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24.08.2011
Nach den beiden Erfolgsprogrammen „Voll im Soll“ und „Spitzenreiter“ legt HG.Butzko, Gast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Erfinder des „Kumpel-Kabaretts“ (u.a. Deutscher Kabarettpreis) jetzt sein neustes Solo vor. Ausgangspunkt ist der legendäre Satz des Fußballspielers George Best, der mal sagte: „Das meiste Geld hab ich für Frauen und Autos ausgegeben. Den Rest hab ich verjubelt.“ Und schaut man sich um in der Welt, gewinnt man den Eindruck, als hätte diese Philosophie inzwischen Denken und Handeln in Politik und Wirtschaft komplett übernommen, ganz so, als regiert das Motto: „Lieber zu früh gefreut, als zuletzt gelacht.“ Also schickt HG.Butzko sich mal wieder an, mit dem herzhaft-rauhen Charme des Ruhrgebiets zu allem und jedem seine Meinung zu äußern, als stünde man neben ihm an der Theke, und hört ihm dabei zu, wie er die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.
Zitat: „Mein Opa hat mir damals beigebracht: Man soll das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor man ihn erlegt hat. Und Bäume wachsen nicht in den Himmel. Auf gut Deutsch: Mit Einnahmen kalkulieren, die noch nicht aufm Konto sind, funktioniert nur, wenn man so doof ist und Wachstum für unendlich hält. e unsere derzeitige Wirtschaftspolitik auch präzise auf den Punkt gebracht.“
So gelingt HG. Butzko das seltene Kunststück, einem Publikum aus dem Herzen zu sprechen, denn Butzkos Intellekt kommt aus dem Bauch und geht in den Kopf. Er verbindet das Politische und das Private, den Alltag und den Bundestag, die große Welt und den kleinen Geist. Mit einer einzigartigen Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang, brutal witzig und bisweilen besinnlich entdeckt HG.Butzko die Bösartigkeiten aus heiterem Himmel, und das Komische in den Katastrophen des Lebens. Ein Fest der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Herzerfrischend. Bewußtseinser-Heiternd. Oder wie es mal ein Zuschauer formulierte: “Wir haben Tränen gelacht über lauter traurige Dinge. Das hilft uns, den Mist zu ertragen.” www.hgbutzko.de
Eheprobleme im Hause Braun! Frieda zieht die Konsequenzen und verlässt Erwin. Doch leise Zweifel bleiben: Haben nicht alle Männer ihre Macken? Zum Beispiel Heinz, der seine Frau Renate keinen Kuchen mehr backen lässt. Oder Franz, der nur Fußball im Kopf hat.
Natürlich kriegen auch die Frauen ihr Fett weg: „Unser“ Mia mit ihrem Putzfimmel, Fine mit ihrer Vorliebe für die königliche Camilla und die ängstliche Thekla. Es gibt auch Tipps für Menschen, die nicht im Sauerland geboren sind: Womit muss man rechnen, wenn man auf einer Sauerländer Polterhochzeit „Schiertekes Wilbrecht“ in die Klauen gerät? Welche Gefahren lauern beim Wandern? Warum hat das Sauerland in Köln neuerdings einen so guten Ruf?
Ein Kritiker schrieb: „Oft ist es nur ein kleiner Schritt von der Normalität zum Skurrilen (…) – wo wüsste man das besser als im Sauerland? Auch Frieda weiß es. Und sie kann dieses Wissen auf der Kabarett-Bühne meisterhaft umsetzen.“
Irgendwann, meist so um den 31.12. ist es vorüber - das Jahr. Da fehlt nur noch eins – die Bilanz: Giesekings Jahresrückblick - Ab dafür! Jeweils im Dezember, Januar und Februar ist Bernd Gieseking mit diesem Programm auf Tour. Giesekings satirischer Rückblick ist inzwischen eine jährliche Institution vor ausverkauften Häusern.
