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26.08.2011
Es gibt doch nichts schöneres, als ein kleines, feines Abendessen im eigenen Heim, mit netten Gästen und gutem Wein. Was aber, wenn der Hauptgast der zukünftige Chef ist, der sich ein genaues Bild des Bewerbers machen will? Was, wenn just an diesem Tag ein Wasserschaden in der Wohnung auftritt? Und was, wenn ein übereifriger Nachbar den Ort des Geschehens partout nicht mehr verlassen will? Gérard kann sich vor Turbulenzen kaum mehr retten. Nach drei Jahren der Arbeitslosigkeit hat er endlich wieder einen guten Job in Aussicht – nur dieses eine Essen gilt es noch zu meistern. Es winkt schon das neue Leben und auch seine Frau Colette ist überglücklich. Bis sie erfährt, dass die Einladung bereits für den nächsten Abend geplant ist. Wie soll man sich vor dem zukünftigen Vorgesetzten präsentieren, was servieren und worüber Konversation halten? Vielleicht weiß der Nachbar Alexandre Abhilfe, seines Zeichens professioneller Image-Berater. Dieser aber wittert in allem eine Falle: Mangelnde Kochkünste, die falschen Gemälde, die Gläser, das Aquarium und die Spielzeug-eisenbahn - alles muss umorganisiert werden.
Aber das wird ja wohl hinzukriegen sein. Ist ja nur ein einfaches Abendessen und so was ist schließlich Routine…oder? Bei der Konstruktion des Plots für ‚Der Gast’ fragte der Autor David Pharao den Personalleiter einer großen französischen Firma, was für ihn die ultimative Situation für ein Vorstellungsgespräch sei. Ein Abendessen in der Wohnung des Bewerbers, war die Antwort. Denn in einer solchen Situation müsse man sich zwangsweise offenbaren und Täuschungen seien absolut ausgeschlossen. Pharao begann seine Karriere als Schauspieler, wechselte anschließend zur Regie und schrieb Theaterstücke und Fernseh-Sitcoms. Er ist ein bekennender Chaplin-Fan: „Ich war 16, als ich eine Neufassung von ‚Modern Times’ sah, und fast geschockt über die tausend Zuschauer, die sich im Kino vor Lachen bogen.“ Diese Faszination war die Grundlage für seine Stücke.
Auf den Bühnen Frankreichs war die Komödie „Der Gast“ ein großer Erfolg und wurde 2007 mit Daniel Auteuil in der Rolle des arbeitslosen Gérard verfilmt.
„Ein handfest konstruierter Plot mit viel Situationskomik und einer unerwarteten Schlusspointe.“ (Wiener Zeitung)
„Mit ‚Der Gast’ hat der französische Autor David Pharao eine köstliche Farce über Spießertum und Arbeitskampf, über kleine Leute und große Sorgen geschrieben. Sozialkritik inklusive.“ (Kurier)
Oscar - Verleihung: Die Nacht der Nächte im Filmgeschäft! Alljährlich fiebern Emily und Henry diesem Ereignis entgegen. Seit Jahrzehnten sind die beiden Schauspieler ein Ehepaar, aber Routine gibt es in ihrer Beziehung nicht. Sie überbieten sich in Schlagfertigkeit. Gegenseitige Sticheleien sind ihre Methode, sich geistig fit zu halten.
Und der mal fröhliche, mal böse Sarkasmus, mit dem sie über Kollegen herziehen, hat es in sich! Die schnellen Erfolge heutzutage sind kümmerlich gegen den anhaltenden Glanz ihrer Popularität! Jeff, der junge Mann von „Essen auf Rädern“, kommt jederzeit gerne zu ihnen. Das Flair der Traumwelt von Theater und Film zieht ihn magisch an. Darüber hinaus hat er auch noch ein persönliches Interesse an ihnen... Der Abend naht, der rote Teppich ist ausgerollt. Heute haben die beiden Künstler die Chance, den Oscar für ihr Lebenswerk zu bekommen. Das Publikum kann sich auf einen Festakt voller Überraschungen freuen!
Der amerikanische Präsident kämpft um seine Wiederwahl. Umfragewerte und Haushaltszahlen sind im Keller, die Bilanz der ersten Amtszeit ist mehr als miserabel. Zusammen mit seinem Staatssekretär setzt der Präsident alle Hebel der Korruption in Bewegung, um für den Endspurt seines Wahlkampfs genug Geld zusammen zu bekommen.
