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Das war alles andere als ein stärkerer Wind, der am Sonntag durch die Region gefegt ist. In Baunatal hat Sturmtief Xynthia für elf größere Einsätze der Freiwilligen gesorgt, bei denen umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten. In allen Stadtteilen außer Hertingshausen und Rengershausen riefen die Alarmsirenen die Feuerwehrkameraden zum Einsatz.
Neben mehreren kleineren Einsätzen, bei denen es sich um Bäume auf Privatgrundstücken bzw. dem Hessenforst handelte, wurde in der Hessenbergstraße eine etwa 30 Meter lange Erle zersägt. Die Krone des Baumes war auf einen Wintergarten im Fliederweg gefallen, wobei die Dachfläche stark beschädigt wurde, die abschließend mit Planen abgedeckt wurde. Wegen der Gefahr weiterer umstürzender Bäume wurde die Hessenbergstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt.
In Altenbauna stürzten nicht nur Bäume auf die Straße, sondern auch ein Werbeschild in der Ulmenstraße. An der Überlandleitung an der Fuldabrücke in Guntershausen war ein Baum in die Stromleitung der e.on gestürzt. Zur Beseitigung des Schadens kam eine Drehleiter zum Einsatz, damit zunächst die Krone entfernt werden konnte.
Die bei starkem Sturm umgestürzten Bäume sind wieder einmal ein Beweis, dass die regelmäßige Kontrolle des Baumbestands durch die Mitarbeiter des Baubetriebshofes zwingend erforderlich ist. So ist es oft unabänderlich, aus Sicherheitsgründen nicht mehr standfeste oder kranke Bäume zu entfernen.
Die Naturschützer dürfen aber beruhigt sein: Für jeden gefällten Baum wird ein neuer gepflanzt. Nicht immer an der gleichen Stelle, aber stets im Stadtgebiet. Denn nicht ohne Grund wird Baunatal auch die „Stadt im Grünen“ genannt.