Zwischen Nordsee und Alpenrand begeben sich die Zuschauer auf einen Gang durch das Jahr. Eine rasante Achterbahnfahrt durch das abgelaufene Jahr.
Immer wieder gibt die Tagespresse Stichworte für Sprachwitz, Komik und Satire, groteske Logik und verspielten Unsinn. Gieseking legt den Spülgang ein, mal böse, mal verschmitzt: Politik zwischen Blamagen und Barzahlung, Persönliches und Persönlichstes, Tagebuchaufzeichnungen, Kurzmeldungen und der tägliche Irrsinn werden von Gieseking in atemberaubendem Tempo noch einmal in Erinnerung gebracht. Und vom Publikum verlacht! Ab dafür! www.bernd-gieseking.de
Kabarett ist unanständig. Denn es bedeutet sich in aller Öffentlichkeit über sein Personal lustig zu machen. So etwas tut man nicht. Max Uthoff weiß das. Er tut es trotzdem. Max Uthoff ist oben. Als Mann, Weißer, Westeuropäer. Da heißt es, die Pfründe zu sichern gegen die Hungrigen, die ihr Stück vom Kuchen abhaben wollen: Migranten, Arme, Frauen.Und so ruft man Ihnen zu: Das Leben ist kein Wunschkonzert! Eher eins von Rammstein. Zu teuer, schlecht im Geschmack, das Böse anbetend.
Die gute Nachricht lautet: Wir Deutschen haben auch anständig bezahlte Leiharbeiter: Politiker. Wir leihen ihnen die Arbeit, von der wir ahnen, dass sie zu schmutzig ist um sie selbst zu machen. Das ist gut so, denn für eine gerechtere Weltordnung haben wir selbst keine Zeit. Hereinspaziert, meine Damen und Herren, in das Panoptikum des alltäglichen Wahnsinns. Zehnte nach einem starken Führer sehnt.
Und das trotz Roland Pofalla. Lassen Sie sich verunsichern durch ein Programm, dass sich den wichtigsten Fragen wie immer verweigert: Ist die Justiz nur eine Freisprechanlage der Mächtigen? Was wächst von unten: Stalaktiten oder Antisemiten? Und wenn deutsche Eltern ein kluges Kind wollen, müssen sie dann eins aus Südkorea adoptieren? www.maxuthoff.de
Sind Politiker Menschen? Gibt es den Außenminister wirklich? Sitzt wenigstens ein Homo sapiens im Fernsehen? Oder sind es doch nur unerfreuliche Reihen aus Nullen und Einsen und Nullen und Einsen, die täglich auf uns treffen, uns, erfreuliche Reihen aus Phosphorsäureestern, Kopfweh und gekühlten Getränken?
Wenn ja, was unterscheidet Politik dann von jenen Freunden, die wir nur aus den Achselhöhlen des Internets kennen, auch Nullen und Einsen und Nullen und Einsen, aber wer versteht schon Computersprache?
10010101101011 – ist das ein Staatsekretär oder Margit aus dem Dermatologen-Forum oder die CD-Box ‚Partykracher’? Oder mischt längst der ein oder andere Diktator auf Facebook mit, unter lustigen Namen, als ‚Lukas Schenksdir’ oder ‚Kim as you are’, Single, weiblich, kocht gern? Kann man das überhaupt beantworten? Oder wird hier nur gefragt, weil Kabarett angekündigt werden soll?
Was hat Mathias Tretter damit zu tun, einer, der weder postet noch twittert noch ‚Cats that look like Hitler’ kannte, und sein Verhältnis zur Elektrizität nie geklärt hat? eigentlich - gebrauchsferne Gegenstände, die von Einsen an Nullen verliehen werden, oder umgekehrt? Was ist die Lösung? Keine Fragen, keine Lügen. Irrelevante Fragen. Selbst wenn Politiker Realität sind, sehen wir sie alle bei Maybrit Illner; und die kann nicht ganz echt ein, sonst wären wir nicht ihr Freund geworden. http://www.mathiastretter.de/