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"Gelungen" nannte Rüdiger Albrecht, Projektgruppenleiter des Kasseler Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) die Kreisstraße 22 nach dem Umbau bei der Einweihung vergangene Woche. Die Straße passe sich harmonisch in die Landschaft ein, fügte er hinzu. Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz freute sich sehr, dass die Straße, die eine wichtige Verbindung in der Stadt ist, nun fertig gestellt sei und bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kassel. Denn Baunatal erneuerte im Rahmen der Straßenbaumaßnahme des Kreises auch einen Teil der Gehwege am Ortseingang. Sie betonte außerdem, dass sie sich ganz besonders freue, dass die Ausgleichsmaßnahme - das Quellbiotop - in der Stadt geblieben sei.
Das Wasser im Quellbereich in der Nähe des Pfarrholzes auf der Höhe des Verkehrsübungsplatzes wird in ein neu entstehendes Quellbiotop geleitet und von dort weiter in den Pilgerbach. Außerdem werden entlang der K22 zehn Alleebäume gepflanzt. Für den Umbau der K22 wurden 1,6 Millionen Euro investiert. Davon kommen rund 1 Millionen aus Zuschüssen des Landes und des Bundes, rund 600.000 Euro werden vom Landkreis gedeckt. "Ich bin sehr glücklich, dass die Baumaßnahme innerhalb so kurzer Zeit abgewickelt werden konnte", erklärte Landrat Uwe Schmidt.
Durch die zügige Arbeit aller Beteiligten konnte der Umbau der Straße bereits Ende letzten Jahres, anstatt wie ursprünglich vorgesehen, Ostern dieses Jahres, abgeschlossen werden. Die Restarbeiten werden je nach Witterung im Frühjahr ausgeführt. Die Kreisstraße habe eine hohe verkehrliche Bedeutung nicht nur für die Baunataler Bürger, so der Landrat. "Bedingt durch die mittelbare Anbindung an das VW-Werk und als Verbindung zu den Einkaufszentren in Hertingshausen und Edermünde fahren rund 3.715 Fahrzeuge täglich auf diesem Straßenabschnitt."