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Er kann auf viele Jahre wohltätige Arbeit zurückblicken. Sein Name wird immer wieder mit der Hilfe für behinderte und Not leidende Menschen in Verbindung gebracht. Aus der von ihm ins Leben gerufenen "Aktion für Behinderte in Hessen" wurde die größte nicht staatliche Behindertenhilfe in Hessen. Mitte Januar Woche feierte Oberst a. D. Karl Heinz Jörgens nun seinen 90. Geburtstag. Dazu arrangierte seine Frau Margarethe eine Feier im Kreise seiner Familie in Stadtallendorf. Natürlich durfte dabei auch ein Ständchen vom Heeres-Musikkorps der Bundeswehr nicht fehlen.
Bürgermeister Manfred Schaub gratulierte dem sozial engagiertem Jubilar und überbrachte Geschenke und Grüße der Stadt Baunatal und des Landes Hessens. Besondere Würdigung erfuhr dabei natürlich sein soziales Engagement.
Bereits 1974 gründete Jörgens das erste von heute sieben Kuratorien in Hessen. Seither kamen annähernd elf Millionen Euro Spenden für Behinderte zusammen. Auch wenn Jörgens sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an der aktiven Arbeit beteiligen kann, stimmt er Bürgermeister Manfred Schaub zu, wenn dieser sagt: "Die von Ihnen ins Leben gerufenen Organisationen wirken weiter." Auch seine Ehefrau Margarethe unterstützt Jörgens liebevoll und engagiert sich ebenfalls in der Hilfe für behinderte Menschen, indem sie die Musikgruppe "MoMu's" der Musikschule Baunatal leitet.
Bevor Jörgens sein erstes Kuratorium gründete, war er bereits beim Roten Kreuz tätig und kümmerte sich um Not leidende und benachteiligte Menschen. 1953 ging der gelernte Pyrotechnik-Ingenieur zur Bundeswehr. Bis zur Pensionierung in 1980 war Jörgens als Brigadegeneral stellvertretender Kommandeur der früheren 2. Panzergrenadierdivision und als Chef der Divisionstruppen in Kassel beim Bund tätig. Für sein Engagement im karikativen Bereich bekam er jede Menge Unterstützung seiner Soldaten.