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Städtepartnerschaften

Die Hauptaufgabe der Städtepartnerschaften ist es, den Gedanken der Völkerverständigung, der europäischen Vereinigung sowie die persönlichen städtepartnerschaftlichen Beziehungen zu fördern und mit Leben zu füllen. Vorherrschenden Aufgaben sollen dabei die Förderung der Beziehungen von Familie zu Familie sowie die Förderung von Jugendbegegnungen sein. (Beispiel siehe Jugendbegegnung zur Documenta-Sommer)

Städtepartnerschaften bestehen aus einer Fülle individueller Kontakte, Begegnungen, Bekanntschaften und Freundschaften und führen zu einem besseren Verständnis der Menschen in anderen europäischen Ländern. Die Stadt Baunatal hat vier Partnerstädte, die hier kurz vorgestellt werden sollen. Die Stadt organisiert und unterstützt in besonderer Weise die Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaften.

Ihre Ansprechpartnerin im Rathaus ist:

Stadtverwaltung Baunatal
Fachbereich Sport, Kultur, Jugend und Senioren
Heike Peist
Marktplatz 14
34225 Baunatal

Tel. 0561/4992-274
Fax 0561/4992-300
Email: kultur@stadt-baunatal.de

 

Partnerstadt Vire

Stadtwappen von Vire

Mit der französischen Stadt Vire besteht sei dem 16. Oktober 1983 eine Städtepartnerschaft. Vire (16.000 Einwohner) liegt im Herzen der Normandie (Departement Calvados) und ist 950 km von Baunatal entfernt.

Vire, schon seit 700 befestigt, erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte verliehen. Das Wahrzeichen der Stadt, der Uhrturm „Tour Horloge“, stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist die wichtigste Einganstür zur Altstadt.

Als Symbol für den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zu 90 % zerstörten Stadt ist die Kirche „Notre Dame“ zu nennen. Der Anfang des Baus stammt aus dem 13. Jahrhundert (Frühgotik). In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kirche im gotischen Stil erweitert und sie ist nach dem Wiederaufbau im Jahr 1948 als eines der schönsten Kulturdenkmäler der Stadt anzusehen.

Den kulturellen Mittelpunkt bildet das 1996 im sehr modernen Baustil errichtete Theater.

Die nähere waldreiche Umgebung mit dem künstlich angelegtem Dathee See bietet zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten und machen Vire zu einer Ferienstadt auf dem Lande.

Weitere interessante Informationen zur Städtepartnerschaft mit Vire finden sie unter www.regiowiki.hna.de

Kontaktadressen

Bürgermeister Monsieur Jean-Yves Cousin
Hotel de Ville de Vire
B.P. 76
14501 Vire Cedex/Frankreich

Tel: 0033/231666000 od. 231666029
Fax: 0033/231673736

Internet: www.vire.com

Président de l´Association de Jumelage
Mr. Jean-Marc Chauvin
687 Avenue de la Gare
14500 Vire
Tel: 0033 / 02.31.68.13.65

Fotos von Vire

Partnerstadt Sangerhausen

Stadtwappen von Sangerhausen

Am 30. Juni 1990 wurde die Partnerschaft mit der Stadt Sangerhausen begründet. Heute ist Sangerhausen eine Kreisstadt im Bundesland Sachsen-Anhalt mit ca. 31.000 Einwohnern. Die mehr als tausendjährige Berg- und Rosenstadt liegt an den Berghängen des Südharzes, die hier den nördlichen Abschluss der Goldenen Aue bilden.

Der Ort ist eine fränkische Gründung aus dem 6. Jahrhundert. Archäologische Funde belegen, dass es hier schon während der Jungsteinzeit (4500-1700 v.u.Z.) Besiedlungen gab.

