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Projektgruppe Radwege

Sitzung der Projektgruppe Radwege im Baunataler Rathaus

Hielten Rückschau (v.l.): Koordinator Lars Geßner, Radwegebeauftragter Ingo Koch, Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz, Fachbereichsleiter Bernd Kühne und Joachim Otto (Uni Kassel).

Hielten Rückschau (v.l.): Koordinator Lars Geßner, Radwegebeauftragter Ingo Koch, Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz, Fachbereichsleiter Bernd Kühne und Joachim Otto (Uni Kassel).

Dass man in Baunatal die Anregungen der Radfahrer nicht nur ernst nimmt, sondern sie auch bei der Umsetzungen der vielen Maßnahmen berücksichtigt, wurde vergangenen Mittwoch wieder einmal deutlich. Im Beisein des Bürgermeisters Manfred Schaub, Erster Stadträtin Silke Engler-Kurz und Koordinator Lars Geßner, traf sich die Projektgruppe “Radwege” zu Ausblick und Rückblick. Der Einladung folgten neben den Mitgliedern der Projektgruppe auch Joachim Otto von der Universität Kassel, der mit Studenten des Fachbereichs Stadt- und Regionalplanung Untersuchungen organisiert hatte.

Rückblick auf 2009

Bei der Präsentation der Ergebnisse blickten Lars Geßner, und Baunatals Radwegebeauftragter Ingo Koch,auf Umsetzungen wie den neuen Radweg an der Elgershäuser Straße zurück. Dieser war sehr zügig innerhalb weniger Wochen ab Höhe Karlshof bis Bahnübergang am Trineweg entstanden.

Eine weitere Maßnahme, die in 2009 große Beachtung erfuhr, war das sanierte Teilstück des Hessencouriers. Das 550 Meter lange Teilstück des regionalen Radwegs des Landkreises Kassel zwischen den Gemarkungen Baunatal und Schauenburg wurde auf einer Breite von drei Metern mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Sowohl die Vertreter der Stadt als auch die Teilnehmer der Projektgruppe begrüßten diese Maßnahme nachdrücklich, bringt sie doch eine erhebliche Steigerung der Verkehrssicherheit mit sich. Dass für die Kosten in Höhe von 58.000 Euro die Stadt Baunatal gegenüber der Gemeinde Schauenburg in Vorkasse getreten ist und dass Landeszuschüsse flossen, unterstreicht noch einmal die Priorität, die der Radsport und die Sicherheit seiner Ausübung genießen.

Eine weitere Optimierung stellte in 2009 die Anbringung von 22 Haltegriffen an elf Ampeln dar. Diese sind bei Rotphasen eine deutliche Erleichterung für die Radfahrer, da ein Absteigen vom Sattel nun nicht mehr notwendig ist.

Ausblick auf 2010

Diskussionsbedarf gab es beim Ausblick auf die noch bevorstehende Baumaßnahme auf dem R1. Dieser ist in seinem jetzigen Verlauf optimierbar: Da die erhebliche Steigerung der Verkehrssicherheit durch den Umbau nicht von der Hand zu weisen ist und die Strecke zudem eher an Attraktivität gewinnen als verlieren wird, soll die Maßnahme 2010 angegangen werden.

Als weitere bevorstehende Maßnahmen wurden der Radweg Marburger Straße und die Querungshilfe über die K 22 am Verkehrsübungsplatz vorgestellt. Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Treffens. Dass überhaupt Abstimmungen wie diese stattfänden, sei schließlich keine Selbstverständlichkeit, war die Rückmeldung.