Logo Stadt BaunatalBaunataler Nachrichten

Sportstunde im Gemeinschaftshaus Guntershausen

Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte haben viel Spaß beim Bewegungsangebot

Was für ein Spaß: Robert, Jona, Lina, Timo, Timon, Greta und Lina (v.l.) haben ihren Spaß auf der Turnmattenrutsche. Übungsleiterin Gabriele Kober (l.) und Erzieherin Hiltrud Gothmann-Horn passen auf.

Was für ein Spaß: Robert, Jona, Lina, Timo, Timon, Greta und Lina (v.l.) haben ihren Spaß auf der Turnmattenrutsche. Übungsleiterin Gabriele Kober (l.) und Erzieherin Hiltrud Gothmann-Horn passen auf.

Die 2-jährige Lina ist die Jüngste unter den sieben Kindern der Kindertagesstätte, die einmal in der Woche in das Dorfgemeinschaftshaus Guntershausen gehen, um zu laufen, klettern, rutschen oder bei lustigen Kinderliedern mit gymnastischen Übungen in die Hocke gehen, aufspringen und die Arme in die Höhe reißen. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte profitieren wie die Kinder in allen Baunataler Einrichtungen von dem zusätzlichen Bewegungsangebot im Rahmen des pädagogischen Konzepts.

Wer die Guntershäuser erlebt, wie sie in den nebenan liegenden Gemeinschaftsraum flitzen, flink in die Sportsachen zeigen und es kaum abwarten können, durch den Raum zu rennen, spürt sogleich, dass sie viel Bewegung gewohnt sind.

„Hier merkt man schon, dass die Kinder in einem kleinen Ort aufwachsen, wo die Natur vor der Haustür liegt“, sagt Gabriele Kober, Abteilungsleiterin Turnen beim TSV Guntershausen und Kooperationspartnerin in der Kita, „das merke ich auch in Rengershausen, in denen ich zwei Gruppen betreue.“ Viele von den Kindern kennt sie auch vom Kinderturnen, das sie einmal in der Woche in der vereinseigenen Sporthalle in Guntershausen leitet. So war ursprünglich geplant, diese ebenfalls für das städtische Bewegungsangebot zu nutzen. „Das ist für uns sehr zeitaufwändig“, erzählt Erzieherin Hiltrud Gothmann-Horn, „der Weg dorthin bedeutet für uns einen richtigen Ausflug.“ So wird eben in der Ausweichstätte improvisiert. Die Kinder können auf Stühle klettern, Tische erklimmen oder darunter hindurch kriechen. Die Turnmatte wird als Rutsche umfunktioniert oder mit Bällen ein Geschicklichkeits-Parcours durchlaufen.

Eigentlich ist das Bewegungsangebot für Kinder ab drei Jahren gedacht. Dennoch darf die 2-jährige Lina schon mitmachen - und sie ist mit Eifer dabei. „Das hat noch den positiven Effekt auf das soziale Verhalten der Größeren, die lernen, Rücksicht zu nehmen“, weiß Hiltrud Gothmann-Horn aus Erfahrung. Jeden Mittwoch ist übrigens abwechselnd Wald- oder Sporttag mit allen 20 Kindern. Dann geht es in die Natur oder die Sporthalle, in der dann auch Barren, Sprossenwand, Trampolin und Co. genügend in Anspruch genommen werden. 

Hintergrund

Das Pädagogische Konzept für die städtischen Kindertagesstätten beinhaltet mehrere Bausteine:

  • Sprachliche Förderung von Migrantenkindern
  • Zusätzliche Bewegung im ersten Kindergartenjahr
  • Zusätzliches musikalisches Angebot für Kinder im zweiten Kindergartenjahr
  • Sprache hören lernen - Das Würzburger Trainingsprogramm für das letzte Kindergartenjahr
  • Computerarbeit in den Kinderhorten