Der Name Sangerhausen deutet darauf hin, dass die Siedler den Wald durch Absengen rodeten. „Sangerhusen“ wird erstmals im Urkundenverzeichnis des Klosters Fulda, zwischen den Jahren 780 und 802 genannt. Im Zehntregister des Klosters Hersfeld wird Sangerhausen in der Mitte des 9. Jahrhunderts erwähnt. Die erste datierte Urkunde, in der „Sangirhusen“ genannt wird, stammt von Kaiser Otto III. und wurde am 4. Oktober 991 unterzeichnet. Um 1194 erhielt Sangerhausen wahrscheinlich das Stadtrecht. 1247 fiel Sangerhausen an die Wettiner Markgrafen von Meißen, die den Ort vergrößerten und als Grenzfeste ausbauten. In den nächsten Jahrhunderten war die Stadt verschiedenen Herren verpflichtet, wie den Markgrafen von Brandenburg, den Herzögen von Braunschweig und dem Herzogtum Weißenfels. Bereits im 13. Jahrhundert begann die planmäßige Erweiterung der Stadt nach Westen. Der Baubestand in der Altstadt ist in großen Teilen geschlossen aus dem 15.-18. Jahrhundert erhalten. Der inzwischen unter Denkmalschutz stehende Stadtkern mit Göpenstraße, Kornmarkt, dem Markt mit Renaissance-Rathaus und Patrizierhäusern zeigt nahezu unverändert die historische Stadtentwicklung.

Rosarium

Mehr als 120.000 Besucher bewundern jährlich die duftenden Schönheiten im einzigartigen Europa-Rosarium. Der Rosenpark wurde 1903 eröffnet und bietet mittlerweile mehr als 8.000 Rosensorten und -arten auf einer Fläche von 12,5 ha zur Besichtigung an. Bei Rosenfreunden und Naturliebhabern in aller Welt ist das Rosarium bekannt. Jedes Jahr Ende Mai beginnen die Wildrosen zu blühen, Mitte Juni folgen die Beetrosen und von Ende Juni bis Anfang Juli stehen die Park- und Kletterrosenpyramiden in voller Blüte. Attraktionen wie die „Schwarze Rose“, alte Moosrosen und die kleinsten Rosen der Welt findet man in dieser in mühevoller jahrzehntelanger Kleinarbeit angelegten Sammlung. Seit 1991 wird für eine „Regierungszeit“ von 2 Jahren die Rosenkönigin gekürt. Kultureller Höhepunkt ist stets das Berg- und Rosenfest, das alljährlich am letzten Wochenende im Juni Tausende Besucher anzieht.

Weitere interessante Informationen zur Städtepartnerschaft mit Sangerhausen finden sie unter www.regiowiki.hna.de

Kontaktadressen

Oberbürgermeister Fritz-Dieter Kupfernagel

Ansprechpartnerin:
Markt 1 Frau Marina Becker
06526 Sangerhausen Rathaus
Tel: 03464 / 565 0 Tel: 03464 / 565.226
Fax: 03464 / 565.270
Homepage: www.sangerhausen.de

Rosenstadt Sangerhausen GmbH Tourist-Information
Markt 18
06526 Sangerhausen
Tel. 00 49 (0) 34 64 - 1 94 33
Fax 00 49 (0) 34 64 - 51 53 36
Email: info@sangerhausen-tourist.de

Partnerstadt San Sebastian de Los Reyes

Logo von San Sebastian de los Reyes Am 28. August 1990 begründete Baunatal mit der spanischen Stadt San Sebastián de los Reyes (Sanse) eine Städtepartnerschaft.

San Sebanstián des los Reyes mit 60.000 Einwohnern liegt 2 000 km von Baunatal entfernt. Die Lage im Norden der Hauptstadt Madrid und die guten Verkehrsanbindungen machen die Stadt zu einem begehrten Standort für Industrie-, Technologie- und Dienstleistungsbetriebe.

Die Bewahrung alter Traditionen geben der über 500 Jahre alten Stadt ihre kulturelle Identität. Dazu gehört auch das bekannte Fest zu Ehren des Christo de los Remedios, von dem es schon Zeugnisse aus dem 16. Jahrhundert gibt.

Steineichenwälder und Auenlandschaften prägen die Umgebung der Stadt. Der Steineichenwald im Naturpark „La Dehesa Boyal“ ist von großer ökologischer Bedeutung und ein typisches Beispiel mediterraner Bewaldung.