So soll der Verband der Truthahnzüchter, der dem Weißen Haus alljährlich zu Thanksgiving einen Truthahn zum Zwecke der rituellen Begnadigung zur Verfügung stellt, für diese PR-Aktion mehr zahlen als bisher und winkt entrüstet ab. Auch mit der Schweinefleisch- und Thunfischlobby ist kein Geschäft zu machen, und so ruht alle Hoffnung auf der Macht des Wortes: Die brillante Redenschreiberin des Präsidenten könnte die alles entscheidende Ansprache entwerfen, doch sie fordert dafür einen hohen Preis.
Als nun auch noch der Indianerhäuptling Dwight Grackle voller Rachedurst ins Oval Office eindringt, ist das Chaos perfekt…
Mamet entlarvt hier am Beispiel US-amerikanischer Innenpolitik Winkelzüge und Finten, wie sie überall – vom kleinsten Gemeinderat bis hinauf in den Berliner Reichstag – gang und gäbe sind.
Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. So auch der Staat. So auch in November. Denn was wir immer geahnt haben, seit Nixon mit Kissinger zum Beten auf die Knie gesunken ist, um gleich darauf in wüsteste Flüche zu verfallen: Das Weiße Haus ist auch nur eine Pension Schöller. Und jedes Irrenhaus ist, wie wir seit Peter Weiss wissen, auch zeichenhaft, allegorisch zu lesen. Und jede Farce sowieso.
Ein gemeingefährlicher Berufskiller, der vom Hotelfenster aus einen Kronzeugen erschießen soll und ein von seiner Frau verlassener, verzweifelter Ehemann werden irrtümlich im selben Hotelzimmer einquartiert - doch keiner will es verlassen. So beginnt diese rasante Komödie, in der zwei Männer auf groteske Weise um ein gemietetes Zimmer rangeln - ein ungleiches Paar, das immer wieder in turbulente Situationen gerät, die komischer nicht sein können. Vebers Komödie - ein Welterfolg:
die Verfilmungen mit Lino Ventura und Jacques Brel sowie mit Walter Matthau und Jack Lemmon machen dieses Stück zum Dauerbrenner; nach der deutschsprachigen Erstaufführung 1971 in der Komödie am Kurfürstendamm kehrt "Die Nervensäge" in der Regie von Jürgen Wölffer nun an den Kurfürstendamm zurück.ödie, sondern vor allem eine Paraderolle für Anita Kupsch!
Viktor und Hilary führen seit Jahren eine glückliche, unbeschwerte Ehe. Sie achten und lieben einander, und sie wohnen in einem Schloss. Eines Tages jedoch besucht der charmante Charles das Schloss als Tourist, und Hilary verliebt sich Hals über Kopf in den draufgängerischen Fremden. Weiter als bis zu einem Kuss haben die Verführungskünste des attraktiven Amerikaners noch nicht geführt, als Hilarys Mann, der die Sache zunächst mit vornehm-britischer Diskretion übergehen wollte, beschließt, seine Gattin mit allen Mitteln zurück zu erobern.
Zusammen mit Hattie, einer Freundin seiner Frau, lässt Victor nichts unversucht, Hilary davon zu überzeugen, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns auch nicht grüner ist. Dabei begibt er sich – auch mit Hilfe seines alten Butlers - auf gefährliches Terrain und beschwört derart haarsträubende Situationen herauf, dass das Publikum auf dem Weg zum unvermeidlichen Happy End aus dem Lachen nicht heraus kommt.
Die erfolgreiche britische Filmkomödie The Grass Is Greener (Vor Hausfreunden wird gewarnt) aus dem Jahr 1960 mit Cary Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum und Jean Simmons basiert auf diesem Theaterstück von Hugh und Margaret Williams und hat seitdem Millionen von Kino- und Theaterbesuchern die Lachtränen in die Augen getrieben.
Anna, Haushälterin bei Bernard und Claudine, ist eine wahre "Perle" : geschäftstüchtig, gewitzt, eher katholisch, mit einem Hang zum Calvados und anderen geistigen Getränken. Als ihre Herrschaften Bernard und Claudine Bonhomme einen Kurzurlaub ankündigen und sie die Gelegenheit erhält, völlig kostenlos zu ihrem kranken Vater zu reisen, spart sie sich lieber ihr Reisegeld, um die "sturmfreie Bude" zu genießen.
Doch alles kommt anders, denn auf einmal taucht ein etwas furchtsamer Boxer auf und auch sonst scheint sich das Haus wieder mit Menschen zu füllen... Es folgt ein humorvolles Durcheinander, doch Anna weiß geschickt mit Irrungen und Wirrungen umzugehen und kann durch ihren Witz und Einfallsreichtum das Schlimmste verhindern... "Die Perle Anna" ist nicht nur eine turbulente Komödie, sondern vor allem eine Paraderolle für Anita Kupsch!