2025
Daniel Jung bleibt Erster Stadtrat in Baunatal

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung Ende März die Wiederwahl des hauptamtlichen Ersten Stadtrates beschlossen hatte, wurde Daniel Jung am 23. Juni in seinem Amt bestätigt und erneut zum Ersten Stadtrat von Baunatal gewählt. Der 44-Jährige erhielt damit das Vertrauen für weitere sechs Jahre. Rückblickend prägten vor allem die Corona-Pandemie sowie gleich zweimal die kommissarischen Übernahmen der Bürgermeistergeschäfte seine Amtszeit. Daniel Jung betonte seinen Einsatz für Zusammenhalt, Bürgernähe und eine konstruktive Zusammenarbeit und dankte den Gremien sowie der Verwaltung.
Nach Übergabe der Ernennungsurkunde gab es Glückwünsche aus den Reihen der Stadtverordneten und der Verwaltung. Seine hauptamtliche Tätigkeit habe Daniel Jung während der zurückliegenden sechs Jahre bravourös ausgeübt, das bescheinigten ihm auch die Vorsitzenden der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen.
Blütenpracht in Gedenken an Dr. Walter Lübcke

70 Pflanzenarten von allen Kontinenten: Zum Gedenken an Dr. Walter Lübcke hat der Bauhof gemeinsam mit Gartenbau M. Härtl aus Niedenstein und dem NetzWerk Nordhessen ein farbenfrohes Zeichen in Baunatal gesetzt. Eine Vielzahl von Blüten und Blättern zierten ab Juni die im Andenken an den ehemaligen Regierungspräsidenten bereits im August 2020 vor der Musikschule gepflanzte Felsenbirne an der Friedrich-Ebert-Allee.
Dieser Ort solle ein Platz der Besinnung und des Dialogs sein und daran erinnern, dass Demokratie vom Mut der Menschen lebe, die für das Richtige einstehen, unterstrich Bürgermeister Henry Richter.
Anlass der Aktion war der sechste Todestag des beliebten Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der am 2. Juni 2019 von einem Rechtsextremisten vor seinem Haus in Wolfhagen ermordet worden war.
Baunatal erfolgreich beim Klimatest und Stadtradeln


Baunatal bleibt Spitzenreiter in Sachen Radverkehr: Beim ADFC-Klimatest 2024 wurde die Stadt erneut Spitzenreiter im Radverkehr und belegte zum vierten Mal Platz eins unter den teilnehmenden Städten bis 50.000 Einwohnern, verbesserte sich auf die Note 2,2 und wurde zudem als fahrradfreundlichste Stadt Hessens ausgezeichnet. Mitte Juni nahmen Erster Stadtrat Daniel Jung und Hartmut Wicke, Leiter der Radprojektgruppe, die Auszeichnung im Bundesverkehrsministerium in Berlin entgegen.
Ihre Liebe zum Fahrrad stellten die Baunataler auch beim Stadtradeln unter Beweis: Vom 25. Mai bis 14. Juni legten 527 aktive Radlerinnen und Radler 110.959,2 Kilometer zurück und vermieden so rund 18 Tonnen CO2. In 39 Teams sind sie somit während des Aktionszeitraums fast dreimal um die Erde gefahren. In der Wertung der Kommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 49.999 belegte Baunatal in Hessen Platz 14 von 158 Städten und Gemeinden, bundesweit reichte es zu Platz 278 von 1.305.
Juli 2025
Bildungsforum Baunatal meets Politik

Beim Netzwerktreffen des Bildungsforums Baunatal im Juli kamen über 90 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bildungseinrichtungen zusammen. Der Austausch stand im Zeichen der aktuellen Herausforderungen, vor denen Kinder, Jugendliche und Familien stehen und wie diesen gemeinsam begegnet werden kann.
An den Themeninseln wurde intensiv diskutiert. So ging es um die Zunahme psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, den steigenden Förderbedarf im schulischen wie außerschulischen Bereich sowie die Notwendigkeit, Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zwischen Familien und Fachkräften zu stärken.
Langenbergsporthalle nach Sanierung freigegeben

Die Langenbergsporthalle in Großenritte ist ein Hingucker: Nach umfangreicher Sanierung wurde sie für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben. Darüber freute sich besonders der Hauptnutzer, die GSV Eintracht Baunatal. In die Pläne für die Fassadengestaltung waren die Wünsche der Hallennutzer einbezogen worden.
Die rund 1,3 Millionen Euro teure Maßnahme umfasste die Erneuerung der Fassaden, energetische Verbesserungen sowie bauliche Instandsetzungen und wurde zu rd. 40 Prozent vom Bund gefördert. Die Halle ist jetzt moderner und energieeffizienter.