Weitere interessante Informationen zur Städtepartnerschaft mit San Sebanstián des los Reyes finden sie unter www.regiowiki.hna.de

Kontaktadressen

Bürgermeister
Manuel Angel Fernandez Mateo
Plaza de la Constitucion 1
28700 San Sebastián de los Reyes (Madrid) / Spanien

Tel: 003491/6597100
Fax: 003491/6545848
Internet: www.ssreyes.org

Vorsitzender des Partnerschaftsvereins
José Pey Casanovas
c / Villagolf, 5
28707 S.S. de los Reyes - Madrid / Spanien

Ansprechpartner:
Daniel Löwinger (deutschsprachig)
Tel: 003491/6588992
Fax: 003491/6545581

Partnerstadt Vrchlabi

Stadtwappen von Vrchlabi

Am 22. Juni 1991 wurde die Partnerschaft mit der Vrchlabi begründet. Die Stadt liegt 570 km von Baunatal entfernt und hat 15.000 Einwohner.

Vrchlabí ist das Eingangstor zum Riesengebirge und liegt im Tal der Elbe am Fuß der Berge „Předni Žalý und Jankův kopec“ in 484 m Höhe. Der Ort entstand wahrscheinlich im 13. Jahrhundert, zur Zeit der Kolonisation des Grenzgebietes des Böhmischen Reiches.

Im Jahre 1533 erteilte ihm der König Ferdinand I. die Rechte einer Bergstadt. Während der Herrschaft von Wallensteins entstanden hier Eisenhütten. Bergbau und Hüttenwesen fanden ihr Ende im 18. Jahrhundert, danach entwickelten sich das Tuchmacherhandwerk und weitere Handwerke.

Unter den Baudenkmälern sei das Renaissanceschloss im Stadtzentrum genannt, das von einem Schlosspark (angelegt im ersten Drittel des 19. Jahrhundert) umgeben ist. In dem Schlossgebäude mit vier achteckigen Türmen befindet sich eine große Halle mit Wandmalereien, die Bärenjagden im Riesengebirge darstellen. Im Rittersaal steht ein Fayenceofen aus dem Jahre 1545, dessen Kacheln Reliefs mit bunten Motiven aus dem Alten und dem Neuen Testament tragen. Im Kloster befindet sich das Heimatmuseum. Das Stadtzentrum mit seinem historischen Rathaus wurde in den letzten Jahren rekonstruiert und durch ein modernes, der Stadtarchitektur angepasstes Einkaufszentrum ergänzt.

Skisport in Vrchlabí

In Vrchlabí findet man drei Möglichkeiten für Abfahrtssportler. Nahe dem Zentrum befindet sich das günstig (direkt neben der neuen Hauptverbindung nach Spindlermühle) gelegene Skiareal „Kněžický vrch“ mit 2 Skiliften (800 m und 200 m). Die Abfahrtspisten sind vorwiegend mittleren und leichten Schwierigkeitsgrades. Im zweiten Skiareal „Bubákov“ im oberen Teil von Vrchlabí sind kürzere, für Kinder und Anfänger geeignete Lifte gelegen.

Im Sportareal „Herlíkovice-Žalý“ an der Ausfahrt nach Spindlermühle befinden sich 2 Lifte, 1400m und 700 m lang, sowie gepflegte Pisten. Gespurte Langlaufstrecken (20 km) sind in der Nähe des Hotels Lišči farma (Fuchsfarm). Weitere Strecken liegen in den Nachbarorte Benecko und Strážné, zu erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weitere interessante Informationen zur Städtepartnerschaft mit Vrchlabi finden sie unter www.regiowiki.hna.de

Kontaktadressen

Bürgermeister Jan Sobotka
Mestsky urad
Zamek 1
54301 Vrchlabi/Tschechien

Tel: 0042/0499/405321
Fax: 0042/0499/421691
Email : star@muvrchlabi.cz

Weitere Ansprechpartnerinnen (deutsch) in Vrchlabi

Stadtinformationszentrum Vrchlabi:
Internet: www.vrchlabi.ergis.cz

Städtepartnerschaft:
Frau Luisa Chaloupska
Bucharova 397
54302 Vrchlabi
Tel: 0042-0499-425498

Informationszentrum Vrchlabi
Krkonosska 8
54301 Vrchlabi
Czech republic

Tel.: +420 499 422 136
Fax: +420 499 422 045
Email: mic.vrchlabi@jipp.cz

Städtegemeinschaft Riesengebirge Krkonose-SMO:
Internet: www.ergis.de